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Der Aufstieg des E-Commerce ist kein spektakuläres Novum. Wir sind schon seit Jahren an unsere Bildschirme gefesselt – aber ehrlich gesagt hat die Pandemie das Onlineshopping massiv beschleunigt.

Plötzlich waren Schnelligkeit, Bequemlichkeit und kontaktlose Lieferung keine netten Extras mehr – sondern absolute Muss-Kriterien.

Im Gegenzug mussten stationäre Geschäfte erhebliche Einbußen hinnehmen.

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Einzelhandelsmalls – die einstigen Treffpunkte im Alltag – verlieren an Laufkundschaft und hängen voller „Zu vermieten“-Schilder. Hohe Mieten und leere Gänge haben viele Unternehmen dazu gezwungen, entweder aufzugeben oder den Umstieg ins Internet zu wagen und dabei Strategien von führenden E-Commerce-Expert:innen zu nutzen.

Einige Einkaufszentren wurden bereits in gemischt genutzte Flächen umgewandelt, wie etwa das Paradise Valley Mall in Phoenix, das heute luxuriöse Apartments, einen Whole Foods und einige trendige Restaurants beherbergt.

Während Verkaufsflächen schrumpfen, erleben Karrierechancen als E-Commerce-Manager:in einen regelrechten Boom.

Weltweit wird der Umsatz im E-Commerce voraussichtlich von 5,62 Billionen US-Dollar im Jahr 2023 auf über 8 Billionen US-Dollar bis 2028 ansteigen – das sind fast ein Viertel aller Einzelhandelsumsätze global. Wer sich online nicht positioniert, lässt bares Geld liegen.

global ecommerce sales to 2028
Prognostizierte weltweite E-Commerce-Umsätze 2022 bis 2028. Quelle: Shopify

Kund:innen erstellen Wunschlisten und füllen Einkaufswagen direkt am Handy oder Laptop. Ist Ihre Marke nicht optimal für E-Commerce aufgestellt, verpassen Sie große Chancen – aber keine Sorge: Dieser Leitfaden hilft weiter.

Wir führen Sie durch 26 bewährte Tipps für E-Commerce, mit denen Sie Ihren Onlineshop starten, Kund:innen gewinnen und Ihr Geschäft skalieren können. Egal ob Produktwahl, Einkaufserlebnis oder Conversion-Optimierung – hier finden Sie alles, was Sie für Ihren Online-Erfolg brauchen.

Schritt 1: Finde Deine Produkte, Partner & Plattform

Jedes erfolgreiche E-Commerce-Imperium beginnt mit einer brillanten Dreifaltigkeit: ein Produkt, das Menschen brauchen (oder zumindest unbedingt wollen), ein zuverlässiger Partner, der dir den Rücken stärkt, und eine Plattform, die dich nicht in den Wahnsinn treibt.

Wenn du diese drei Dinge richtig machst, bist du voll auf Erfolgskurs. Wenn nicht? Nun, dann ist es ein weiter Weg bis zum Status „Ausverkauft“.

Bevor du also über Logos nachdenkst oder über deine Markenfarben diskutierst, hast du erstmal eine Aufgabe: Finde ein herausragendes Produkt.

1. Finde ein Produkt, dem niemand widerstehen kann

Falls du noch vor einem leeren Blatt sitzt und dich fragst, was du verkaufen sollst, gilt die erste Regel: Such dir nicht irgendwas aus, nur weil es cool klingt.

Dein Produkt sollte nützlich sein (löst ein Problem), begehrenswert (verursacht einen „Shut up and take my money“-Impuls) oder ungewöhnlich speziell (etwas, auf das wirklich nur du kommst). Bonuspunkte, wenn alles drei zutrifft.

Gewichtete Decken? Großartig. Personalisierte Tassen? Perfekt. Umweltfreundliche Blumen? Warum eigentlich nicht.

Aber such dir nicht einfach aus, was dir gefällt — stell sicher, dass es auch etwas ist, nach dem deine Kunden tatsächlich suchen. Tools wie SpyFu oder der Google Keyword Planner zeigen dir, ob tatsächlich nach „umweltfreundlichen Blumen“ gesucht wird oder ob du kurz davor bist, Zeit mit einer Totgeburt zu verschwenden.

Und hier noch ein Tipp: Versuch nicht, in einen Markt einzusteigen, der so überlaufen ist wie die Rushhour auf der Autobahn. Du willst Nachfrage — aber kein Todesrennen. Such dir Nischen, in denen du dich abheben kannst.

  • Verkaufst du Trinkflaschen? Sei die Öko-Marke oder DIE Flasche für Marathonläufer.
  • Verkaufst du T-Shirts? Mach sie urkomisch oder speziell für eine bestimmte Fangemeinde.
  • Verkaufst du Notizbücher? Setz auf schlicht und minimalistisch für Profis oder gestalte Kritzel-Planer für die Kreativen.

Doch dabei darfst du auch das Unscheinbare nicht vergessen – zum Beispiel, wie viel es dich kostet, deine geniale Idee zu verpacken und zu verschicken. Ein leichtes T-Shirt? Kein Problem. Eine zerbrechliche Glasvase? Dafür brauchst du Luftpolsterfolie, einen stabilen Karton und ein Stoßgebet.

Wenn dein Produkt den Versand überlebt und deine Marge stimmt, bist du im Geschäft.  

2. Arbeite mit verlässlichen und skalierbaren Anbietern zusammen

Du hast dein Produkt – jetzt brauchst du einen Hersteller oder Zulieferer, der dir keine logistischen Albträume beschert. So findest du den richtigen Partner, ohne es später zu bereuen:

  1. Schaue dir ihre Online-Bewertungen an. Recherchiere so intensiv wie bei deinem Ex auf Instagram. Was sagen andere? Schwärmen die Kunden oder schimpfen sie? Achte auf Zuverlässigkeit, Qualität und wie sie mit Problemen umgehen — denn ein Partner, der schon bei kleinen Schwierigkeiten versagt, bringt dich nicht weiter.
  2. Fordere eine Musterbestellung an. Misstrauen? Völlig in Ordnung. Bilder können täuschen, also teste die Ware, bevor du eine größere Menge bestellst. Dein „Luxus-Kaschmirschal“ sollte sich nicht wie eine Plastiktischdecke anfühlen. Wenn das Muster nicht überzeugt, Finger weg.
  3. Frage nach Lieferzeiten. Du willst nicht zwei Wochen vor Black Friday erfahren, dass dein Bestand noch „in Bearbeitung“ ist. Frag nach, wie sie Stoßzeiten, Störungen und Überraschungen im Lieferprozess meistern — denn Überraschungen bei verpassten Deadlines braucht wirklich niemand.
  4. Stellen sie sicher, dass sie mit dir wachsen können. Der perfekte Anbieter für deine ersten 100 Bestellungen könnte bei 1000 Exemplaren schon überfordert sein. Frag nach, wie viel Kapazität sie haben, damit du ihnen nicht davonläufst, wenn es bei dir richtig gut läuft.
  5. Teste ihre Kommunikationsfähigkeit. Wenn du auf die erste E-Mail schon ewig auf Antwort warten musst, stell dir vor, wie es bei dringenden Bestellungen läuft. Ein Partner, der langsam ist, wenig flexibel oder schlecht zuhört, kostet dich Zeit und Nerven.
  6. Kläre Preise und versteckte Kosten. Niemand mag Überraschungsgebühren — es sei denn, sie werden mit Kuchen serviert. Kläre die Konditionen von Anfang an und achte auf versteckte Posten wie Verpackungs- oder Eilzuschläge, die dir die Marge ruinieren können, bevor du „Wie bitte?!“ rufen kannst.

