Virtuelle Marktplätze ohne Grenzen: E-Commerce-Plattformen sind digitale Räume, in denen Unternehmen Produkte und Dienstleistungen online verkaufen können, ohne ein physisches Ladengeschäft zu benötigen und ihre Reichweite zu erweitern.
Alles aus einer Hand: Diese Plattformen bieten eine umfassende Lösung zur Verwaltung eines Online-Shops – inklusive Produktauflistung, Zahlungsabwicklung, Bestandsmanagement und Tools für den Kundenservice.
Grenzenloses Wachstum: E-Commerce-Plattformen ermöglichen es Unternehmen, ein globales Publikum zu erreichen, geografische Barrieren abzubauen und weltweit zu verkaufen.
Anpassung ist entscheidend: Der Erfolg einer E-Commerce-Seite hängt oft von der Fähigkeit ab, sich an Geschäftsanforderungen und Kundenwünsche anzupassen – Flexibilität ist daher eine entscheidende Eigenschaft.
E-Commerce-Plattformen bieten eine Vielzahl von Funktionen – Hosting, Auftragsverwaltung, Lagerverwaltung, Webseiten-Erstellung, Marketing und vieles mehr. Für viele Händler ist das alles, was sie brauchen, um loszulegen.
Doch es gibt viele Plattformen, und sie sind keineswegs alle gleich. Sie sind nicht einmal alle der gleiche Plattform-Typ.
Die Plattform, für die Sie sich letztendlich entscheiden, hängt von Ihnen ab – genauer gesagt davon, was Sie verkaufen, an wen Sie verkaufen, welche Menge und wie oft Sie verkaufen, sowie von vielen weiteren Faktoren.
Um das Beste aus der E-Commerce-Plattform herauszuholen, für die Sie sich letztlich entscheiden, sollten Sie zwei Dinge eingrenzen:
1. Welche Art von E-Commerce-Seite betreiben Sie?
2. Welche Art von Plattform benötigen Sie?
Lesen Sie weiter, um mehr über diese beiden Fragen zu erfahren, damit Sie die beste E-Commerce-Plattform für Ihr Online-Geschäft finden können.
Was ist eine E-Commerce-Plattform?
Eine E-Commerce-Plattform ist eine E-Commerce-Software, die Marken ermöglicht, ihre Online-Shops zu erstellen, zu starten und zu verwalten. Sie bildet das Fundament jedes Online-Shops, auf dem weitere Funktionen aufgesetzt werden können.
Einige Plattformen sind für große, unternehmensweite E-Commerce-Marken entwickelt, die komplexere Funktionsanforderungen und mehr Entwicklungskapazitäten für individuelle Anpassungen benötigen.
Andere Plattformen sind so konzipiert, dass kleinere Marken schnell ansprechende Onlineshops erstellen können, ohne dass viele Ressourcen für Webentwicklung oder Design nötig sind.
Viele E-Commerce-Plattformen enthalten alle Funktionen, die für den Online-Verkauf erforderlich sind, wie Hosting, Domainname, Lagerverwaltung, Bestellverwaltung, CRM, Marketing, Content Management, Warenkorb, Checkout, Zahlungsabwicklung und Website-Builder.
Die Wahl der Plattform hängt natürlich davon ab, welche Art von E-Commerce-Seite Sie betreiben. Beginnen wir also damit.
Die Geschichte des E-Commerce ist eine wilde Fahrt – von klobigen Webseiten der 90er-Jahre bis zu taggleichen Drohnen-Lieferungen. Werfen Sie einen Blick zurück und erfahren Sie in unserer Übersicht zur Geschichte des E-Commerce, wie alles begann.
Arten von E-Commerce-Webseiten
Eine E-Commerce-Seite kann grob anhand ihrer Funktionalität, der Art der abgewickelten Transaktionen und der Zielnutzer kategorisiert werden. Für unsere Zwecke sind die ersten beiden Punkte am relevantesten.
