Click-und-Cart-Revolution: Der E-Commerce wächst rasant und ist inzwischen ein Markt von 6,31 Billionen Dollar, der bis 2026 auf über 8 Billionen Dollar steigen soll. Online-Verkäufe boomen, daher ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, ein E-Commerce-Unternehmen zu gründen.
Fahrplan zum Erfolg: Ein E-Commerce-Businessplan ist unverzichtbar und dient als detaillierter Fahrplan für die Gründung, den Betrieb und das Wachstum eines Onlineshops. Er beinhaltet Marktanalysen, Produktdetails und finanzielle Strategien zur Erreichung der Unternehmensziele.
Kompass für Investoren: Ein gut ausgearbeiteter E-Commerce-Businessplan ist entscheidend, um Investoren zu gewinnen. Er stellt Ihr Geschäftsmodell, Ihre Einnahmestrategien und die Gesamtstrategie zur Stärkung Ihres Markenwerts und Eigenkapitals im Wettbewerbsumfeld dar.
Businessplan selbst erstellen: Die Erstellung eines E-Commerce-Businessplans beinhaltet die Definition Ihrer Vision, die Analyse des Marktes und die Ausarbeitung von operativen Strategien. Ein essenzieller Schritt ist die Erstellung einer Zusammenfassung, die Mission, Unternehmensgeschichte und Alleinstellungsmerkmale präsentiert.
Der E-Commerce wächst weltweit rasant. Wir lieben es, uns kleine Belohnungen und Schmuckstücke im Internet zu kaufen.
Die Branche hat weltweit eine Marktbewertung von 6,31 Billionen US-Dollar erreicht und soll bis 2026 die Marke von 8 Billionen US-Dollar überschreiten.
Im Jahr 2023 machte der E-Commerce 20,8 % aller Einzelhandelsumsätze aus.
Der Anteil des E-Commerce am Einzelhandel wird in den nächsten drei Jahren voraussichtlich sogar auf 24 % steigen.
Das scheint ein guter Zeitpunkt für alle zu sein, die darüber nachdenken, ein E-Commerce-Unternehmen zu gründen. Obwohl sich bereits viele Unternehmen ihr Stück von dem 6-Billionen-Dollar-Kuchen sichern, ist das Eröffnen eines eigenen Online-Shops kein Kinderspiel (kurze Pause für das Lachen...).
Wie bei jedem anderen Unternehmen brauchen Sie Recherche und sorgfältige Planung, bevor Sie loslegen. Genau darum geht es in diesem Leitfaden.
Ich beleuchte einige grundlegende Geschäftskonzepte, bespreche Beispiele, liefere Einblicke mit Statistiken und stelle Ihnen gebrauchsfertige Vorlagen für verschiedene Phasen zur Verfügung.
Beginnen wir aber zunächst mit den Grundlagen.
Was ist ein E-Commerce-Businessplan?
Ein E-Commerce-Businessplan ist ein Dokument, das den Fahrplan für die Gründung, den Betrieb und das Wachstum eines Online-Verkaufsunternehmens enthält.
Dieses Dokument enthält verschiedene Details, die für die Gründung eines E-Commerce-Unternehmens unerlässlich sind.
Er dient dazu, die Gründung des Unternehmens zu steuern und Erkenntnisse zu gewinnen, um Geschäftsentscheidungen für kurz- und langfristige Ziele zu treffen.
Im Businessplan finden sich außerdem Informationen über den Markt, die Konkurrenz, Produkte, Preisstrategie, Unternehmensfinanzen, Lieferanforderungen usw. Je mehr Details Sie in Ihren E-Commerce-Businessplan einbringen, desto besser können Sie ihn umsetzen.
Warum brauchen Sie einen E-Commerce-Businessplan?
Ein E-Commerce-Businessplan dient als Fahrplan für Ihr Online-Geschäft und hilft Ihnen, sich auf dem Markt zurechtzufinden und Ihre Marke auszubauen. Er ist gewissermaßen Ihr "Nordstern" im E-Commerce.
Er hilft Ihnen, den Markt systematisch zu analysieren und Strategien zu entwickeln, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Der Plan deckt verschiedene Geschäftsbereiche ab, beispielsweise Ihre Ziele für Marketing, Betrieb und Finanzen, und zeigt, wie diese Bereiche miteinander verbunden sind.
Zum Beispiel hilft er Ihnen zu erkennen, wie Ihr Marketingbudget den gesamten Cashflow beeinflusst. Solche Erkenntnisse erhalten Sie durch die Marktanalyse- und Finanzabschnitte Ihres Businessplans.
Wenn Sie auf der Suche nach finanzieller Unterstützung sind, ist ein Businessplan unerlässlich. Investoren nutzen ihn, um die Realisierbarkeit Ihrer Geschäftsidee zu bewerten. Er stellt Ihre Geschäftsstrategie dar und macht deutlich, warum Sie eine Investition benötigen.
Unternehmensgründer können mit einem Businessplan ihre Betriebspläne und ihr Budget präsentieren und zeigen, wie sie einen erfolgreichen Online-Shop führen werden.
Vor allem aber zeigt er potenziellen Investoren das Wertversprechen und wie das Unternehmen Umsätze generiert, Markenwert aufbaut und den Eigenkapitalwert steigert.
Wie erstellt man den perfekten E-Commerce-Businessplan?
Schauen wir uns den Schritt-für-Schritt-Prozess zur Erstellung eines E-Commerce-Businessplans an.