Den richtigen Anbieter zu wählen ist fast wie einen Geschäftspartner zu wählen: Er muss dir den Rücken stärken, Zusagen einhalten und dafür sorgen, dass du glänzen kannst. Triffst du die richtige Wahl, wird er dein Leben einfacher machen – nicht schwieriger. 

3. Wähle die beste E-Commerce-Plattform

Ein Online-Shop ist schnell eingerichtet. Aber die passende Plattform zu finden, entscheidet über Erfolg und Schmerz. Deine E-Commerce-Plattform ist das Fundament deines Geschäfts — sie bestimmt, wie einfach du deinen Shop baust, verwaltest und wachsen lässt.

Die falsche Wahl ist kein Todesurteil, macht dir das Leben aber unnötig schwer.

Frances Du

E-Commerce Best Practice

Die meisten Plattformen bieten kostenlose Testphasen – probiere sie aus, bevor du dich festlegst. Sieh es wie eine Probefahrt für deinen zukünftigen Geschäftsmittelpunkt.

Hier ein genauerer Blick auf vier beliebte Plattformen, die dir die Entscheidung erleichtern:

Shopify

Der Goldstandard unter den E-Commerce-Plattformen—Shopify ist auf Wachstum ausgelegt.

Darum ist es großartig: Shopify ist die erste Wahl für alle, die ernsthaft skalieren wollen. Egal ob Anfänger oder Großunternehmen – die Plattform bietet viele Funktionen, mit denen du mehr verkaufen kannst. Ab $29/Monat (inklusive Hosting) ist es einsteigerfreundlich und gleichzeitig stark genug für Profis.

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Screenshot von Rare Device, einem Online-Shop und einer Kunstgalerie mit Produkten lokaler Designer, erstellt mit einer Shopify-Vorlage

Was wir lieben:

  • Zuverlässiger Kundensupport und eine aktive Entwickler-Community, die hilft, wenn es schwierig wird.
  • Hunderte Designs für eine professionelle und ansprechende E-Commerce-Website.
  • Eine riesige Bibliothek von Drittanbieter-Apps für SEO, Retargeting, Upselling und mehr—alles, was du für steigende Conversion-Raten brauchst.

Wix

Wix

Wenn du Wert auf kreative Kontrolle legst, bist du bei Wix richtig.

Darum ist es großartig: Mit über 500 Designvorlagen kannst du genau den Onlineshop bauen, den du im Kopf hast – ganz ohne Programmierkenntnisse. Ideal für kreative Unternehmer:innen, die ihren eigenen Stil unterstreichen möchten.

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Screenshot der Startseite des Getränkemarken-Shops Ciao, der mit Wix erstellt wurde

Was wir lieben:

  • Drag-&-Drop-Editor mit beispielloser Flexibilität.
  • Versteckte Testphase: Wechsle auf einen kostenpflichtigen Tarif, probiere ihn 14 Tage aus und kündige, falls er nicht passt.
  • Ideal für Einsteiger, bietet aber zahlreiche Möglichkeiten für Kontroll-Fans (im besten Sinne).

Worauf du achten solltest: Vergisst du, den Test zu kündigen, wird deine Kreditkarte belastet.

BigCommerce 

BigCommerce steht für Zuverlässigkeit und Wachstum – einfach und geradlinig zum Skalieren deines Shops.

Darum ist es großartig: BigCommerce bietet viele nützliche Funktionen ohne viel Schnickschnack und verzichtet auf Transaktionsgebühren, sodass mehr Geld in deiner Tasche bleibt. Perfekt für Unternehmen, die solide Features ohne unnötigen Ballast wollen.

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Screenshot von Burrow, einem Möbelshop, powered by BigCommerce

Was wir lieben:

  • 15 Tage kostenlos testen.
  • Über 170 professionelle Designs, mit denen dein Shop schnell startet.
  • Keine Transaktionsgebühren – jede Bestellung bleibt profitabel.

Worauf du achten solltest: BigCommerce hat zwar viele Funktionen, aber der App-Marktplatz ist nicht so umfassend wie bei Shopify, daher sind Erweiterungen manchmal limitiert. 

Squarespace

Squarespace: modern, stylisch und perfekt für Nischen-Shops mit knappem Budget.

Darum ist es großartig: Squarespace verbindet erschwingliche Preise mit hochwertigen Designs – ideal für kleinere Unternehmen oder Nischen-E-Commerce-Marken. Tarife starten bereits bei $25/Monat und die Vorlagen sorgen für ein elegantes, professionelles Auftreten ohne große Kosten.

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Screenshot von Oishii, einem Online-Store für Premium-Erdbeeren aus Indoor-Farming, erstellt mit Squarespace

Was wir lieben:

  • Erschwingliche Tarife und über 230 beeindruckende Designs.
  • Ideal für kleine, designorientierte Marken, die eine elegante Webpräsenz wünschen.
  • Einfach zu bedienende Tools für den Shopaufbau und die Verwaltung.

Worauf du achten solltest:

  • Begrenzte Zahlungsmöglichkeiten (Stripe, PayPal, Apple Pay) könnten manche Kunden stören.
  • Transaktionsgebühren im Business-Tarif schmälern die Gewinnspanne.
  • Kein App-Marktplatz – du bist auf die integrierten Funktionen beschränkt.

Die beste Plattform für deinen Onlineshop hängt von deinen Zielen ab. Shopify ist ideal fürs Wachstum im großen Stil. Wix bietet unvergleichliche Designfreiheit. BigCommerce verbindet starke Funktionen mit gebührenfreien Transaktionen. Squarespace liefert Stil zum günstigen Preis.

Noch unsicher? Im ausführlichen Plattform-Ratgeber von The Retail Exec findest du weitere Einblicke. Außerdem gibt es eine praktische Top-10-Liste unserer Favoriten:

Schritt 2: Ihr E-Commerce-Shop einrichten

Mit Ihrem Produkt und Ihrer Plattform an Ort und Stelle ist es Zeit, Ihren E-Commerce-Shop einzurichten – das digitale Hauptquartier Ihrer Marke.

Ihre Website sollte nicht nur gut aussehen; sie muss ein reibungsloses Einkaufserlebnis bieten, das potenzielle Kunden mühelos vom Stöbern bis zum Checkout führt.

Setzen Sie auf eine intuitive Navigation, schnelle Ladezeiten, mobile Optimierung und Vertrauenssignale, die Sicherheit vermitteln. Hier haben Sie die Möglichkeit, eine digitale Schaufensterfront zu schaffen, die so einladend und hochwertig wirkt wie jede angesagte Boutique – ohne die hohe Miete.

4. Sichern Sie sich einen herausragenden Domainnamen

Ihr Domainname ist der erste Eindruck Ihres Shops – das digitale Äquivalent zu einem Ladenschild.