Schauen wir uns die verschiedenen Arten von E-Commerce-Seiten an.
Business-to-Consumer (B2C)

Diese Webseiten ermöglichen Transaktionen zwischen Unternehmen und einzelnen Verbrauchern.
B2C ist die am weitesten verbreitete Art von E-Commerce-Seite, auf der Online-Händler oder Wiederverkäufer Produkte oder Dienstleistungen direkt an Verbraucher verkaufen.
Eine Unterkategorie davon ist das neuere Direct-to-Consumer-(DTC)-Modell, bei dem Hersteller und Marken den Zwischenhändler überspringen und direkt an Kunden verkaufen – z. B. über spezialisierte E-Commerce-Plattformen wie Print-on-Demand-Plattformen oder für Lebensmittel-Startups.
Beispiele: Target, Amazon, Vuori, Quince und andere Einzelhandels-E-Commerce-Webseiten
Business-to-Business (B2B)

B2B-E-Commerce-Webseiten ermöglichen den Handel zwischen zwei Unternehmen.
Sie ermöglichen es Marken, Waren oder Dienstleistungen in größeren Mengen von anderen E-Commerce-Unternehmen zu kaufen und zu verkaufen.
Diese Websites verfügen oft über spezielle Funktionen, um den komplexen Anforderungen von Geschäftskunden gerecht zu werden, etwa Mengenrabatte, Bestellabwicklung und Rechnungsstellung.
Beispiele: Alibaba, Amazon Business und Grainger
Kunde-zu-Kunde (C2C)

C2C-Webseiten erleichtern Transaktionen zwischen einzelnen Konsumenten.
Diese Peer-to-Peer-Marktplätze erlauben es Privatpersonen, Waren oder Dienstleistungen miteinander zu verkaufen, zu kaufen und zu tauschen.
Beispiele: eBay, Craigslist und Etsy
Kunde-zu-Unternehmen (C2B)

Im C2B-Modell bieten Einzelpersonen Produkte oder Dienstleistungen für Unternehmen an.
Dies kann freiberufliche Arbeit, Crowdsourcing-Projekte oder Marktplätze beinhalten, bei denen Unternehmen Beiträge oder Produkte aus der Öffentlichkeit abrufen können.
Beispiele: Upwork, 99designs und Fiverr
Betreibst du mehrere E-Commerce-Websites? Eine Multi-Site-Plattform ist das Geheimnis für bessere Kontrolle und Skalierbarkeit.
Arten von E-Commerce-Plattformen

Wie bereits erwähnt, gibt es E-Commerce-Plattformen in verschiedenen Ausführungen, um unterschiedlichen Marken gerecht zu werden. Kurz gesagt: Verschiedene Leute, verschiedene Bedürfnisse.
In diesem Sinne betrachten wir nun die unterschiedlichen Plattformtypen, um besser zu verstehen, für wen sie jeweils am besten geeignet sind.
Software-as-a-Service (SaaS) E-Commerce-Plattformen
SaaS E-Commerce-Plattformen sind cloudbasierte Systeme, für deren Nutzung Marken eine monatliche (oder jährliche) Gebühr zahlen.
Diese Plattformen sind benutzerfreundlich und speziell darauf ausgelegt, dass auch Personen ohne große technische Vorkenntnisse ihren Online-Shop einfach einrichten und verwalten können.
Sie sind zudem stark skalierbar und können problemlos mit steigendem Traffic, wachsenden Produktkatalogen und höheren Bestellmengen umgehen. In der Regel verfügen sie über zahlreiche integrierte Funktionen und Anbindungen für Zahlungen, Versand, Marketing und Analysen – komplexe Drittanbieter-Integrationen werden dadurch meist überflüssig.
Zudem werden SaaS-Plattformen vom Anbieter gewartet und aktualisiert, sodass Unternehmen stets mit der neuesten Version inklusive aktueller Funktionen und Sicherheitspatches arbeiten, ohne manuell eingreifen zu müssen.