Jede dieser Phasen hilft Ihnen, Ihr Geschäft besser zu verstehen. Außerdem definieren Sie dabei Ihre Vision durch die Organisationsstruktur und Prozesse. Beginnen wir mit der Zusammenfassung (Executive Summary).
Schritt 1: Erstellen Sie eine Executive Summary
Obwohl dies der erste Bestandteil eines Businessplans ist, empfiehlt es sich, die Executive Summary erst am Ende des Dokuments zu verfassen.
Die Executive Summary gibt einen Überblick über den gesamten Businessplan auf nur einer Seite.
Die Zusammenfassung enthält eine Unternehmensübersicht und hebt die wichtigsten Bestandteile des Dokuments hervor.
Sie gibt einen kurzen Einblick, worum es im neuen Unternehmen geht und welche Ziele verfolgt werden. Auf diese Punkte gehen Sie im weiteren Verlauf des Dokuments noch ausführlich ein.
Sie können die folgende Vorlage verwenden, um Ihre Executive Summary zu erstellen:
| Abschnitt | Details |
|---|---|
| Unternehmensleitbild | Zweck: Warum existiert das Unternehmen? Beispiel: „Um umweltfreundliche Produkte anzubieten, die nachhaltiges Leben fördern.“ |
| Unternehmensgeschichte | Ursprünge: Herkunft und Hintergrund des Unternehmens Beispiel: „2010 als kleiner umweltfreundlicher Laden gegründet, heute mit globaler Online-Präsenz.“ |
| Führungsmodell | Führungskräfte: Wichtige Führungspersonen und ihre Qualifikationen Beispiel: „Jane Doe, Geschäftsführerin, MBA von Harvard, 15 Jahre E-Commerce-Erfahrung.“ |
| Unternehmensbeteiligte | Stakeholder: Personen oder Institutionen mit Beteiligung am Unternehmen Beispiel: „Gründer, Investoren, Schlüsselmitarbeiter.“ |
| Marktsegment | Zielmarkt: Spezifisches Marktsegment, das das Unternehmen bedient Beispiel: „Umweltbewusste Verbraucher im Alter von 25-45 Jahren.“ |
| E-Commerce-Produkte | Produkte: Artikel, die das Unternehmen verkauft Beispiel: „Wiederverwendbare Taschen, Bambuszahnbürsten, umweltfreundliche Reinigungsprodukte.“ |
| E-Commerce-Dienstleistungen | Dienstleistungen: Angebote für Kund:innen Beispiel: „Abo-Boxen, persönliche Beratung für nachhaltiges Leben.“ |
| Alleinstellungsmerkmale | USPs: Was macht die Produkte oder Dienstleistungen einzigartig Beispiel: „Produkte aus 100% recycelten Materialien, CO2-neutraler Versand.“ |
| Wettbewerbsvorteile | Vorteile: Wie das Unternehmen sich von Mitbewerbern abhebt Beispiel: „Exklusive Partnerschaften mit grünen Herstellern, preisgekrönter Kundenservice.“ |
| Lieferanten & Anbieter | Bedarf: Externe Produkte oder Dienstleistungen, die benötigt werden Beispiel: „Lieferanten für nachhaltige Verpackungen, Logistikdienstleister.“ |
| Finanzprognosen | Prognosen: Zukünftige finanzielle Entwicklung Beispiel: „Prognostizierter Umsatz von $1M bis Jahr 2, Break-even im dritten Jahr.“ |
| Investitionen | Benötigte Ressourcen: Kosten und Arten benötigter Ressourcen Beispiel: „Anfangsinvestition von $500K für Warenbestand und Marketing.“ |
| Unternehmensziele | Langfristige Ziele: Strategische Ziele Beispiel: „Innerhalb von 5 Jahren führender Onlinehändler für nachhaltige Produkte werden.“ |
Sie werden mehr Klarheit über einige dieser Aspekte haben, nachdem Sie den vollständigen E-Commerce-Geschäftsplan erstellt haben.
Zum Beispiel können Sie eine genauere Wettbewerbsanalyse bereitstellen, nachdem Sie Marktforschung betrieben haben.
Ebenso werden Sie einen klaren Überblick über Finanzprognosen und Investitionserfordernisse haben, nachdem Sie potenzielle Lieferanten gefunden haben.
Sie können zu Beginn einen groben Entwurf der Zusammenfassung anfertigen und später mit mehr Klarheit darauf zurückkommen.
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- Kürze: Halten Sie sich knapp, aber umfassend. Ziel: ein bis zwei Seiten. rn
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- Wichtige Punkte hervorheben: Konzentrieren Sie sich auf die entscheidenden Aspekte Ihres Plans, wie Ihr Geschäftsmodell, Ihre Marktchance und die Finanzprognosen. rn
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- Anschauliche Sprache: Verwenden Sie klare und ansprechende Sprache, um überzeugend zu wirken. rn
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Schritt 2: Unternehmensbeschreibung
In diesem Abschnitt geben Sie Details zu Ihrer Marke an. An diesem Punkt beginnt der E-Commerce-Geschäftsplan Gestalt anzunehmen.