Idealerweise stimmt er mit Ihrem Firmennamen überein, damit Kunden Sie direkt finden. Wenn Sie Ihre Marke noch entwickeln, sichern Sie diesen Namen unbedingt, bevor Sie Ihre Domain kaufen.

Was, wenn Ihr Wunschnamen vergeben ist? Keine Panik. Werden Sie kreativ mit Variationen – zum Beispiel durch ein relevantes Keyword, Ihre Nische oder einen Standortzusatz, falls passend. Wichtig ist: Die Domain muss einprägsam, einfach zu schreiben und ohne Rätselraten verständlich sein.

Ihr Domainname ist mehr als nur eine URL – er ist ein zentraler Bestandteil Ihrer Markenidentität. Machen Sie ihn zu etwas Besonderem.

5. Gestalten Sie einen Shop, den Ihre Kunden lieben werden

Ihr E-Commerce-Shop ist nicht einfach nur eine Website – er ist Ihre Chance, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, zu begeistern und Kunden von einem Kauf zu überzeugen.

Mit dem richtigen Webdesign bleiben Besucher länger – und der Klick auf „Jetzt kaufen” rückt näher. So machen Sie Ihren Shop zum Highlight:

  • Wählen Sie ein stimmiges Theme. Entscheiden Sie sich für ein Design, das die Persönlichkeit Ihrer Marke widerspiegelt – und ziehen Sie es mit Logo und Farben konsequent durch. Tower 28 macht’s vor: Die Lavendel-Orange-Ästhetik spricht die junge, mutige Beauty-Zielgruppe perfekt an.
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Ein Screenshot der mobilen Startseite von Tower 28
  • Navigation muss selbsterklärend sein. Besucher sollten auf Anhieb wissen, wohin sie klicken müssen. Erstellen Sie eine übersichtliche obere Navigationsleiste mit eindeutigen Kategorien, einer Über-uns-Seite, einer Kontaktseite und – ganz wichtig – eine Suchleiste. Wenn Kunden nicht schnell finden, was sie suchen, sind sie weg.
  • Produkte clever strukturieren. Überlegen Sie, was für Ihre Zielgruppe Sinn macht. CocoFloss sortiert zum Beispiel nach Duft, einzelnen Zahnseideoptionen und Geschenkideen. Im Kosmetikbereich machen Kategorien wie „trockene Haut“ oder „Anti-Aging“ Sinn. Verkaufen Sie Kaffee? Sortieren Sie nach Röstgrad oder Aroma.
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Ein Screenshot der oberen Navigation von CocoFloss
  • Highlights hervorheben. Setzen Sie Topseller, Neuheiten oder Angebote mit begrenzter Verfügbarkeit prominent in Szene. Menschen lieben es, wenn ihnen die Wahl erleichtert wird – was als beliebt oder fast ausverkauft gilt, möchten sie noch mehr haben.
  • Kunden gezielt zum Checkout führen. Ist das Design fertig, sollte jede Seite darauf abzielen, Besucher zum Kauf zu bewegen. Mit einem erstklassigen Website-Baukasten optimieren Sie diesen Prozess erheblich. Das beste Design sieht nicht nur gut aus – es bring Kunden dazu, Geld auszugeben.

Das Design Ihres Shops sollte toll aussehen, einwandfrei funktionieren und Ihren Kunden das Gefühl vermitteln, verstanden zu werden. Investieren Sie an dieser Stelle – Ihre Kunden werden wiederkommen.

Mit einem guten Website-Baukasten lässt sich all das unkompliziert umsetzen, ohne die Kopfschmerzen technischer Plattformen. Hier sind unsere Lieblings-Baukästen für Ihren Einstieg:

6. Erzählen Sie Ihre Markengeschichte, um Vertrauen und Loyalität aufzubauen

Ihre Über-uns-Seite ist kein schmückendes Beiwerk – sie ist Ihre Chance, aus neugierigen Besuchern echte Fans zu machen. Da Kunden Ihre Produkte online nicht anfassen, riechen oder fühlen können (was manchmal auch ganz gut ist), muss Ihre Geschichte diese Verbindung erschaffen.

Menschen kaufen gern bei Marken, die menschlich, nahbar und authentisch wirken.

So gestalten Sie eine mitreißende Markengeschichte:

  • Beantworten Sie die großen Fragen. Starten Sie mit diesen Ansatzpunkten für echten Goldstoff auf Ihrer Über-uns-Seite:
    • Wie haben Sie Ihr Produkt entdeckt?
    • Wie hat es Ihr Leben verändert?
    • Warum sind Sie so leidenschaftlich dabei, es in die Welt zu tragen?
  • Werden Sie persönlich. Schauen Sie auf SoapSox, eine Marke für Plüschtiere, die gleichzeitig als Waschlappen für Kinder dienen. Der Gründer berichtet, wie seine Arbeit mit Kindern ihn dazu inspiriert hat, ein Produkt zu entwickeln, das Stress bei der Badezeit in Geborgenheit und Spaß verwandelt. Echt, nahbar – und man möchte sie einfach unterstützen.
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Screenshot der About-Seite „Storytime“ von SoapSox
  • Seien Sie authentisch. Kunden erkennen eine erfundene Geschichte schnell – noch schneller als einen schlechten Verkaufsspruch. Haben Sie keine dramatische Gründungsstory? Kein Problem. Teilen Sie ehrlich Ihre Mission und Werte.
  • Machen Sie Ihre Geschichte sinnvoll. Eine gute Markengeschichte dreht sich nicht nur um Sie – sondern darum, wie Ihr Produkt das Leben Ihrer Kunden verbessert. Verknüpfen Sie die Story mit dem Mehrwert Ihres Angebots.
Frances Du

E-Commerce-Profitipp

Ihre Über-uns-Seite ist mehr als Storytelling – sie ist ein Teil Ihrer Content-Marketing-Strategie. Nutzen Sie sie, um Vertrauen aufzubauen, Authentizität zu zeigen und Kunden einen Grund zu geben, bei Ihnen und nicht bei anderen zu kaufen.

Brauchen Sie Hilfe bei der perfekten Markengeschichte? Hier geht’s zu unserem Leitfaden für Content-Marketing-Strategien.

7. Setzen Sie auf eindrucksvolle Visuals, um Ihre Produkte zu verkaufen

Im E-Commerce sind Bilder und Videos keine nette Beigabe – sie sind für die meisten Kunden DAS entscheidende Kaufkriterium.

Verschwommene, pixelige Bilder? Sofortiger Ausstieg. Wenn Ihre Produktfotos oder Videos nicht „hochwertig“ schreien, springen die Nutzer genauso schnell ab wie bei einer Website mit 10-Sekunden-Ladezeit (auch ein großes No-Go).