Bekannte Beispiele: Shopify, Adobe Commerce Cloud (Magento) und BigCommerce
Open-Source selbstgehostete E-Commerce-Plattformen
Open-Source E-Commerce-Plattformen sind Lösungen, die Marken kostenlos herunterladen, anpassen und auf eigenen Servern bzw. Hostingumgebungen betreiben können.
Sie bieten umfangreiche Möglichkeiten zur Individualisierung, erfordern jedoch mehr technisches Wissen für Einrichtung und Wartung.
Zwar sind die Einstiegskosten bei Open-Source-Plattformen oft niedriger als bei proprietären Systemen, der Aufwand für die technische Betreuung und laufende Wartung ist jedoch meist höher – entweder intern oder durch externe Entwickler. Die Unterschiede zwischen SaaS und Open Source zu kennen, ist entscheidend, um eine informierte Entscheidung zu treffen.
Marken wählen selbstgehostete Open-Source-Plattformen für die hohe Kontrolle und Flexibilität sowie um wiederkehrende Abogebühren zu vermeiden. Die möglichen Kostenvorteile sollten jedoch immer gegen den erforderlichen technischen Aufwand abgewogen werden.
Bekannte Beispiele: WooCommerce (für WordPress), Magento Open Source, PrestaShop
Headless E-Commerce-Plattformen
Eine Headless E-Commerce-Plattform trennt das Frontend (die sichtbare Benutzeroberfläche) vom Backend (wo die Daten gespeichert und verwaltet werden).
Das ermöglicht es Entwicklern, individuelle Einkaufserlebnisse zu schaffen, die auf verschiedene Endgeräte wie Webseiten, mobile Apps oder sogar Sprachassistenten optimiert sind.
Mit einer Headless-Plattform nutzen Entwickler APIs, um Produktdaten, Warenkorbinformationen und die Bestellabwicklung vom Backend abzurufen. Anschließend können sie individuelle Frontend-Oberflächen entwerfen, die speziell auf bestimmte Geräte oder Kanäle abgestimmt sind.
Diese Architektur bietet mehr Flexibilität als traditionelle E-Commerce-Plattformen. Frontend und Backend können unabhängig voneinander aktualisiert werden, was schnellere Innovationszyklen ermöglicht.
Headless-Plattformen versetzen Unternehmen in die Lage, ansprechende Einkaufserlebnisse über verschiedene Touchpoints und Vertriebskanäle hinweg zu bieten, ohne durch einen Einheitsansatz eingeschränkt zu sein.
Beispiele: Commercetools, Elastic Path, Shopify Headless Commerce (Shopify Plus).
B2B E-Commerce-Plattformen
B2B E-Commerce-Plattformen sind für Unternehmen konzipiert, die an andere Unternehmen verkaufen und nicht direkt an Verbraucher. Diese Plattformen bewältigen komplexe Preisgestaltungen, Bestellungen in großen Mengen und individuelle Kataloge, wie sie für B2B-Transaktionen erforderlich sind.
Zentrale Funktionen sind detaillierte Produktkataloge, die Verwaltung von Kundenkonten auf unterschiedlichen Ebenen, Tools für Angebots- und Bestellmanagement sowie Schnittstellen zu Unternehmenssystemen.
B2B-Plattformen bieten zudem personalisierte Preise, Mengenrabatte und Genehmigungsworkflows für Bestellungen und Angebote.
Viele B2B E-Commerce-Lösungen stellen Self-Service-Portale zur Verfügung, mit denen Unternehmen ihre Konten verwalten, Bestellungen aufgeben und Rechnungen einsehen können – ohne direkten Kontakt zum Vertrieb.
Beispiele: Shopify Plus, Handshake, OroCommerce
Spezielle E-Commerce-Plattformen
Manchmal sind ganz neue oder besondere Lösungen gefragt, um die beste E-Commerce-Plattform für das eigene Geschäft zu finden.
