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Mit den Best Practices für das Produktinformationsmanagement (PIM) Schritt zu halten, ist ein wichtiger Aspekt des Handels. Die richtige PIM-Implementierung sorgt dafür, dass an jedem Berührungspunkt der Kundenreise – von der Entdeckung bis zum Verkauf – die korrekten Produktdaten zur Verfügung stehen.

Leider schenken viele Unternehmen dem Thema PIM im Datenmanagement wenig Aufmerksamkeit. Oder Unternehmen, die PIM-Lösungen in Betracht ziehen, verwenden veraltete Methoden wie Tabellenkalkulationen oder führen Aufzeichnungen noch per Stift und Papier. 

Die E-Commerce-Welt entwickelt sich rasant, und bessere Möglichkeiten zur Optimierung von Produktinformationen entstehen. PIM-Software kann Ihre Datenverwaltungsprozesse auf ein neues Level heben und Ihr Vertriebsteam durch eine zentrale Datenquelle unterstützen. Die besten Produktinformationsmanagement-Systeme ermöglichen es sogar, Berichte zu erstellen und Produktdaten für zukünftige Geschäftsentscheidungen zu analysieren. 

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In diesem Artikel stelle ich einige PIM-Best-Practices vor, die Sie anwenden können, um Produktinhalte geordnet und integriert in Ihren Produktionsprozess einzubinden.

Was ist Produktinformationsmanagement?

Produktinformationsmanagement bezieht sich auf die Datenverwaltung im Zusammenhang mit dem Verkauf eines Produkts. Zu diesen Daten zählen Produktkataloge, Bewertungen, Beschreibungen, Bilder, Anleitungen oder Marketingvideos sowie Gebrauchsanweisungen.

Beim Produktinformationsmanagement steht die Aktualität und leichte Zugänglichkeit aller Produktdaten im Mittelpunkt. PIM-Lösungen können Ihre Produktdaten auch an externe Plattformen wie Amazon oder den digitalen Katalog Ihrer Website weiterleiten, um Datenqualität und Nutzererfahrung konsistent zu halten. 

Bedeutung von PIM-Systemen

Die meisten Unternehmen kennen Enterprise Resource Planning (ERP)-Software, die alles abdeckt – von Bestandsverwaltungslösungen über Personalakten bis hin zu Buchhaltung und Kundenbeziehungsdokumenten. Viele Unternehmen überlassen ihrem ERP auch das Produktinformationsmanagement. Allerdings gehen Produktinformationen in diesem riesigen Datenpool häufig verloren. 

ERP- und PIM-Systeme können Hand in Hand arbeiten, wobei PIM-Plattformen besonders geeignet sind für: 

  • Sammeln von umfangreichen Produktdaten für Marketingkampagnen.
  • Aktualisieren von Produktinformationen über alle Plattformen hinweg.
  • Spezialisierte Lösungen zum Launch einer neuen Produktlinie.
  • Integration neu erworbener Produkte in Ihre Vertriebskanäle.

Nach einer Studie von Ventana Research nutzen derzeit nur etwa 28 % der Unternehmen eine dedizierte PIM-Software. Das bedeutet: Die Integration eines guten PIM-Tools in Ihren Handels-Workflow könnte Sie gegenüber 7 von 10 Ihrer durchschnittlichen Wettbewerber voranbringen. 

Best Practices für das Produktinformationsmanagement

Bereit für den Einsatz einer speziellen PIM-Lösung für Ihr Lager- und Handelsgeschäft? Hier sind einige Best Practices für das Produktinformationsmanagement, an die sich jedes Unternehmen halten sollte. 

Passender Artikel: Was ist Bestandsmanagement? Und wie Sie es richtig angehen

1. Produktinformationsanforderungen und -umsetzungspläne festlegen

Bauen Sie ein überzeugendes Produktinformationskonzept auf. Bei einem neuen Produkt sollten Sie eine gründliche Überprüfung vornehmen und eine umfassende Produktbeschreibung erstellen. Ziehen Sie in Erwägung, einen Produktmanager einzubinden, der Markt und Wettbewerb analysiert.

