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Out-of-Stock-Situationen kosten Umsatz und zerstören das Vertrauen der Kunden. Gib deine Zahlen in das untenstehende Tool ein und du siehst in Sekunden genau, welchen Puffer du benötigst, um die Regale stets gefüllt zu halten.

Keine Tabellenkalkulationen, kein Rätselraten – nur eine klare Zahl, auf die du dich verlassen kannst.

So nutzt du diesen Sicherheitsbestand-Rechner

  1. Gib deinen durchschnittlichen Tagesverbrauch (Stück pro Tag) ein.
  2. Gib deine Lieferzeit in Tagen ein.
  3. (Optional) Aktiviere Nachfrage- und Lieferzeit-Variabilität hinzufügen, um Schwankungen zu berücksichtigen.
  4. Wenn Variabilität aktiviert ist, gib die Nachfragevariabilität (Standardabweichung) und die Lieferzeitvariabilität ein.
  5. Klicke auf Sicherheitsbestand berechnen. Wir übernehmen die Berechnung und nennen dir deinen Wert.
  6. Kopiere das Ergebnis in dein Warenwirtschaftssystem – oder, noch besser, hinterlege es als dynamischen Puffer in deiner Bestandsverwaltungssoftware.

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Erklärung der Sicherheitsbestand-Formel

Sicherheitsbestand = z × σ × √LT

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  • z. Servicelevel-Faktor, entnommen aus einer Normalverteilungstabelle (z. B. 1,65 für 95 %).
  • σ. Standardabweichung des Verbrauchs während der Lieferzeit.
  • LT. Lieferzeit in Tagen.

Je höher das Servicelevel oder die Schwankungen, desto größer der Puffer. Reduzierst du diese Werte, schrumpft auch das Polster – genauso wie die Lagerhaltungskosten. Mehr zu den Berechnungen für den Sicherheitsbestand findest du in unserem großen Ratgeber zur Sicherheitsbestand-Berechnung.

Beispiel für den Sicherheitsbestand

Deine Bio-Kaffeebohnen verkaufen sich 100 Beutel pro Tag. Die Lieferzeit vom Röster beträgt 10 Tage. Die Nachfrage schwankt mit einer Standardabweichung von 15 Beuteln. Du möchtest 95 % Verfügbarkeit erreichen.

VariableWert
z (95% SL)1.65
σ15
√LT3.16
Sicherheitsbestand≈ 78 Beutel

Achtundsiebzig zusätzliche Beutel sorgen dafür, dass du weiterverkaufen kannst, während die nächste Lieferung unterwegs ist.

Profitipps, um Out-of-Stock-Situationen zu reduzieren

Niemand mag das "Ausverkauft"-Schild. Kunden, Händler, Lieferanten – es gefällt keinem in der Kette. Versuchen wir also, Out-of-Stock-Situationen mit ein paar einfachen und cleveren Strategien zu vermeiden:

  • Überwache die Nachfrageschwankungen wöchentlich. Aktuelle Daten bedeuten geringere Puffer und weniger gebundenes Kapital.
  • Verkürze Lieferzeiten, wo immer möglich. Schnellere Lieferanten verringern den Wurzel-Term und deinen Sicherheitsbestand.
  • Segmentiere nach SKU-Kritikalität. Für essentielle Artikel ist ein höheres Servicelevel angebracht, bei langsam drehenden Produkten nicht.
  • Automatisiere Nachbestellpunkte. Kombiniere diesen Sicherheitsbestand mit unserem Nachbestellpunkt-Rechner, damit das System automatisch nachbestellt, bevor du vom Puffer zehrst.

Rüste dich für den Erfolg

Hoffentlich konnte dir unser kleiner Rechner heute aus der Patsche helfen. Für regelmäßige und konsistente Berechnung des Sicherheitsbestands und aller anderen wichtigen Lagerkennzahlen solltest du eine Software wählen, die dir die ganze Mathematik abnimmt. Zum Beispiel:

Der Handel schläft nie – und du solltest es auch nicht. Abonniere unseren Newsletter für die neuesten Einblicke, Strategien und Karrieretipps von führenden Persönlichkeiten im Einzelhandel, die die Branche prägen.