Diese Systeme können ergänzend zur Hauptplattform genutzt werden, sind aber nicht weniger wichtig.
Social-Commerce-Plattformen
Soziale Medienplattformen haben E-Commerce-Funktionen integriert, sodass Unternehmen und Privatpersonen Produkte direkt über Profile oder Beiträge verkaufen können.
Nutzer können Produkte entdecken, stöbern und kaufen, ohne die Social-Media-Plattform verlassen zu müssen. Dies begünstigt Impulskäufe, die durch aktuelle Trends inspiriert werden.
Obwohl Social-Commerce-Plattformen nicht über die umfangreichen Funktionen klassischer E-Commerce-Systeme verfügen, bieten sie ein bequemes, eingebettetes Einkaufserlebnis.
Beispiele: Instagram Shopping, Facebook Marketplace
Mobile-Commerce-Plattformen
Mobile-Commerce-Plattformen sind E-Commerce-Lösungen, die speziell für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets entwickelt wurden.
Sie bieten spezielle Apps oder stark optimierte, mobilfreundliche Webseiten, um die wachsende Zahl an Nutzern zu erreichen, die unterwegs einkaufen.
Mobile-Commerce-Plattformen legen den Fokus auf responsives Design, einen optimierten Checkout-Prozess und die nahtlose Integration von mobilen Geldbörsen und Zahlungsmethoden, um das mobile und stationäre Einkaufserlebnis zu verbessern.
E-Commerce-Plattformen für kleine Unternehmen
Diese Plattformen richten sich explizit an kleine Unternehmen und ermöglichen es ihnen, einfach und kostengünstig Produkte oder Dienstleistungen online zu verkaufen. Wichtige Funktionen sind Webhosting, Online-Einkaufswagen und Tools zur Zahlungsabwicklung.
Sie sind benutzerfreundlich und erschwinglich und helfen kleinen Unternehmen, professionelle Online-Shops mit wenig technischem Aufwand oder Ressourcen zu erstellen.
Sie bieten Vorlagen und Tools zur Verwaltung von Beständen, Bestellungen und Kundendaten.
Viele E-Commerce-Plattformen für kleine Unternehmen integrieren gängige Zahlungs- und Versanddienste sowie Marketing-Tools. Damit bekommen kleine Firmen ein Komplettpaket für den Online-Betrieb.
Obwohl sie weniger anpassbar sind als die Angebote für größere Unternehmen, bieten diese Lösungen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Funktionalität und Kosten – und erleichtern so kleinen Unternehmen den Einstieg in den E-Commerce.
Beispiele: Squarespace, Wix, Shopify und Ecwid
Shopify und Squarespace sind zwar bekannt, doch diese Shopify-Alternativen und Squarespace-Alternativen zeigen, dass oft die "Underdogs" die besten Lösungen bieten. Und wer aufs Budget achten muss, kann mit günstigen E-Commerce-Plattformen starten, um die Kosten niedrig zu halten.
Wie funktioniert eine E-Commerce-Plattform?
Eine E-Commerce-Plattform funktioniert, indem sie ein zentrales System bereitstellt, das die Kernfunktionen für den Online-Verkauf abwickelt. Dazu gehören unter anderem:
- Produktverwaltung: Händler können Produktkataloge anlegen, Beschreibungen, Bilder, Preise, Lagerbestände usw. hinzufügen.
- Warenkorb: Kunden können Produkte durchsuchen, Artikel zu einem virtuellen Warenkorb hinzufügen und zur Kasse gehen.
- Checkout-Prozess: Sicheres Erfassen von Kunden- und Versanddaten sowie die Zahlungsabwicklung über integrierte Schnittstellen.
- Bestellverwaltung: Automatische Nachverfolgung von Bestellungen, Aktualisierung der Lagerbestände, Erstellung von Rechnungen/Quittungen sowie die Koordination mit Versanddienstleistern.