Beginnen Sie damit, die untenstehende Vorlage mit Informationen zu Ihrem Unternehmen auszufüllen. Die Beispiele helfen Ihnen dabei, Ihr Unternehmen zu beschreiben.
| Abschnitt | Details |
|---|---|
| Unternehmenszweck | Was wird das Unternehmen tun und wie hilft es der Zielkundschaft? Warum wird das Unternehmen erfolgreich sein? Beispiel: „Angebot von umweltfreundlichen Produkten zur Förderung eines nachhaltigen Lebensstils. Unsere einzigartigen Produkte bedienen die wachsende Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen und sichern so den Markterfolg.“ |
| Kernwerte | Welche zentralen Werte vertritt das Unternehmen im Kundenservice, in den Abläufen und in der Mitarbeiterführung? Beispiel: „Nachhaltigkeit, Integrität, Innovation, Kundenorientierung.“ |
| Organisationsstruktur | Welche Rollen sind nötig, um den Betrieb zu gewährleisten? Beispiel: „CEO, Betriebsleiter, Marketing-Team, Kundensupport, Logistikleiter.“ |
| Unternehmensstandort | Wo wird sich das Büro des Unternehmens befinden? Beispiel: „Zentrale in San Francisco, weitere Büros in New York und London.“ |
| Vorhandene Ressourcen | Welche Ressourcen besitzt das Unternehmen bereits? Beispiel: „Etabliertes Lieferantennetzwerk, erfahrenes Managementteam, eigene Technologie, Startkapital von $1M.“ |
| Benötigte Ressourcen | Welche weiteren Ressourcen werden zur Aufnahme des Geschäftsbetriebs benötigt? Beispiel: „Zusätzliche Finanzierung in Höhe von $500K, Büroräume, qualifiziertes Personal, Marketing-Tools, Logistikpartner.“ |
In diesem Abschnitt beschreiben Sie, wie Ihr Unternehmen aussehen und was es tun wird.
Sie führen die benötigten Personengruppen zur Führung des Unternehmens auf, zusammen mit den bereits vorhandenen und noch benötigten Ressourcen.
Wenn Sie zum Beispiel bereits einen Domainnamen gekauft und ihren Firmennamen als Marke registriert haben, können Sie diese als vorhandene Ressourcen angeben.
Wenn Sie noch eine E-Commerce-Website entwickeln müssen, listen Sie dies unter den benötigten Ressourcen auf (und nutzen Sie die richtige E-Commerce-Plattform, um Ihnen die Arbeit zu erleichtern).
Dieser Abschnitt bietet auch einen Überblick über die Unternehmenshierarchie und das Managementteam. Beschreiben Sie die verschiedenen Bereiche Ihres Unternehmens und die Schlüsselpersonen für jeden Bereich.
Sie sollten außerdem festlegen, welche Tätigkeiten intern erledigt und welche an externe Agenturen ausgelagert werden.
Dieser Teil Ihres Businessplans verschafft Ihnen einen klaren Überblick über den aktuellen Stand und hilft, fehlende Aspekte zu identifizieren. Bedenken Sie, dass sich dieser Abschnitt ändern kann, wenn Sie weitere Recherchen machen und neue Anforderungen entdecken.
Schritt 3: Beschreiben Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen
In diesem Abschnitt definieren Sie die Details zu den Produkten und Dienstleistungen, die Ihre E-Commerce-Marke anbieten wird. Sie beschreiben, was Sie Ihren Kundinnen und Kunden anbieten.
Dies umfasst sowohl Produkte als auch Dienstleistungen. Sie können die folgende Vorlage für E-Commerce-Businesspläne verwenden, um diese Aspekte zu definieren.
| Abschnitt | Details |
|---|---|
| Produktangebot | Produktname: Verschiedene Namen Ihrer Produkte. Produkteigenschaften: Zentrale Merkmale des Produkts. Eigenschaften: Einzigartige Merkmale des Produkts. Vorteile: Nutzen und Vorteile für den Kunden. Anwendungen: Wie das Produkt verwendet werden kann. SKU-Varianten: Verschiedene Versionen oder Ausführungen des Produkts. Herstellungskosten: Kosten pro Einheit in der Herstellung. Preis: Verkaufspreis des Produkts. |
| Dienstleistungsangebot | Dienstleistungsname: Name der Dienstleistung. Dienstleistungsmerkmale: Zentrale Merkmale der Dienstleistung. Dienstleister: Wer erbringt die Dienstleistung. Eigenschaften: Einzigartige Merkmale der Dienstleistung. Vorteile: Nutzen und Vorteile für den Kunden. Dienstleistungskosten: Kosten für die Erbringung der Dienstleistung. Preis: Verkaufspreis der Dienstleistung. |
| Preisstrategie | Produkt-/Dienstleistungsname: Name des Produkts oder der Dienstleistung, die bepreist wird. Preisstrategie: Strategie zur Preisgestaltung (z. B. Kosten-plus, wettbewerbsfähige Preisgestaltung). Gewinnspanne: Erwartete Gewinnspanne. |
Vielleicht verkaufen Sie ausschließlich Produkte auf Ihrer E-Commerce-Plattform, Sie könnten aber ebenso Dienstleistungen anbieten (was viele E-Commerce-Plattformen ermöglichen).
Für jedes Produkt sollten Sie eine kurze Beschreibung und Preisangaben machen. Geben Sie an, ob Sie physische oder digitale Produkte verkaufen und wie die Kundschaft diese erhält.
Beschreiben Sie alle von Ihnen angebotenen Dienstleistungen, wie etwa digitale Abonnements oder persönliche Beratung. Erklären Sie, wie Kundinnen und Kunden auf diese Dienstleistungen zugreifen und geben Sie alle relevanten Preisdetails an.
Schritt 4: Führen Sie eine Marktanalyse durch
Dies ist der wichtigste Teil eines Businessplans für den E-Commerce. Sie müssen verschiedene Faktoren in Bezug auf das Marktsegment, konkurrierende Marken und Wettbewerberprodukte analysieren.
Sie müssen verstehen, wie sich Ihre Produkte, Dienstleistungen und die Wahrnehmung Ihrer Marke im Vergleich zum Wettbewerb positionieren.