So perfektionieren Sie Ihre Produktpräsentation:

  • Hochauflösend oder gar nicht. Ihre Bilder müssen scharf, klar und im besten Licht sein (im wahrsten Sinne). Investieren Sie in professionelle Fotos oder lernen Sie, mit guter Beleuchtung und den richtigen Perspektiven selbst tolle Bilder zu machen.
  • Videos bringen Leben ins Spiel. Kunden wollen sehen, wie das Produkt aussieht, sich bewegt und funktioniert. Free People setzt zum Beispiel kurze Videos auf Produktseiten ein, um Mode in Bewegung zu zeigen – das hilft beim Vorstellen von Passform und Bewegung.
  • Mehrere Blickwinkel nutzen. Zeigen Sie Ihre Produkte von allen Seiten – vorne, hinten, seitlich, Detailaufnahmen. So wissen Kunden genau, was sie kaufen. Bei Mode bieten sich zusätzlich unterschiedliche Models an, um Vielfalt zu zeigen.
  • Setzen Sie auf Lifestyle-Bilder. Helfen Sie Kunden, sich Ihr Produkt im Alltag vorzustellen. Verkaufen Sie Kaffeebecher? Zeigen Sie sie auf einem schön gedeckten Frühstückstisch. Sneaker? Abgebildet beim Zubinden vor dem Lauf.
  • Konsistente Bildsprache. Ihre Bilder und Videos sollten genau zum Stil Ihrer Marke passen. Ist Ihr Shop minimalistisch? Halten Sie die Fotos klar und schlicht. Ist Ihre Marke laut und auffällig? Lassen Sie das in den Bildern wirken.
  • Für Ladezeit und SEO optimieren. Verwenden Sie komprimierte Dateigrößen für schnelle Seiten – und Alt-Text für jedes Bild, damit Suchmaschinen Ihre Fotos erkennen. Die schönsten Visuals nutzen nichts, wenn Ihr Shop ewig lädt oder Google sie nicht findet.
Frances Du

E-Commerce Best Practice

Testen Sie Ihre Bilder auf Mobilgeräten. Die meisten Käufer surfen mit dem Handy – Ihre Fotos und Videos müssen auch dort glänzen.

Professionell und mit Konzept eingesetzte Bilder verkaufen nicht nur Produkte – sie lassen Ihre ganze Marke glänzen.

8. Gewinnen Sie Leads mit unwiderstehlichen Formularen

Nicht jeder Besucher klickt beim ersten Besuch direkt auf „Jetzt kaufen“, aber das ist noch kein Grund, ihn aufzugeben. Der Trick: Holen Sie seine Kontaktdaten, um mit ihm in Kontakt zu bleiben. Die Lösung: unwiderstehliche Lead-Formulare.

So holen Sie das Beste aus Ihren Formularen heraus:

  • Bieten Sie einen echten Anreiz. Niemand gibt seine E-Mail-Adresse einfach so preis. Versüßen Sie es mit einem Rabatt, kostenlosem Versand oder exklusiven Vorteilen. Vorbild Our Place: Ein cleanes, minimalistisches E-Mail-Popup mit „Erhalten Sie 20 % Rabatt“ als klarer Call-to-Action. Wer sagt da nein?
  • Bleiben Sie einfach. Niemand möchte ein endlos langes Formular ausfüllen. Beschränken Sie sich auf das Wesentliche – E-Mail-Adresse, ggf. Vorname – damit die Anmeldung in Sekunden erledigt ist.
  • Präsentieren Sie Ihr Produkt. Zeigen Sie Interessenten, was sie erwartet. Our Place nutzt beispielsweise ein GIF der Bestseller-Pfanne im Pop-up – das zieht Aufmerksamkeit und erinnert gleichzeitig daran, warum man sich angemeldet hat.
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Screenshot: Newsletter-Pop-up-Design von Our Place
  • Formulare mobilefreundlich gestalten. Die meisten Nutzer sehen Ihr Formular auf dem Smartphone – achten Sie darauf, dass es sich daran anpasst, einfach zu lesen und schnell auszufüllen ist.
  • Richtiger Zeitpunkt zählt. Niemand mag Pop-ups beim ersten Klick. Zeigen Sie das Formular besser per Exit-Intent, zeitlicher Verzögerung oder beim Scrollen an – je nachdem, wann die Interaktion am wahrscheinlichsten ist.
Frances Du

E-Commerce-Profitipp

Geben Sie zum Formular immer ein Wertversprechen: frühe Infos zu Neuheiten, einen Rabattcode oder nützliche Tipps für den Posteingang. Machen Sie deutlich, was Angemeldete dafür zurückbekommen.

Leads sind Ihre Chance, aus neugierigen Besuchern Stammkunden zu machen. Je besser Ihr Formular, desto größer Ihre Zielgruppe – und Ihr Umsatz.

9. Vertrauenssignale einbauen, um Sicherheit und Verkäufe zu steigern

Hand aufs Herz: Online-Shopping fühlt sich für viele riskant an. Betrug, schlechte Produkte, Geldverschwendung – die Sorgen sind real. Die Antwort: Vertrauenssignale. Diese kleinen, wirkungsvollen Elemente zeigen Ihren Kunden, dass sie sicher, clever und ohne Risiko bei Ihnen einkaufen können.

Was sind Vertrauenssignale? Visuelle Hinweise – wie Siegel, Icons oder kurze Texte, die Vertrauen in Ihre Marke schaffen. Beispiele:

  • Kostenlose Rückgaben und Zufriedenheitsgarantien (nur versprechen, wenn Sie es halten können).
  • Wissenschaftlich belegte Wirksamkeit.
  • Testphasen, damit Kunden vor dem Kauf ausprobieren können.
  • Die Zauberformel: kostenloser Versand.

Beispiel: Hush Blankets rückt Vertrauen direkt auf der Startseite in den Fokus: Wissenschaftlich belegte Resultate, Einsatz das ganze Jahr über, Testmöglichkeit vorm Kauf – und nicht zu vergessen der „Gratis Versand“-Badge. Kein Wunder, dass zögerliche Käufer überzeugt werden.

hush blankets homepage with badges screenshot

Sicheres Bezahlen ist Pflicht. Ein Badge für sicheren Checkout ist unerlässlich. Kunden wollen wissen, dass ihre Kreditkartendaten geschützt sind. Zeigen Sie ein Badge am Kassenschritt – das signalisiert Datenschutz und steigert oft direkt die Conversionrate.

Wo Vertrauenssignale platzieren?

  • Auf der Startseite – für den ersten Eindruck.
  • Auf Produktseiten – um Vorteile und Garantien zu unterstreichen.
  • Im Checkout – für Sicherheit im letzten Schritt.

Vertrauenssignale sind wie ein freundliches Nicken: „Sie sind hier gut aufgehoben.“ Setzen Sie sie gezielt ein, stehen zu Ihren Versprechen – und schauen Sie zu, wie die Verkäufe steigen. 

Schritt 3: Optimiere deinen Shop für den Erfolg

Das Erstellen deines Onlineshops ist nur der erste Schritt. Damit ihn Menschen finden—und vor allem auch kaufen—musst du wie ein Profi optimieren.

Das bedeutet: Feinschliff für Sichtbarkeit, Nutzerfreundlichkeit und Conversion. Egal ob SEO, E-Mail-Marketing oder Social Media – das Ziel bleibt: Traffic generieren und aus Besuchern Kund:innen machen.

10. Bring deinen Shop mit SEO-Best-Practices auf das nächste Level

SEO ist nicht nur etwas für Technikfreaks—es ist dein Ticket dazu, im überfüllten E-Commerce-Markt aufzufallen (und nach vorne zu kommen).