Die Plattform agiert als Vermittler, der das Online-Schaufenster mit Backend-Systemen wie Lagerverwaltung, Zahlungsabwicklern und Versanddienstleistern über APIs und Integrationen verbindet.
Ein weiterer Vorteil von E-Commerce-Software ist, dass sie eine benutzerfreundliche Oberfläche für die Kunden bereitstellt, während Händler über das Admin-Dashboard Produkte verwalten, Transaktionen abwickeln, Verkaufsdaten nachverfolgen und vieles mehr steuern können.
Viele Plattformen bieten zudem die Möglichkeit, das Store-Design individuell anzupassen, Marketing- und Promotion-Features hinzuzufügen, Analysen zu integrieren sowie Plugins und Apps von Drittanbietern zu nutzen.
Wie wählen Sie die perfekte E-Commerce-Plattform aus?
Die richtige E-Commerce-Plattform für Ihr Unternehmen zu wählen, ist eine große Entscheidung. Sie sollten nicht einfach irgendetwas auswählen und hoffen, dass es passt.
Es erfordert etwas Aufwand herauszufinden, welche Plattform am besten geeignet ist. Folgendes sollten Sie tun:
- Verstehen Sie Ihre Geschäftsanforderungen. Analysieren Sie genau die Unternehmensgröße, Ihre Zielgruppe, die angebotenen Produkte und die Vertriebsziele.
- Kennen Sie die unverzichtbaren Funktionen. Erstellen Sie eine Liste mit den wichtigsten Funktionen wie Produktmanagement, Zahlungsoptionen, SEO-Fähigkeiten und mobilem, responsivem Design.
- Erfassen Sie Ihre technische Infrastruktur. Überlegen Sie, wie sich die Plattform mit anderen genutzten Tools verbinden muss, wie CRM-Software, Unternehmenssystemen, Marketing-Tools, Buchhaltungssoftware usw.
- Bewerten Sie die Benutzerfreundlichkeit. Berücksichtigen Sie das technische Know-how, das erforderlich ist, um die Plattform reibungslos zu installieren und zu betreiben. Suchen Sie gezielt nach Plattformen, die benutzerfreundliche Funktionen für kleine Unternehmen bieten.
- Prüfen Sie die Design-Kompatibilität. Achten Sie darauf, dass die Plattform gut mit dem Design und Layout Ihrer bestehenden Website harmoniert oder anpassbare Templates für einen neuen Auftritt bereitstellt.
- Vergleichen Sie die Kosten. Bewerten Sie die Abonnementgebühren, Transaktionskosten sowie etwaige Zusatzkosten im Verhältnis zu Leistungsumfang und Support. Achten Sie darauf, dass sie ins Budget passen.
- Berücksichtigen Sie das zukünftige Wachstum. Sorgen Sie dafür, dass sich die Plattform mit Ihrem Geschäft weiterentwickeln kann, also mehr Traffic und eine größere Produktanzahl bewältigt.
- Prüfen Sie die Support-Möglichkeiten. Achten Sie auf 24/7-Support, Online-Community-Foren, Dokumentationen und persönliche Account-Manager. Lesen Sie Kundenbewertungen und Erfahrungsberichte.
- Testen Sie selbst. Nutzen Sie kostenlose Testphasen oder Demos, um sich vorab ein Bild zu machen.
Wenn Sie an dem Punkt sind, an dem Sie diese Schritte durchgehen, werfen Sie einen Blick auf unseren umfassenden Leitfaden wie Sie eine E-Commerce-Plattform auswählen, um alle Details zu erfahren.
Darin beleuchten wir die verschiedenen Rollen, die eine E-Commerce-Plattform übernehmen kann, und zeigen die wichtigsten Faktoren auf, die bei der Auswahl zu berücksichtigen sind.