Nutzen Sie die folgende Vorlage, um einen detaillierten Überblick über den Markt zu erstellen, in dem Sie konkurrieren wollen.
| Abschnitt | Details |
|---|---|
| Zielmarkt | Zielgruppe: Wer sind die potenziellen Kunden? Beispiel: „Umweltbewusste Millennials im Alter von 25-40 Jahren, wohnhaft in städtischen Gebieten, mit Interesse an nachhaltigem Leben.“ |
| Käuferpersona | Profil: Erstellen Sie ein detailliertes Profil basierend auf verschiedenen Zielgruppen. Beispiel: „Jane, 30, urbane Berufstätige, kauft online umweltfreundliche Produkte, legt Wert auf Nachhaltigkeit und Qualität.“ |
| Kundenbedürfnisse | Bedürfnisse: Welche spezifischen Bedürfnisse erfüllt Ihr E-Commerce-Geschäft? Beispiel: „Angebot von hochwertigen, umweltfreundlichen Haushaltsartikeln.“ |
| Schmerzpunkte der Kunden | Schmerzpunkte: Welche Herausforderungen oder Probleme löst Ihr Unternehmen für die Kunden? Beispiel: „Schwierigkeit, zuverlässige umweltfreundliche Produkte zu erschwinglichen Preisen zu finden.“ |
| Kundenstandorte | Standorte: Wo befinden sich Ihre Kunden? Beispiel: „Vorwiegend in den USA und Europa, mit wachsendem Interesse in Asien und Australien.“ |
| Wettbewerbsanalyse | Wettbewerbername: Markenname der Konkurrenz. Marktpositionierung: Wo steht der Wettbewerber im Markt? Stärken: Was sind die Stärken des Wettbewerbers? Schwächen: Was sind die Schwächen des Wettbewerbers? Ähnlichkeiten: Worin ist der Wettbewerber Ihrem Unternehmen ähnlich? Unterschiede: Worin unterscheidet sich der Wettbewerber von Ihrem Unternehmen? Marketingkanäle: Welche Marketingkanäle nutzt der Wettbewerber? |
Diese Analyse beeinflusst mehrere andere Aspekte Ihres Businessplans für den E-Commerce.
In dieser Phase müssen Sie den Markt analysieren und entscheiden, welchen Platz Ihr Unternehmen in der Wettbewerbslandschaft einnehmen kann. Sie können auch andere Methoden für die Marktforschung verwenden, wie z. B. die SWOT-Analyse oder die Analyse der fünf Wettbewerbskräfte nach Porter.
Unabhängig von der Methode benötigen Sie ein genaues Verständnis davon, was Ihre Wettbewerber anbieten und wie Sie Ihre E-Commerce-Marke differenzieren können.
Damit kommen wir zum Marketing.
Schritt 5: Entwerfen Sie Ihren Marketingplan
Der Marketingplan für ein E-Commerce-Unternehmen hängt in erster Linie von drei Faktoren ab.
Diese sind Zielgruppe, Kundensegmentierung und Markteinflüsse. Sie ziehen relevante Erkenntnisse aus der Marktanalyse, um Ihren Marketingplan zu definieren.
Hier ist eine Vorlage, die Ihnen dabei hilft, die Marketingstrategie für Ihren Onlineshop zu definieren.
| Abschnitt | Details |
|---|---|
| Markenpositionierung | Positionierung: Wie möchten Sie Ihre Marke auf dem Markt differenzieren? Beispiel: "Positionierung als Premium-Marke für umweltfreundliche Produkte, die Nachhaltigkeit mit Luxus verbindet." |
| Zielgruppensegment 1 | Relevante Produkte: Welche Produkte sind für dieses Zielgruppensegment relevant? Beispiel: "Umweltfreundliche Haushaltsartikel." Demografie: Alter, Geschlecht, Einkommensniveau usw. Beispiel: "25–40 Jahre alt, beiderlei Geschlechts, mittleres bis hohes Einkommen." Psychografie: Lebensstil, Werte, Interessen. Beispiel: "Legt Wert auf Nachhaltigkeit, ist gerne draußen aktiv." Standorte: Wo befindet sich diese Zielgruppe? Beispiel: "Städtische Gebiete in den USA und Europa." Interessen: Was sind ihre Hauptinteressen? Beispiel: "Umweltbewusstes Leben, Wellness." Kaufmotive: Was motiviert ihre Käufe? Beispiel: "Qualität, Nachhaltigkeit, Markenreputation." Produkteinsatz: Wie werden sie das Produkt verwenden? Beispiel: "Täglicher Gebrauch im Haushalt, als Geschenk." Produktpositionierung: Wie wird das Produkt für dieses Segment positioniert? Beispiel: "Premiumqualität mit umweltfreundlichen Eigenschaften." |
| Akquisitionskanäle | Kanal: Welche Marketingkanäle nutzen Sie, um neue Kunden zu erreichen und zu gewinnen? Beispiel: "Instagram, Facebook, Google Ads." Kanaleigenschaften: Wichtige Merkmale des Kanals. Beispiel: "Visueller Content, gezielte Werbung." Content-Formate: Verwendete Content-Typen (z. B. Videos, Blogs). Beispiel: "Kurzvideos, Infografiken, gesponserte Beiträge." Phasen des Verkaufstrichters: Welche Stufen im Funnel werden mit diesem Kanal adressiert? Beispiel: "Bewusstsein, Erwägung." Zielgruppensegmente: Welche Zielgruppen werden über diesen Kanal angesprochen? Beispiel: "Umweltbewusste Millennials." Zielgruppenverhalten: Wie verhält sich die Zielgruppe auf diesem Kanal? Beispiel: "Interagiert mit visuellem Content, teilt Beiträge." Kampagnentypen: Welche Kampagnenarten werden auf diesem Kanal durchgeführt? Beispiel: "Influencer-Partnerschaften, saisonale Aktionen." |
| Technologie | Tool: Welche Tools sind notwendig, um Ihr E-Commerce-Marketing durchzuführen? Beispiel: "Hootsuite für das Social Media Management." Tool-Eigenschaften: Wichtige Funktionen des Tools. Beispiel: "Planung, Analysen, Teamzusammenarbeit." Tool-Nutzung: Wie wird das Tool eingesetzt? Beispiel: "Verwalten von Social-Media-Posts, Verfolgen von Engagement." Verbundene Marketingkanäle: Mit welchen Kanälen ist das Tool verbunden? Beispiel: "Instagram, Facebook, Twitter." Preisformat: Ist das Tool kostenlos, kostenpflichtig oder im Abonnement? Beispiel: "Abonnementbasierte Preisgestaltung." |
Ihr Marketingplan sollte klar darlegen, wie Sie Ihre Marke am Markt positionieren.