Vielleicht hast du dich während der Produktphase schon mit der Keyword-Recherche beschäftigt, jetzt ist es an der Zeit, sie zum zentralen Bestandteil deiner Content- und Marketingstrategie zu machen.

So bringst du dein E-Commerce-SEO aufs nächste Level:

  • Tauche tief in die Keyword-Recherche ein. Wonach suchen deine Kund:innen? Nutze Tools wie Ahrefs, Semrush oder Google Trends, um Keywords, Suchphrasen und Fragen zu entdecken, die Menschen in Suchmaschinen eingeben. Konzentriere dich auf Begriffe für jede Phase des Conversion-Funnels:
    • Top of Funnel (TOFU): Bildungsinhalte wie „die besten nachhaltigen Geschenkideen“
    • Middle of Funnel (MOFU): Vergleiche wie „ökologische Kerzen vs. Soja-Kerzen“
    • Bottom of Funnel (BOFU): Kaufbezogene Suchen wie „Lavendel-Sojakerze kaufen“.
  • Kümmere dich um die wichtigsten Seiten. Stelle sicher, dass deine wichtigsten Seiten—Startseite, Produktseiten und Kategorieseiten—mit den Keywords optimiert sind, die deiner Zielgruppe am Herzen liegen. Streue die Keywords nicht einfach wahllos ein, sondern baue sie natürlich in deine Produktbeschreibungen, Überschriften und Metadaten ein.
  • Gehe über Produktnamen hinaus. Achte auf die besonderen Produktmerkmale und nenne diese in deinen Texten. Anstatt nur "Reise-Becher" zu schreiben, betone Eigenschaften wie "isolierter Reisebecher aus Edelstahl" oder "auslaufsicherer Kaffeebecher für Pendler".
  • Behalte Trends im Auge. Trendige Keywords und Themen können deinen Content pushen. Gibt es aufkommende Suchbegriffe, die zu deinem Bereich passen? Nutze sie in Blogbeiträgen, FAQs oder Social Media, um von der Popularität zu profitieren.

Profi-Tipp: SEO ist mehr als nur Keywords—es geht darum, echten Mehrwert zu bieten. Behaupte nicht nur, dass dein Produkt das beste ist—zeige es durch hilfreiche, inspirierende oder lösungsorientierte Inhalte.

SEO zu meistern kostet Zeit, zahlt sich aber richtig aus. Mit der passenden Keyword- und Contentstrategie holst du organischen Traffic in deinen Shop und wandelst Gelegenheitsbesucher in treue Kund:innen.

11. Sorge für ein außergewöhnliches Nutzererlebnis (UX)

Dein Onlineshop kann die besten Produkte der Welt anbieten, aber wenn er kompliziert zu bedienen ist, bleiben die Leute nicht lange.

Unübersichtliche Navigation, lange Ladezeiten und Seiten, die aussehen wie von 2005? Dann verabschiede dich von Kund:innen—und Umsatz.

So gestaltest du eine UX, die zum Verweilen (und Shoppen) einlädt:

  • Navigation selbsterklärend gestalten. Dein Menü sollte so logisch sein, dass selbst ein Kleinkind es versteht. Klare Kategorien, eine Suchleiste und ein leichter Zugang zu Infos wie „Über uns“ und „Kontakt“ sind Pflicht.
  • Geschwindigkeit zählt. Wenn deine Seite langsamer lädt als eine Tiefkühlpizza in der Mikrowelle, verlierst du Kund:innen. Bilder komprimieren, schnellen Hoster wählen und alles technisch tipptopp halten!
  • Mobile first. Die meisten deiner Besucher:innen kommen übers Handy. Also sollte dein Shop auf dem Smartphone top aussehen und reibungslos laufen. Teste jede Seite responsiv und bedienungsfreundlich.
  • Vereinfache den Checkout. Niemand möchte ein fünfseitiges Formular ausfüllen, nur um ein 20-Euro-Produkt zu erwerben. Biete Gast-Checkout an, speichere Kundendaten für den nächsten Kauf und ermögliche zahlreiche Zahloptionen.
  • Schaffe Vertrauen. Füge sichere Checkout-Siegel, klare Rückgaberichtlinien und Kundenbewertungen hinzu, um deine Seriosität zu zeigen.

Gute UX ist wie gutes Benehmen: Es geht darum, Menschen ein angenehmes und willkommenes Gefühl zu geben. Wenn du das schaffst, kommen die Leute immer wieder zurück.

12. Erstelle Produktseiten, die Verkäufe generieren

Auf deinen Produktseiten fällt die Kaufentscheidung—oder eben nicht. Sind sie langweilig, verwirrend oder fehlen wichtige Infos, sind die Kund:innen schneller weg als du "Absprungrate" sagen kannst. Machst du sie gut, verwandelst du Besucher:innen blitzschnell in Käufer:innen.

So machst du deine Produktseiten unwiderstehlich:

  • Bilder sagen mehr als Worte. Hochwertige Fotos sind Pflicht. Zeige verschiedene Perspektiven, Zoom-Optionen und Videos, wie dein Produkt genutzt wird. Lass Kund:innen fühlen, als hätten sie es schon in der Hand.
  • Schreibe verkaufsstarke Texte. Spare dir generische Produktbeschreibungen. Stelle heraus, was dein Produkt einzigartig macht und warum man es braucht. Features sind gut, aber echte Vorteile überzeugen—sage, wie dein Produkt das Leben leichter, besser oder cooler macht.
  • Baue mit Bewertungen Vertrauen auf. Lasse deine Kund:innen sprechen—mit Reviews, Sternbewertungen und Erfahrungsberichten. Gibt es ein Foto mit dem Produkt im Einsatz? Umso besser. Soziale Beweise sind unverzichtbar.
  • Klar erkennbare CTAs. Deine Call-to-Action-Buttons sollen auffällig, eindeutig und motivierend sein. „In den Warenkorb“ oder „Jetzt kaufen“ sind perfekt; „Vielleicht hier klicken“ dagegen nicht.
  • Beantworte Fragen sofort. Lass Kund:innen nicht nach wichtigen Infos suchen. Preis, Versand und Rückgabe direkt und unübersehbar platzieren. Klarheit räumt Zweifel aus.
  • Empfehle weitere Produkte. Höre nicht nach einem Verkauf auf. Nutze Upsell-Elemente wie „Das könnte dir auch gefallen“ oder „Look komplettieren“, um den Warenkorbwert zu steigern.

Starke Produktseiten verkaufen nicht nur—sie überzeugen, begeistern und lassen den Kauf wie die logischste Entscheidung erscheinen.

13. Biete flexible Zahlungsoptionen, die deine Kund:innen lieben

Flexible Zahlungsoptionen nehmen Kaufhürden – denn nicht jede:r möchte den gesamten Betrag auf einmal zahlen. Hier erfährst du, wie Zahlung einfach und attraktiv wird:

Darum ist das wichtig: Hohe Preise können abschrecken, besonders bei Unentschlossenen. Flexible Optionen wie Buy Now, Pay Later (BNPL) ermöglichen eine zinsfreie Ratenzahlung. So haben Käufer:innen mehr Sicherheit—ohne das Konto zu sprengen.