Was sind die wichtigsten Funktionen von E-Commerce-Plattformen?
Wie bereits erläutert, können E-Commerce-Plattformen sehr vielfältig sein. Daher gibt es beim Start der Recherche einiges zu beachten.
Es gibt bestimmte Funktionen, die jede Plattform bieten sollte – unabhängig von der Art Ihres Unternehmens.
Zu den wichtigsten Funktionen von E-Commerce-Plattformen zählen:
- Produktmanagement. Werkzeuge zum Hinzufügen, Organisieren und Verwalten von Produktangeboten, Beschreibungen, Bildern, Preisen usw.
- Einkaufswagen und Checkout. Ein sicheres und benutzerfreundliches Warenkorbsystem mit einem reibungslosen Checkout-Prozess und mehreren Zahlungs-Gateway-Integrationen.
- Zahlungsabwicklung. Sichere Bearbeitung verschiedener Zahlungsmethoden (Kreditkarte, digitale Geldbörse usw.), Steuern, Versandkosten und Währungsumrechnungen.
- Bestellverwaltung. Nachverfolgung von Bestellungen, Verwaltung der Lagerbestände, Aktualisierung des Bestellstatus und Automatisierung von Rücksendungen/Umtäuschen.
- Kundenmanagement. Erstellung von Kundenprofilen, Speicherung von Bestellhistorien und Präferenzen sowie Ermöglichung von Kundensegmentierung.
- SEO- und Marketing-Tools. Funktionen zur Verbesserung der Sichtbarkeit in Suchmaschinen, Durchführung von E-Mail-Kampagnen, Angebot von Rabatten und Implementierung von Treueprogrammen.
- Mobile Kompatibilität. Responsives Design oder eigene mobile Apps für ein optimiertes Einkaufserlebnis auf Smartphones/Tablets.
- Sicherheitsfunktionen. SSL-Zertifizierung und PCI-Konformität zum Schutz von Kundendaten und Transaktionen.
- Analytik und Berichte. Dashboards und Berichtsfunktionen zur Analyse von E-Commerce-Umsätzen, Kundenverhalten, Website-Leistung usw.
- Integrationsmöglichkeiten. APIs und Integrationen mit Drittanbieterdiensten wie Versand, Zahlungsabwicklung, Buchhaltungssoftware usw.
- Kundensupport. Dokumentationen, Tutorials, Foren, Live-Chat und Service-Hotlines für Self-Service und 24/7-Unterstützung.
Für einen detaillierten Einblick in diese und weitere wichtige Funktionen lesen Sie unseren Beitrag über die unverzichtbaren Funktionen, nach denen Sie bei Ihrer E-Commerce-Plattform suchen sollten.
Vergleich der Preise von E-Commerce-Plattformen
Wenn Sie die besten E-Commerce-Plattformen für Ihr Unternehmen erkunden, ist es entscheidend, die verschiedenen Tarifoptionen, Preisstrukturen und Zusatzleistungen zu verstehen, um die optimale Wahl für Ihre Bedürfnisse zu treffen.
E-Commerce-Plattformen bieten in der Regel eine Auswahl an Preisplänen an, damit Unternehmen jeder Größe – von Start-ups bis zu großen Konzernen – passende Lösungen finden. Die monatlichen Kosten reichen von kostenlos (mit erheblichen Einschränkungen) bis $2.000+ (für sehr anpassungsfähige Enterprise-Lösungen).