Eine gute Produktvision sollte immer mit einem klaren Umsetzungsplan einhergehen. Dazu gehört auch die Wahl der richtigen PIM-Software, um einen einzigartigen Mehrwert bieten zu können.

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2.  Investieren Sie Zeit in die Verbesserung Ihrer Katalogstruktur

Die Katalogstruktur steht beim Produktinformationsmanagement im Mittelpunkt. Da sie auf verschiedenen Kanälen zum Einsatz kommt, ist es wichtig, diesem Aspekt besondere Aufmerksamkeit zu schenken, um Produktinformationen klar zu präsentieren.

Ein guter Katalog hat folgende Merkmale:

  • Sollte alternative Produkte vorschlagen.
  • Gibt Produktkategorien und Produktattribute an.
  • Beinhaltet spezifische Attribute für verschiedene Kanäle.
  • Verfügt über hochwertige Produktbeschreibungen mit Bildern und Videos, wann immer dies nötig ist.

3. Integrieren Sie alle Produktinformationen

Datenintegration ist einer der Hauptgründe für die Verwaltung von Produktinformationen. Daher ist das Konsolidieren verstreuter Produktinformationen an einem einzigen Ort der erste Schritt zu einer soliden Struktur.

Die Informationen sollten konsistent und vom PIM-System leicht zu formatieren sein. Integrierte Informationen sollten fehlerfrei und leicht skalierbar sein. Aus diesem Grund ist das PIM-System eine großartige All-in-One-Lösung für das Produktdatenmanagement.

4. Konzentrieren Sie sich auf die Anreicherung der Produktinformationen

Ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Händlern entsteht durch die Betonung der Qualität der Produktbeschreibung. Dies geschieht durch die Verwendung von hochauflösenden Bildern und Videos und durch das Verfassen klarer, ansprechender Beschreibungen.

Ein Produktmanager kann dabei helfen, Bereiche zu identifizieren, die fokussiert werden müssen, um einen größeren Markt zu erreichen. 

5. Wählen Sie die richtige PIM-Software

Erstellen Sie eine Anforderungsliste für PIM, bevor Sie PIM-Software kaufen. Eine gute E-Commerce-Plattform erfüllt folgende Kriterien:

  • Bietet die Möglichkeit, sehr große Dateien mit hoher Geschwindigkeit zu bearbeiten.
  • Basiert auf der Cloud für erhöhte Sicherheit und leichten Zugriff.
  • Kann mit anderer Datenmanagement-Software koordiniert werden.
  • Bietet Verwaltung digitaler Assets.

6. Optimieren Sie die Produktperformance

Um aus Käufern Stammkunden zu machen, optimieren Sie die Produktperformance über alle Kanäle hinweg. Wenn Sie diese Taktik mit effizientem Management von Produktinformationen kombinieren, werden Sie mehr Traffic generieren und den Umsatz steigern.

Nachfolgend sind einige Bereiche aufgeführt, auf die Sie sich konzentrieren sollten:

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Ihre Produktinformationen.
  • Überwachen Sie die Produkterfahrung über alle Kanäle hinweg und identifizieren Sie Bereiche mit Verbesserungsbedarf.
  • Planen Sie Produktinformationen, die konvertieren, indem Sie zuerst den Markt analysieren.
  • Passen Sie Produktinformationen für die jeweiligen Vertriebskanäle an.

Vorteile des Product Information Management

PIM verbessert das Kundenerlebnis und die Kundenzufriedenheit

PIM-Lösungen bieten den Kunden konsistente Informationen zu Produkten. Produktretouren und Beschwerden werden deutlich reduziert.

Kunden können den verfügbaren Lagerbestand und neue Produkte problemlos einsehen.

Sie können somit fundierte Kaufentscheidungen treffen, ohne von Vertriebsmitarbeitern beeinflusst zu werden.