So geht’s:

  • Füge BNPL-Dienste wie Klarna, Afterpay oder Affirm an. Sie sind beliebt, einfach zu integrieren und sprechen preisbewusste Käufer:innen an.
  • Akzeptiere eine große Bandbreite an Zahlungsmethoden. Neben Kreditkarte auch PayPal, Apple Pay, Google Pay und eventuell sogar Kryptowährungen—je nach Zielgruppe.
  • Mache Zahlungsflexibilität überall sichtbar. Hebe sie auf Produktseiten, im Checkout und sogar in Werbeanzeigen hervor. Ein Hinweis wie „Bequem in 4 Raten zahlen“ kann die Conversion enorm steigern.

Fazit: Sind Zahlungswege flexibel und verständlich, greifen Kund:innen lieber zu—und du schließt mehr Verkäufe ab. Ein kleiner Schritt, große Wirkung!

Mit der passenden Zahlungsabwicklungs-Software bietest du genau die Optionen, die sich deine Kund:innen wünschen. Hier sind unsere Favoriten:

14. Mache Versandoptionen schnell, kostenlos und unwiderstehlich

Versand kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Kund:innen lieben schnellen Versand, kostenlosen Versand oder—im Idealfall—beides. Wenn du das richtig machst, wird schneller auf „Jetzt kaufen“ geklickt, als du „Trackingnummer“ sagen kannst.

Deswegen sind Versandoptionen so wichtig:

  • Geschwindigkeit überzeugt. Schneller oder Next-Day-Versand kann dich von der Konkurrenz abheben. Wir alle sind von 2-Tage-Lieferung (danke, Amazon) verwöhnt; daher erwarten Kund:innen das inzwischen als Standard.
  • Kostenloser Versand ist der König. Im Jahr 2022 sagten 73 % der Käufer:innen, dass sie eher kaufen, wenn es kostenlosen Versand gibt. Klar: Niemand zahlt gern Versandkosten—das fühlt sich wie eine versteckte Steuer an.

So passt du den Versand an dein Business an:

  • Biete gestaffelte Optionen. Gib Kund:innen die Wahl: Standard, Express oder kostenloser Versand ab einem bestimmten Bestellwert. Damit deckst du Kosten und überzeugst trotzdem Sparfüchse.
  • In die Preise einkalkulieren. Kostenloser Versand muss nicht auf deine Marge gehen. Füge den Versand in den Produktpreis ein oder setze eine Schwelle (z. B. kostenloser Versand ab 50 €).
  • Sei transparent. Kommuniziere Lieferzeiten und -kosten klar. Nichts ist schlimmer als böse Überraschungen im Checkout wegen unerwarteter Versandgebühren.

Best Practice für E-Commerce: Teste kostenlosen Versand für deine Bestseller oder bei Aktionen und miss die Auswirkungen auf die Conversion-Rate. Oft gleicht der Umsatzplus die Zusatzkosten mehr als aus.

Versand ist mehr als Logistik—es ist Teil der Customer Experience. Sorge für schnellen, bezahlbaren und klar kommunizierten Versand, dann kommen die Kund:innen gerne wieder.

Lies unseren detaillierten Guide zu E-Commerce-Versand und entdecke unsere Favoriten für Versandsoftware im E-Commerce:

15. Biete Support, der deine Kund:innen begeistert

Hervorragender Kundensupport bedeutet mehr als nur Fragen zu beantworten—es geht darum, ein Erlebnis zu schaffen, das Lust auf einen weiteren Einkauf macht. Ob Live-Chat, Service-Hotline oder freundliche E-Mail: Exzellenter Service verwandelt einmalige Käufer:innen in echte Fans.

  • Tempo ist alles. Niemand möchte Tage auf eine Antwort warten. Eine schnelle Rückmeldung—im Chatbot, per Live-Agent oder E-Mail—entscheidet oft, ob verkauft wird oder der Warenkorb verlassen bleibt.
  • Vielfalt zählt. Nicht alle möchten zum Hörer greifen. Biete verschiedene Supportwege: Live-Chat, E-Mail, Telefon oder ein ausführliches FAQ—so erreichst du alle Kund:innen auf ihrem bevorzugten Kanal.

Fakt: 81 % der Kund:innen sagen, ein toller Support macht einen erneuten Kauf wahrscheinlicher. Es geht also nicht nur ums Lösen von Problemen—sondern darum, einen bleibenden, positiven Eindruck zu hinterlassen.

Frances Du

Best Practice für E-Commerce

Schule dein Support-Team über das Basiswissen hinaus. Animier sie dazu, Produkte zu empfehlen, persönliche Akzente zu setzen und Kund:innen Wertschätzung zu zeigen. Diese Extras machen aus Problemen echte Kundenbeziehungen.

Wenn dein Kundensupport schnell, freundlich und effektiv ist, beantwortest du nicht nur Fragen—du baust Vertrauen, Loyalität und eine richtige Fangemeinde glücklicher Kund:innen auf.

Mit der richtigen Kundenservice-Software gelingt es dir, Support zu bieten, der wirklich begeistert. Hier sind unsere Top-Empfehlungen:

Schritt 4: Steigern Sie Ihre Conversions und Umsätze

Menschen in Ihren Onlineshop zu bekommen, ist das eine — sie zum Klick auf „Jetzt kaufen“ zu bringen, ist das andere.

Mehr Conversions und Verkäufe zu erzielen, erfordert mehr als nur großartige Produkte – es geht darum, ein Erlebnis zu schaffen, das Ihre Kunden vom Stöbern bis zum Checkout ohne zu zögern begleitet.

Ob es um Warenkorbabbrüche, unwiderstehliche Landingpages oder andere Themen geht – in diesem Schritt dreht sich alles um die Optimierung Ihres Shops, damit Besucher zu Käufern und Käufer zu Stammkunden werden.

16. Stoppen Sie Warenkorbabbrüche von Anfang an

Weniges ist frustrierender, als zu sehen, wie Kunden ihre Warenkörbe füllen, nur um dann ohne Kauf abzuspringen. Noch schlimmer? Wenn der Checkout-Prozess schuld ist.

Pannen, langsame Ladezeiten oder verwirrende Abläufe treiben Besucher schneller in die Flucht als ein Pop-Up.

So verhindern Sie Warenkorbabbrüche:

  • Testen Sie Ihren Checkout-Prozess — gründlich. Bevor Sie jemanden in Ihren neuen Onlineshop einladen, gehen Sie selbst den gesamten Einkaufsprozess durch – sowohl am Desktop als auch mobil. Legen Sie Artikel in den Warenkorb, geben Sie Rabattcodes ein und schließen Sie die Bestellung ab. Wenn etwas nicht funktioniert oder unpraktisch erscheint, beheben Sie es sofort.
  • Beseitigen Sie Stolpersteine. Der Checkout sollte absolut reibungslos ablaufen. Vermeiden Sie überflüssige Zwischenschritte, bieten Sie einen Gast-Checkout an und sorgen Sie dafür, dass Zahlungsarten klar und einfach sind. Jeder zusätzliche Klick erhöht das Risiko, dass Kunden wieder abspringen.
  • Optimieren Sie Produktseiten. Achten Sie darauf, dass Produktbilder schnell laden, die Beschreibungen klar sind und CTAs wie „In den Warenkorb“ unübersehbar sind. Langsame Ladezeiten oder defekte Elemente können schon vor dem Checkout die Stimmung verderben.
Frances Du

Profitipp

Testen Sie Ihre Website regelmäßig, nicht nur zum Launch. Aktualisieren Sie Plugins, prüfen Sie auf kaputte Links und stellen Sie jedes Mal ein reibungsloses Erlebnis sicher – insbesondere vor großen Aktionen oder Werbekampagnen.