Hier ist eine allgemeine Vergleichstabelle, die die verschiedenen Plan-Arten aufzeigt:
| Tarifart | Durchschnittlicher Preis | Typische enthaltene Funktionen | Beispielplattformen |
|---|---|---|---|
| Startup/Basic | $20 - $30 pro Monat | • Basics fürs Website-Hosting • Begrenzte Anzahl an Produktlistings • Basissupport • Standardgebühren für Zahlungsabwicklung | Shopify Basic, Wix, Squarespace |
| Professional | $80 - $300 pro Monat | • Unbegrenzte Produkte • Erweiterte Analytik • Verbesserte Supportoptionen • Niedrigere Transaktionsgebühren | Shopify, BigCommerce, WooCommerce |
| Enterprise | $300 - $2000+ pro Monat | • Eigene Domain • Umfassende Anpassungsmöglichkeiten • Priorisierter Support • Erweiterte Sicherheitsfunktionen | Shopify Plus, Magento, Salesforce Commerce |
| Kostenlos | $0 | • Begrenzte Produktlistings • Basisfunktionen • Höhere Transaktionsgebühren • Communitybasierter Support | Weebly, Ecwid, Big Cartel |
Ihre Wahl eines E-Commerce-Plattform-Tarifs sollte zu Ihrer Unternehmensgröße, Ihren Wachstumserwartungen und Ihren konkreten Anforderungen passen.
Starten Sie am besten mit einem Basisplan, um Kosten zu sparen, und nutzen Sie bei Wachstum Ihres Geschäfts die Möglichkeit zur Skalierung.
In unserem Vergleich der besten E-Commerce-Plattformen können Sie für jede Lösung Preise und Funktionen gegenüberstellen.
Hier finden Sie Ihre ausführliche Vergleichstabelle für diese Plattformen.
| Tool | Best For | Trial Info | Price | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Am besten für nicht-technische Benutzer | Kostenloser Tarif verfügbar | Ab $17/Monat | Website | |
| 2 | Am besten geeignet für abonnementbasierte E-Commerce-Modelle | 14-tägige kostenlose Testversion | Ab $34.50/Monat | Website | |
| 3 | Am besten geeignet für Omnichannel-Marketing | 15-tägige kostenlose Testphase | Ab $29/Monat (jährlich abgerechnet) | Website | |
| 4 | Am besten für Social Media-Verkauf | Kostenloser Tarif verfügbar | Ab $5/Monat (jährliche Abrechnung) | Website | |
| 5 | Am besten für eine Vielzahl von Integrationen | Kostenlose Testversion verfügbar | $25/Monat (jährliche Abrechnung) | Website | |
| 6 | Am besten für datengetriebene Unternehmen | Kostenlose Demo verfügbar | Preis auf Anfrage | Website | |
| 7 | Am besten geeignet für die Verwaltung von Onlineshops | Kostenlose Testphase verfügbar | Ab $16/Monat (bei jährlicher Abrechnung) | Website | |
| 8 | Am besten geeignet für anpassbare Onlineshops | 14-tägige kostenlose Testversion | Kostenfrei als Open Source/gehostet ab $34/Monat | Website | |
| 9 | Beste E-Commerce-Plattform für B2B-Vertrieb | Kostenlose Demo verfügbar | Preis auf Anfrage | Website | |
| 10 | Am besten für anpassbare Designoptionen | Kostenloser Tarif verfügbar | Ab $10/Monat (jährlich abgerechnet) | Website | |
| 11 | Am besten geeignet für den Zugriff auf die kostenlose Vorlagenbibliothek | Kostenloser Tarif verfügbar | Ab $41/Monat | Website | |
| 12 | Am besten für Kundensupport | 14-tägige kostenlose Testversion verfügbar | Ab $35/Monat | Website | |
| 13 | Am besten geeignet für KI-gestützte Vertriebseffizienz | Kostenlose Demo verfügbar | Preise auf Anfrage | Website | |
| 14 | Am besten geeignet für ERP-Integration | Kostenlose Demo verfügbar | Ab $999/Monat + $99/Monat/Nutzer | Website | |
| 15 | Am besten geeignet für kreative und individuelle Shop-Designs | Kostenloser Tarif verfügbar | Ab $15/Monat | Website |
Fazit
E-Commerce-Plattformen sind leistungsfähige Werkzeuge, um Ihren Onlineshop zu starten und für Ihre Zielgruppe zugänglich zu machen.