Definieren Sie die Kanäle, die Sie in den verschiedenen Phasen des Verkaufstrichters nutzen. Zum Beispiel könnten Sie Facebook-Anzeigen einsetzen, um Aufmerksamkeit zu generieren, und E-Mail-Marketing, um bestehende Kunden zu binden.
Fügen Sie Abschnitte hinzu, in denen Sie Ihre idealen Kunden mithilfe von Buyer Personas definieren. Erstellen Sie verschiedene Personas für unterschiedliche Kundentypen und ordnen Sie jeder Persona ein bestimmtes Produkt samt Anwendungsfällen zu.
Listen Sie abschließend die E-Commerce-Tools auf, die Sie für Ihr Marketing benötigen, z. B. Automatisierungstools, CRM-Software und SEO-Tools.
Sobald Sie wissen, wie Sie Ihr Publikum gewinnen, besteht der nächste Schritt Ihres E-Commerce-Geschäftsplans darin, festzulegen, wie Sie dieses in zahlende Kunden konvertieren.
Schritt 6: Vertriebs- und Kundenservice-Prozesse definieren
In diesem Stadium definieren Sie mehrere Aspekte im Hinblick auf Ihre Kunden.
Dazu gehören Kaufprozesse und After-Sales-Services. Diese Strategie versteht sich als Erweiterung des Marketingplans.
Nutzen Sie die folgende Vorlage, um Ihre Vertriebs- und Kundenservice-Strategie zu definieren.
| Abschnitt | Details |
|---|---|
| E-Commerce-Vertrieb | Vertriebsmethoden: Ansätze und Techniken, die zum Abschluss von Verkäufen genutzt werden. Beispiel: „Beratender Verkauf, Lösungsverkauf.“ After-Sales-Services: Dienstleistungen, die nach dem Verkauf erbracht werden, um die Kundenzufriedenheit sicherzustellen. Beispiel: „Garantie-Services, Retourenabwicklung.“ |
| Akquise-Strategie | Strategie: Methoden zur Identifizierung und Ansprache potenzieller Kunden. Beispiel: „Kaltakquise per E-Mail, Social-Media-Ansprache.“ Point of Sale: Orte oder Plattformen, an denen Verkäufe abgeschlossen werden. Beispiel: „Online-Shop, Mobile App, Pop-up-Stores.“ Tools & Ressourcen: Werkzeuge zur Unterstützung der Vertriebsaktivitäten. Beispiel: „CRM-Software, Vertriebs-Automatisierungstools.“ |
| Inbound-Vertriebskanäle | Kanäle: Wege, über die Kunden das Unternehmen finden und mit ihm in Kontakt treten. Beispiel: „SEO, Content Marketing, Social Media.“ |
| Outbound-Vertriebskanäle | Kanäle: Wege, über die das Unternehmen potenzielle Kunden aktiv anspricht. Beispiel: „E-Mail-Kampagnen, Kaltakquise per Telefon, Direktmailings.“ |
| Transaktionsmethode | Methode: Wie Verkaufstransaktionen abgewickelt werden. Beispiel: „Online-Zahlungslösungen, mobile Bezahloptionen.“ |
| Kommunikation nach dem Verkauf | Kommunikation: Wie das Unternehmen nach dem Verkauf mit Kunden in Kontakt bleibt. Beispiel: „Follow-up-E-Mails, Feedback-Umfragen, Treueprogramme.“ |
| Struktur des Vertriebsteams | Struktur: Aufbau des Vertriebsteams. Beispiel: „Vertriebsleiter, Account Manager, Vertriebsmitarbeiter.“ |
| Kundenservice | Phasen der Kundenkommunikation: Verschiedene Phasen im Prozess der Kundeninteraktion. Beispiel: „Anfragen vor dem Kauf, Betreuung nach dem Kauf, fortlaufende Betreuung.“ Kommunikationskanäle: Plattformen für die Kundenkommunikation. Beispiel: „E-Mail, Live-Chat, Telefon-Support, Social Media.“ Tools & Ressourcen für den Kundenservice: Werkzeuge zur Verwaltung des Kundendienstes. Beispiel: „Helpdesk-Software, Kundenfeedback-Tools, Wissensdatenbank.“ Struktur des Kundensupport-Teams: Aufbau des Kundensupport-Teams. Beispiel: „Support-Manager, Support-Mitarbeiter, technische Support-Spezialisten.“ |
Mit dieser Vorlage definieren Sie im Grunde das Kundenerlebnis mit Ihrer Marke. Sie entwickeln eine Strategie, um Ihre Produkte über verschiedene Kanäle zu verkaufen.