Wenn alles reibungslos läuft, retten Sie nicht nur Verkäufe – Sie schaffen auch Vertrauen. Kunden, die beim Checkout kein Kopfzerbrechen erleben, kommen sehr viel eher für den zweiten Kauf zurück.

Und – kaum verwunderlich – es gibt Software, die Warenkorbabbrüche verhindert. Hier sind unsere liebsten Tools gegen Warenkorbabbrüche:

17. Besseres Upselling für mehr Umsatz

Sie wollen den Wert pro Kunde steigern, ohne aufdringlich zu wirken? Willkommen beim Upselling. Richtig gemacht, geht es nicht nur um größere Warenkörbe – sondern darum, Ihren Kunden genau das zu bieten, von dem sie selbst noch nicht wussten, dass sie es brauchen.

So upsellen Sie wie ein Profi:

  • Relevanz statt Zufall. Niemand möchte mit irrelevanten Vorschlägen bombardiert werden. Verkaufen Sie eine Handyhülle? Empfehlen Sie dazu einen Pop-Socket oder eine Displayschutzfolie. Apps wie Shopify’s Product Page Upsell und Discounts machen dies mit anpassbaren Pop-ups, die zu Ihrer Marke passen und den Verkauf ankurbeln, ganz leicht.
  • Kombinieren Sie wie ein Profi. Gruppieren Sie ergänzende Produkte zu Sets mit echtem Mehrwert. Bestseller-Bundles, saisonale Geschenkboxen oder kuratierte Kollektionen animieren Kunden zu höheren Ausgaben und verleihen das Gefühl, ein besonders gutes Angebot gefunden zu haben.
  • Setzen Sie auf Abos. Das richtige Abo-Modell macht aus Gelegenheitskäufern treue Kunden. Denken Sie an Zahnpasta, Rasierer oder Hautpflege – weniger an Sofas oder Waschmaschinen. Joy Razors liefert Ihre Produkte flexibel und mit durchdachten Optionen – statt aufdringlich zu wirken.
joy razors delivery and recommended option sccreenshot
Screenshot der Produktseite von Joy Razors mit integriertem Abo-Modell
  • Begeistern Sie Ihre Kunden. Upselling heißt nicht nur mehr verkaufen, sondern auch Erlebnisse schaffen, die Ihre Kunden begeistern. Einzigartige Verpackungen, clevere Zusatzprodukte oder Artikel im Instagram-Look sorgen für das gewisse Extra. Rifle Paper Co. mit seinem Adventskalender macht aus einem simplen Einkauf ein „shareable“ Erlebnis.
rifle paper co screenshot

Wie Guy Kawasaki sagte:

Wenn Sie Menschen verzaubern, wollen Sie nicht Geld aus ihnen herausholen... sondern ihnen Freude bereiten.

Fokussieren Sie sich auf ein magisches Kundenerlebnis – dann folgen die Verkäufe von ganz allein.

Upselling bedeutet nicht, jeden Cent herauszuquetschen – sondern Ihren Kunden zu zeigen, dass Sie ihre Wünsche kennen (und sie vielleicht auch positiv überraschen). So bauen Sie Loyalität und größere Warenkörbe gleichzeitig auf.

18. Maximale Wirkung mit Multichannel-Marketing

Die Vermarktung Ihres Onlineshops bedeutet nicht, überall wahllos Werbung auszuspielen und zu hoffen, dass etwas hängenbleibt.

Ein durchdachter Multichannel-Ansatz sorgt dafür, dass Ihre Botschaft die richtigen Menschen zur richtigen Zeit erreicht – ob via Google, Social Media oder im Posteingang.

Schritt 1: Jeder Kanal zählt.

Nehmen Sie sich ein Beispiel an Hello Fresh. Ihre Google-Anzeigen holen nicht nur Aufmerksamkeit – sie punkten auch gezielt durch:

  • Vertrauensaufbau durch flexible, anpassbare Lieferoptionen.
  • Attraktive Angebote direkt in der Headline (Rabatte kommen immer gut an).
  • Hervorhebung von Vorteilen wie Bequemlichkeit und Qualität der Zutaten.
hellofresh ad on google screenshot

Genauso sollten auch Ihre Anzeigen überzeugen. Egal ob auf Google, Facebook oder TikTok – passen Sie die Botschaft an die jeweilige Plattform an und konzentrieren Sie sich darauf, was Ihrer Zielgruppe wichtig ist.

Schritt 2: Segmentieren Sie Ihre E-Mail-Liste.

Jetzt, da Sie Abonnenten haben, wird es persönlich. E-Mail-Segmentierung ermöglicht es Ihnen, gezielt auf bestimmte Kundengruppen einzugehen, die Öffnungs-, Klick- und Konversionsraten zu erhöhen.

So segmentieren Sie effektiv:

  • Demografie: Alter, Wohnort und Geschlecht als Ausgangspunkt.
  • Verhalten: Segmentieren Sie nach Kaufhistorie, Einkaufsfrequenz oder Interaktionen auf Ihrer Website.
  • Interessen: Nutzen Sie Anmeldeformulare, um zu erfahren, wonach Kunden suchen. Knix fragt dabei zum Beispiel nach Vorlieben wie Activewear oder Umstandsmode – so wirkt jede E-Mail persönlich und relevant.
knix newsletter sign up screenshot

Schritt 3: Einheitliche Kommunikation über alle Plattformen.

Ob Anzeigen oder E-Mails: Jeder Kontaktpunkt sollte sich stimmig anfühlen. Das bedeutet nicht, überall denselben Text zu verwenden, sondern eine einheitliche Tonalität und Markenstimme über alle Kanäle hinweg.

Frances Du

Profitipp

Testen und optimieren Sie fortlaufend. Was auf einer Plattform funktioniert, muss nicht zwangsläufig auf einer anderen wirken. Nutzen Sie Analyse-Tools zur Leistungsnachverfolgung und passen Sie Ihre Strategie immer weiter an.

Multichannel-Marketing heißt nicht, überall zu sein – sondern an den richtigen Stellen mit der richtigen Botschaft präsent zu sein. Wer das beherrscht, steigert Traffic, Conversions und bleibt seiner Zielgruppe dauerhaft im Gedächtnis.

19. Machen Sie Bewertungen zu Ihrer umsatzstärksten Geheimwaffe

Bewertungen sind keine Nebenaufgabe. Sie sind essenzieller Bestandteil Ihrer E-Commerce-Strategie.

Sie schaffen Vertrauen, erhöhen die Conversion-Rate und, seien wir ehrlich, erledigen oft schon die Hälfte des Verkaufsgesprächs für Sie. Da Social Proof mehr als 50 % aller Kaufentscheidungen beeinflusst (noch vor Preis und kostenlosem Versand), sollten Kundenbewertungen definitiv im Mittelpunkt Ihres Shops stehen.