PIM spart Zeit

Die Produktsuche und das Aktualisieren von Beständen ist mit PIM-Software einfach. Es wird keine Zeit mehr für die manuelle Dateneingabe verschwendet, wie es zum Beispiel bei der Arbeit mit Tabellen der Fall wäre.

Das Bereinigen von Daten und die Optimierung von Produktinformationen für die PIM-Integration dauert nur wenig Zeit. Mitarbeitende haben somit mehr Zeit für andere gewinnbringende Aufgaben.

PIM spart Geld 

Gute PIM-Systeme senken die Kosten in der Lieferkette und bei Prozessen. Genaue Informationen verringern Managementrisiken und Kosten durch schlechte Produktdaten. Der Bestand kann ersetzt werden, bevor Kunden sich beschweren.

PIM-Daten werden auch von Lieferanten zur Prüfung und Verbesserung der Liefermethoden genutzt. Dies ist eine gute Möglichkeit, Kundenloyalität zu gewinnen und der Konkurrenz voraus zu sein.

PIM bietet einfachere Konsolidierung

Die Konsolidierung von Produkten ist im Vergleich zu Unternehmenssystemen einfacher. PIM-Systeme lassen sich individuell anpassen, um alle Datenprozesse zu verwalten – das spart Kosten im Marketing und Management neuer Produkte.

PIM verbessert das Produktmanagement

Ein gutes PIM-System sortiert und verwaltet Produktinformationen auch bei der Einführung neuer Produkte. Das Kundenerlebnis bleibt unbeeinträchtigt, und die Weitergabe an andere Kanäle ist weiterhin einfach. Ein gutes PIM kann auch mehrsprachige Produktdaten verwalten und sorgt so für weltweite Konsistenz. 

Schritte zum Strukturieren eines Produktkatalogs

Die richtige Strukturierung eines Produktkatalogs bleibt die wichtigste Best Practice im Produktinformationsmanagement im E-Commerce. Konversionsraten hängen maßgeblich davon ab, wie gut ein Katalog organisiert ist.

Hier sind einige Schritte zur Strukturierung eines Katalogs:

  • Führen Sie eine Marktforschung durch und informieren Sie sich über Wettbewerber. Ziehen Sie in Betracht, einen Produktmanager einzustellen, um eine Marktanalyse durchzuführen und zur Produktinformation zu beraten.
  • Stimmen Sie die Produktinformationen auf den jeweiligen Vertriebskanal ab.
  • Verwenden Sie hochauflösende Bilder und Videos, die Käufer fesseln und zu Kunden machen.
  • Integrieren Sie alle Produktinformationen in einen einzigen Katalog. Auf diese Weise haben die Käufer Alternativen auf derselben Seite.
  • Führen Sie regelmäßige Systemanalysen durch, um neue Produkte zu aktualisieren, neue Trends zu entdecken und die Meinung der Kunden zu erfahren.
  • Investieren Sie in ein gutes PIM-System mit hoher Sicherheit.

Wie Sie die beste PIM-Software auswählen

Die Wahl einer guten E-Commerce-PIM-Software kann für Erstnutzer eine Herausforderung sein.

Hier sind einige Faktoren, die Sie berücksichtigen sollten.

  • Personen, die die PIM-Software nutzen werden: Bestimmen Sie die Anzahl der Anwender und deren Qualifikation – ebenso die Arten von Nutzern, zum Beispiel Hersteller, Lieferanten und Content-Manager.
  • Bedarf an Datenmanagement: Achten Sie auf Flexibilität und Konfigurierbarkeit. Integration ist wichtig, da Sie Daten aus anderen Quellen verwenden müssen.
  • Identifizieren Sie Ihre Herausforderungen bei der Datenverteilung: Einige PIM-Systeme verfügen über mehrsprachige Unterstützung. Das ist besonders wichtig, wenn die Vertriebskanäle und Kunden verschiedene Herkunftsländer haben.
  • Wartung: Wählen Sie ein PIM-System, das skalierbar ist. Es kann zwar zunächst teuer sein, lohnt sich aber auf lange Sicht, wenn Ihr Unternehmen wächst. Sie können Nutzer hinzufügen, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen.

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