Dazu gehören E-Commerce-Websites, Marktplätze, Affiliate-Websites, Social Media usw. Sie müssen den Vertriebsprozess für jeden Kanal festlegen.
Außerdem sollten Sie einen Plan ausarbeiten, um unvergessliche Kundenerlebnisse zu schaffen. Das ist entscheidend für den Aufbau einer Community.
Dies hat auch einen direkten Einfluss auf Umsatz und Erlös. Wiederkehrende Kunden geben 67 % mehr aus als Erstkäufer. Sobald Sie eine Strategie zur Kundengewinnung haben, sollten Sie auch eine Strategie entwickeln, um Kunden zu begeistern und zu binden.
Schritt 7: Entwickeln Sie eine Supply-Chain-Strategie
Die Supply-Chain-Strategie umfasst den Weg des Produkts vom Lieferanten bis zum Kunden.
Sie beinhaltet Beschaffung, Fertigungslogistik, Lagerhaltung, Distribution, Auftragsabwicklung und Retourenlogistik. Nutzen Sie die untenstehende Vorlage, um Ihre Supply-Chain-Strategie zu erstellen.
| Abschnitt | Details |
|---|---|
| Beschaffungsstrategie | Quellen: Woher stammen Ihre Produkte? Beispiel: „Lokale Hersteller, internationale Lieferanten.“ Beschaffungsquelle 1: Spezifische Details zu einer Ihrer Beschaffungsquellen. Name des Lieferanten / Herstellers: Name des Lieferanten oder Herstellers. Beispiel: „ABC Manufacturing Co.“ Liste der bezogenen Produkte: Welche Produkte werden von diesem Lieferanten bezogen? Beispiel: „Umweltfreundliche Reinigungsprodukte.“ Liefermengen: Wie viel Produkt wird bezogen? Beispiel: „10.000 Einheiten pro Monat.“ Preis pro Einheit: Kosten pro Einheit beim Lieferanten. Beispiel: „$2,50 pro Einheit.“ |
| Logistikstrategie | Lieferzeit: Zeit, die für die Lieferung der Produkte vom Lieferanten benötigt wird. Beispiel: „2-3 Wochen.“ Lagerhaltungsstrategie: Wie wird der beschaffte Bestand verwaltet? Lagerbestand: Menge des gehaltenen Bestands. Beispiel: „50.000 Einheiten.“ Lagerhausgröße: Benötigte Größe des Lagers. Beispiel: „10.000 Quadratfuß.“ Lagerstandorte: Standorte der Lagerhäuser. Beispiel: „San Francisco, New York, London.“ Zielmärkte für die Auftragsabwicklung: Primäre Märkte, in denen die Bestellungen erfüllt werden. Beispiel: „Nordamerika, Europa.“ Bestandsverwaltung: Wie wird der Bestand verfolgt und verwaltet? Beispiel: „Mit einem automatisierten Bestandsverwaltungssystem. Strategie zur Wiederauffüllung des Inventars: Wie wird Inventar nachgefüllt? Beispiel: „Just-in-time-Nachbestellung basierend auf Verkaufsdaten.“ |
| Logistik- und Distributionsstrategie | Transport: Wie werden die Produkte durch die Lieferkette transportiert? Beispiel: „Verwendung von externen Logistikdienstleistern.“ Logistikanbieter: Für die Logistik genutzte Dienstleister. Beispiel: „FedEx, DHL.“ Phasen der Bestandsbewegung: Verschiedene Phasen bei der Bewegung des Bestands. Beispiel: „Vom Hersteller zum Lager zum Kunden." Transportarten: Methoden, mit denen Güter transportiert werden. Beispiel: „Luft, See, Straße.“ Strategie zur Verteilung des Bestands: Wie wird der Bestand an verschiedene Standorte verteilt? Beispiel: „Zentrale Verteilung aus dem Hauptlager.“ Strategie für die Auftragsabwicklung: Ablauf der Bestellungserfüllung für die Kunden. Beispiel: „Verwendung von automatisierten Auftragsverarbeitungssystemen." Strategie für Retourenlogistik: Wie werden Rücksendungen gehandhabt? Beispiel: „Einrichtung eines eigenen Rücksendezentrums.“ Logistikkosten: Gesamtkosten der Logistikprozesse. Beispiel: „$5 pro Einheit.“ |
In diesem Abschnitt des E-Commerce-Geschäftsplans beschreiben Sie, wie das Produkt den Weg zum Kunden findet.
Das Lieferkettenmanagement umfasst alles vom Bezug der Produkte bei einem Lieferanten bis zum Versand der Produkte an den Kunden.
Neben der Strategie müssen Sie auch die auszulagernden Prozessschritte definieren. Die Erstellung Ihrer Lieferkette ist ziemlich ressourcenintensiv.
Deshalb lagern E-Commerce-Unternehmen bestimmte Bereiche an 3PL-Unternehmen aus. Zu den häufig ausgelagerten Dienstleistungen gehören Distribution und Logistik (42 %), Herstellung (37 %), Produktveredelung (29 %) und Verpackung (23 %).
Dieser Prozess macht einen erheblichen Anteil der E-Commerce-Kosten aus. Er wirkt sich außerdem auf mehrere kundenorientierte Aspekte des Geschäfts aus. Dazu gehören die Verfügbarkeit von Lagerbeständen, Versandgebühren, Lieferzeiten und vieles mehr.