Bei der Suche nach der passenden Plattform für Ihre Marke sollten Sie bedenken, was für einen E-Commerce-Shop Sie betreiben, welche Ziele Sie beim Wachstum verfolgen, wie viel Sie anfangs investieren möchten und welche Funktionen Sie sofort benötigen.
Bei vielen Plattformen können Sie mit dem günstigsten Tarif einsteigen und Ihre Lösung problemlos an den Ausbau Ihrer Marke anpassen.
Diese Art von Skalierbarkeit ist entscheidend für den zukünftigen Erfolg Ihrer Marke. Das bedeutet auch, dass Sie später nicht vor einem Replatforming-Problem stehen werden.
Um Ihre Kaufentscheidung zu erleichtern, sehen Sie sich diese hilfreichen Beiträge an, um die perfekte Plattform zu finden:
- 20 unverzichtbare Funktionen von E-Commerce-Plattformen, die Ihre Suche erleichtern
- So wählen Sie eine E-Commerce-Plattform: Der vollständige Leitfaden für jede E-Commerce-Marke
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Häufig gestellte Fragen zu E-Commerce-Plattformen
Hier sind einige Fragen, die ich vor dem Abschluss noch beantworten wollte.
Welche E-Commerce-Plattformen werden für kleine Unternehmen empfohlen?
Es gibt mehrere ausgezeichnete E-Commerce-Plattformen für kleine Unternehmen, darunter Shopify, BigCommerce und WooCommerce.
- Shopify: Benutzerfreundlich und schlüsselfertig – Shopify erfordert keine Programmierkenntnisse und lässt sich gut mit Marketing-Tools wie Amazon Marketing Services integrieren, um Ihr Geschäft auszubauen.
- BigCommerce: Eine erschwingliche Option mit vielen Funktionen, auch wenn einige fortschrittliche Marketing-Tools fehlen könnten.
- WooCommerce: Hochgradig anpassbar und kostengünstig – ideal für Unternehmen, die eine maßgeschneiderte Lösung mit großer Flexibilität suchen.
Welche E-Commerce-Plattformen werden für große Unternehmen empfohlen?
Große Unternehmen sollten Enterprise-E-Commerce-Plattformen wie Adobe Commerce, BigCommerce Enterprise und Shopify Plus in Betracht ziehen.
- Adobe Commerce (Magento): Bietet umfangreiche Funktionen einschließlich Marketing, Analysen, Sicherheit und Support – ideal für nachhaltiges Wachstum.
- BigCommerce Enterprise: Stellt umfassende Funktionen zu ähnlichen Kosten wie Magento bereit und eignet sich für wachsende Unternehmen.
- Shopify Plus: Eine teure Lösung mit vollständigem Enterprise-Support und umfassenden Features – perfekt für Unternehmen, die den Rahmen kleinerer Plattformen gesprengt haben.
Welche Arten von E-Commerce-Plattformen eignen sich am besten, um das Kundenerlebnis zu verbessern?
Um das Kundenerlebnis zu verbessern, suchen Sie nach E-Commerce-Plattformen, die hohe Anpassungsfähigkeit, mobile Kompatibilität und eine nahtlose Integration mit Marketing-Tools bieten.
- Anpassungsfähigkeit: Die Plattformen sollten Echtzeit-Anpassungen ermöglichen, um den Shop individuell auf jeden Kunden zuzuschneiden.
- Mobile Kompatibilität: Achten Sie darauf, dass die Plattform auf Tablets, Smartphones und Desktop funktioniert.
- Integration: Die Plattform sollte sich reibungslos mit E-Mail-Marketing, sozialen Netzwerken (insbesondere Facebook und Instagram) und anderen Marketing-Tools verbinden lassen, um Kundenbindung und Zufriedenheit zu erhöhen.Wie ermittelt man, welche E-Commerce-Funktionen das eigene Unternehmen benötigt?