Daher sollten Sie eine Lieferkettenstrategie im Hinblick auf Geschwindigkeit, Effizienz und Kosteneffizienz definieren.
Schritt 8: Rechtliche Rahmenbedingungen identifizieren
In diesem Abschnitt behandeln Sie auch die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen für das Betreiben des E-Commerce-Unternehmens.
Dazu gehören unter anderem Unternehmensregistrierung, Steuern, Genehmigungen, Rechtsform, Handelsgesetze usw. Verwenden Sie die folgende Vorlage, um die rechtlichen Verpflichtungen in Ihrem E-Commerce-Geschäftsplan festzulegen.
| Abschnitt | Details |
|---|---|
| Rechtliche Überlegungen | Verpflichtungen: Was sind die gesetzlichen und compliance-bezogenen Verpflichtungen des Unternehmens? Beispiel: "Sicherstellung, dass alle Geschäftstätigkeiten den bundesstaatlichen, staatlichen und lokalen Gesetzen entsprechen." |
| Gewerbeanmeldungen | Anmeldungen: Erforderliche Firmenanmeldungen. Beispiel: "Anmeldung des Unternehmens beim Staat, Beantragung einer Steuernummer (EIN) beim Finanzamt (IRS)." |
| Produktregistrierungen | Registrierungen: Notwendige Produktregistrierungen. Beispiel: "FDA-Registrierung für Lebensmittelprodukte, CE-Kennzeichnung für Elektronik." |
| Handelserlaubnisse | Genehmigungen: Erforderliche Handelserlaubnisse. Beispiel: "Import-/Exportgenehmigungen, Gesundheitsschutz- und Sicherheitsgenehmigungen." |
| Produktlizenzen | Lizenzen: Notwendige Produktlizenzen. Beispiel: "Lizenzen zum Verkauf bestimmter Produkte wie Alkohol oder Pharmazeutika." |
| Relevante Aufsichtsbehörden | Vorschriften: Relevante Behörden und Regulierungseinrichtungen. Beispiel: "FDA, FTC, OSHA, örtliche Gesundheitsämter." |
| Relevante Unternehmenssteuern | Steuern: Anfallende Steuern für das Unternehmen. Beispiel: "Körperschaftsteuer, Lohnsteuer, Grundsteuer." |
| Anwendbare Umsatzsteuern | Steuern: Zutreffende Umsatzsteuern. Beispiel: "Staatliche und lokale Umsatzsteuern, Gebrauchssteuer." |
| Versicherungsanforderungen | Versicherung: Erforderliche Versicherungsdeckung. Beispiel: "Allgemeine Haftpflichtversicherung, Produkthaftpflichtversicherung, Arbeiterunfallversicherung." |
Sie müssen die für die Führung eines E-Commerce-Unternehmens in Ihrer Region geltenden Gesetze verstehen.
Wenn Sie planen, Produkte international zu versenden, müssen Sie zudem die internationalen Versandgesetze, Zollbestimmungen, Import-/Exportvorschriften und die Handelsgesetze im Zielmarkt kennen.
Dieser Abschnitt stellt sicher, dass Ihr Unternehmen immer im rechtlichen Rahmen bleibt.
Schritt 9: Finanzbedarf definieren
Der letzte Abschnitt eines E-Commerce-Geschäftsplans beschäftigt sich mit Finanzen und rechtlichen Anforderungen.
Die vorangehenden Abschnitte liefern Ihnen Schätzungen bezüglich verschiedener Aspekte Ihres E-Commerce-Unternehmens.
Dazu gehören Betrieb, Marketing, Beschaffung, Logistik und so weiter.
Auf Basis dieser Schätzungen legen Sie die Finanzprognosen für Ihr E-Commerce-Unternehmen fest. Dies umfasst sowohl Einnahmen als auch Ausgaben.
Sie können die folgende Vorlage verwenden, um die finanziellen Aspekte Ihres Unternehmens zu definieren.
| Abschnitt | Details |
|---|---|
| Gründungskosten | Benötigte Mittel: Wie viel Kapital benötigen Sie, um das E-Commerce-Unternehmen zu starten? Beispiel: "Der Kapitalbedarf beträgt 150.000 $." Gesamtkosten: Die Gesamtkosten, um das Geschäft zu betreiben. Beispiel: "150.000 $." Kostenaufstellung: Detaillierte Aufteilung des Startkapitals. Beispiel: "Warenbestand: 50.000 $, Marketing: 30.000 $, Technologie: 20.000 $, Recht & Compliance: 10.000 $, Sonstiges: 40.000 $." |
| Betriebskosten | Jahresbudget: Wie hoch ist das Jahresbudget zur Führung des Unternehmens? Beispiel: "Die jährlichen Betriebskosten werden auf 120.000 $ geschätzt." Gesamtkosten: Die gesamten jährlichen Betriebskosten. Beispiel: "120.000 $." Kostenaufstellung: Detaillierte Aufschlüsselung des Jahresbudgets. Beispiel: "Gehälter: 50.000 $, Marketing: 20.000 $, Nachbestellung Warenbestand: 30.000 $, Technologie: 10.000 $, Sonstiges: 10.000 $." |
| Absatzprognose | Verkaufsschätzung: Wie viele Produkte wird das Unternehmen jährlich nach dem Start verkaufen? Beispiel: "Prognostizierter Absatz 10.000 Stück im ersten Jahr." Gewinnmargen: Erwartete Marge pro Produkt. Beispiel: "20 % Gewinnspanne." Jährliche Umsatzerwartung: Prognostizierter Jahresumsatz. Beispiel: "200.000 $ im ersten Jahr." |
| Break-even-Analyse | Amortisationszeit: Wie lange dauert es, bis das Unternehmen die Anfangsinvestition zurückerhält? Beispiel: "Break-even wird innerhalb von 18 Monaten erwartet." Jährliche Wachstumsprognose: Erwartetes Wachstum bei Absatz und Umsatz pro Jahr. Beispiel: "20 % jährliche Wachstumsrate." Jährliche Kostenschätzung: Prognose der jährlichen Kosten im Zeitverlauf. Beispiel: "120.000 $ im ersten Jahr, 140.000 $ im zweiten Jahr." Erwarteter Break-even-Punkt: Der Punkt, an dem die Erlöse die Kosten decken. Beispiel: "Erreicht bei 150.000 $ Umsatz." Gewinn- und Verlustanalyse: Detaillierte Analyse der erwarteten Gewinne und Verluste über die Jahre. Beispiel: "Jahresgewinn im ersten Jahr: 40.000 $, im zweiten Jahr: 60.000 $." |
Wenn Sie den E-Commerce-Geschäftsplan einem Investor vorstellen, sollten Sie diesem Abschnitt weitere Informationen hinzufügen.
Dazu gehören Kapitalbedarf, Finanzierungsrunden, Wertangebote usw. Dieser Teil Ihres Geschäftsplans beleuchtet außerdem die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Unternehmens.
Sie sollten ebenfalls klarstellen, was Sie den Investoren für deren Kapital bieten. Dies kann eine Beteiligung, ein Darlehen, Dividenden usw. beinhalten.
Dies hilft potenziellen Investoren bei der Durchführung einer Kosten-Nutzen-Analyse.
Sie können noch einen Schritt weitergehen und die wichtigsten Elemente einer Kosten-Nutzen-Analyse für das E-Commerce-Unternehmen präsentieren. Hier sollten vor allem die kurz- und langfristigen Vorteile für das neue Unternehmen hervorgehoben werden.
In diesem Abschnitt können Sie potenziellen Investoren aufzeigen, wie Ihr neues Unternehmen anhand von Meilensteinen im Marktwert wächst. Diese Meilensteine können über SMART-Anforderungen definiert werden, zum Beispiel basierend auf Umsatz, Lagerbeständen, Erlösen, Marktdurchdringung usw.
Mit diesem Abschnitt schließen Sie Ihren E-Commerce-Businessplan ab.
Sie sollten die Zusammenfassung (Executive Summary) erneut durchgehen und sicherstellen, dass sie mit dem Rest des Dokuments übereinstimmt. Es ist am besten, den gesamten Businessplan mehrmals zu prüfen, um eine einheitliche Vision für Gründung und Betrieb Ihres E-Commerce-Unternehmens zu präsentieren.
Starten Sie richtig durch mit der besten E-Commerce-Plattform
Mit Ihrem fertigen Businessplan in der Hand sind Sie bereit, die grundlegenden Schritte auf Ihrem Weg im E-Commerce zu gehen.
Um direkt erfolgreich zu starten, sollten Sie eine E-Commerce-Plattform wählen, die über alle wichtigen Funktionen verfügt, die für den Erfolg Ihres Unternehmens entscheidend sind.
Sie können auch einen Blick darauf werfen, welche E-Commerce-Plattformen wir für die besten halten – sowohl für große als auch für kleinere Marken. Hier ist unsere Shortlist der besten Plattformen:
Nutzen Sie den E-Commerce-Businessplan zur Steuerung Ihres Handelns
Der Zweck eines E-Commerce-Businessplans besteht darin, Ihre Vision strukturiert darzustellen.
Dieses Dokument beleuchtet viele Aspekte Ihrer E-Commerce-Idee. Es dient außerdem als Ratgeber, Wegbegleiter und Unterstützung beim Start Ihres Unternehmens.
Wenn Sie Ihre Idee Investoren vorstellen, zeigt dieses Dokument, welchen Wert Ihre E-Commerce-Gründung für sie schaffen kann.
Der nächste Schritt für Sie ist, den E-Commerce-Businessplan in ein tatsächliches Unternehmen zu verwandeln.
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E-Commerce-Businessplan: Häufig gestellte Fragen
Am Ende des Beitrags gibt es immer noch weitere Fragen. Deshalb beantworten wir hier noch ein paar häufig gestellte Fragen.
Ist E-Commerce ein profitables Geschäft?
Die Rentabilität von E-Commerce-Unternehmen hängt von mehreren Faktoren ab, darunter Marktlage, Unternehmensstruktur, Produktnachfrage, Erlösmodell usw. Die Rentabilität Ihrer E-Commerce-Idee können Sie einschätzen, indem Sie Marken mit ähnlichen Produkten betrachten. Besonders am Anfang lassen sich Kosten einsparen, wenn Sie Tools wie kostenlose Warenwirtschaftssoftware nutzen. Das kann dabei helfen, die finanzielle Belastung als Start-up zu reduzieren.
Brauche ich für ein E-Commerce-Geschäft einen Businessplan?
Ein Businessplan gibt einer E-Commerce-Idee Struktur. Er ist ein äußerst hilfreiches Dokument für Unternehmer und Gründer. Damit können Sie die Tragfähigkeit des Geschäftsmodells, die Produkte, die Marketingstrategie, den Finanzplan, die rechtliche Struktur, operative Abläufe und viele weitere Aspekte Ihres Unternehmens bewerten.