Wo Sie Bewertungen präsentieren sollten:

  • Direkt ins Blickfeld. Startseite und Produktseiten sollten Ihre 5-Sterne-Bewertungen prominent präsentieren. Potenzielle Käufer müssen sie sehen, ohne lange suchen zu müssen.
  • Dort, wo Kaufentscheidungen fallen. Platzieren Sie Bewertungen direkt bei „Jetzt kaufen“ Buttons oder auf Checkout-Seiten, um Zögernde zum Abschluss zu motivieren.

Profitipp: Sie starten gerade erst und haben noch keine Bewertungen? Legen Sie ein Dankeskärtchen ins Paket und bitten Sie zufriedene Käufer um ein Feedback. So sammeln Sie schnell echte Erfahrungsberichte, wenn Ihr Geschäft wächst.

Warum Bewertungen zählen: Kundenbewertungen validieren nicht nur Ihr Produkt, sondern verleihen Ihrer Marke Persönlichkeit. Ein positives Statement über Versandgeschwindigkeit, Qualität oder Zuverlässigkeit sagt mehr als jede Produktbeschreibung – und gibt potenziellen Käufern das nötige Vertrauen.

glossier customer reviews screenshot

Schauen Sie sich die Bewertungen von Glossier für die Lash Slick Mascara an. Kundinnen loben die wasserfeste Formulierung mit humorvollen Geschichten aus dem echten Leben – etwa über Tränen im Therapiegespräch.

Solche persönlichen und witzigen Erfahrungsberichte sind mehr als Social Proof – sie sind Mini-Marketing-Kampagnen und stärken die Community.

Frances Du

Praktischer Tipp

Animieren Sie zu Bewertungen, die authentisch, detailliert und (wo passend) unterhaltsam sind. Eine gute Rezension erhöht nicht nur den Umsatz, sondern macht Ihre Marke auch menschlicher und einprägsamer.

Ihre Produktseiten erzählen viel – aber Bewertungen überzeugen. Machen Sie sie zur Priorität und sehen Sie, wie sie schnell zu Ihrem stärksten Verkaufstool werden.

20. Bringen Sie Kunden durch Retargeting zurück

Nicht jeder Besucher kauft beim ersten Mal. Das ist in Ordnung – die Geschichte muss hier nicht enden. Retargeting-Anzeigen sind Ihr Geheimtrick, um Schaufensterbummler später zum Kauf zu verleiten.

So funktioniert Retargeting: Tools wie Adroll oder Remarkety merken sich potenzielle Käufer und blenden ihnen Ihre Produkte erneut als Werbung ein, wo sie auch surfen. Es ist wie eine freundliche Erinnerung: „Hey, das tolle Produkt von vorhin wartet noch auf dich!“

Was Retargeting ausmacht:

  • Zeigen Sie zeitlich passende Angebote. Schaffen Sie einen Grund zur Rückkehr: Flash-Sale, kostenloser Versand oder ein zeitlich begrenztes Geschenk. Die Call-to-Action der Anzeige sollte klar, attraktiv und dringend sein.
  • Dynamischer Inhalt. Retargeting-Tools können genau das Produkt zeigen, das sich ein Kunde zuvor angeschaut hat – personalisiert und schwer zu übersehen.
  • Konsistenz über alle Kanäle. Präsentieren Sie sich dort, wo Ihre Kunden aktiv sind – Google, Instagram, Facebook oder E-Mail. Retargeting funktioniert am besten, wenn es sich nahtlos in die Gewohnheiten Ihrer Zielgruppe einfügt.

Profitipp: Übertreiben Sie es nicht. Die gleiche Anzeige zehnmal in Folge wird schnell nervig. Begrenzen Sie die Frequenz, damit Ihre Marke präsent bleibt, aber nicht aufdringlich wirkt.

Retargeting bedeutet, aus „noch nicht“ ein „ja“ zu machen. Mit der richtigen Mischung aus Personalisierung und unwiderstehlichen Angeboten holen Sie potenzielle Kunden zurück und verwandeln verpasste Chancen in starke Verkäufe.

21. Landingpages, die wirklich verkaufen

Landingpages sind der Ort, an dem Neugier in Conversions verwandelt wird. Egal ob Lead-Formular, Produktpräsentation oder Sales-Pitch – diese fokussierten Seiten verfolgen nur ein Ziel: den Abschluss.

Was macht eine starke Landingpage aus?

  1. Eine fesselnde Überschrift. Fesseln Sie direkt mit einer klaren, griffigen und nutzenorientierten Headline.
  2. Unwiderstehliche Produktvorteile. Zeigen Sie Kunden genau, wie das Produkt ihre Probleme löst oder das Leben verbessert – präzise und überzeugend.
  3. Verkaufsstarke Visuals. Nutzen Sie hochwertige Produktbilder, Demos oder GIFs, um Ihre Produkte im Einsatz zu präsentieren.
  4. Vertrauenssignale. Fügen Sie Testimonials, Rezensionen oder Kennzahlen hinzu, um den Besucher in seiner Entscheidung zu bestärken.
  5. Eine starke Handlungsaufforderung (CTA). Ihr CTA sollte auffallen, klar sein und zur Aktion animieren. „Jetzt starten“, „Rabatt sichern“ oder „Jetzt shoppen“ sind überzeugender als ein einfaches „Absenden“.

Profitipp

Fügen Sie ein Lead-Formular hinzu, wenn Sie Ihre E-Mail-Liste ausbauen möchten. Wealthsimple macht vor, wie’s geht: eine simple, ablenkungsfreie Landingpage, die nur nach Name und E-Mail fragt, um ein kostenloses Konto zu eröffnen.

Je weniger Felder, desto besser – niemand hat Lust auf Formulare, die länger sind als ein Behördengang.

wealthsimple landing page with form screenshot
Screenshot der Wealthsimple-Landingpage

Das Geheimnis großartiger Landingpages? Empathie.

Wie der Digital-Analyst und Autor Brian Solis sagt:

Menschen suchen nach Antworten und Orientierung, nicht nach Werbebotschaften oder Verkaufssprüchen.

Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kunden und erstellen Sie eine Seite, die sich anfühlt, als wäre sie genau für sie gemacht.

Landingpages sind nicht bloß ein Tool – sie sind Ihre Chance, zu verbinden, zu konvertieren und treue Kunden zu schaffen. Richtig eingesetzt, werden sie zu Ihren wichtigsten Umsatztreibern.

Hier finden Sie unsere Top-Landingpage-Builder:

22. SMS-Angebote: Überall und jederzeit erfolgreich verkaufen

Textnachrichten sind nicht nur etwas, um Freunde ans Abendessen zu erinnern – sie sind ein mächtiges Marketing-Tool, das Ihre Marke im Gespräch hält und messbare Umsätze erzielt. Mit SMS-Marketing erreichen Sie Kunden überall – direkt auf dem Handy.

Warum SMS so wirksam ist:

  • Direktes Interesse. SMS werden meist innerhalb weniger Minuten gelesen. Ideal für Blitzangebote, Spezialrabatte oder Erinnerungen an nicht abgeschlossene Bestellungen.
  • Persönliche Ansprache. Im Gegensatz zu Massen-E-Mails fühlt sich eine SMS direkter und persönlicher an – das erhöht die Engagement-Rate deutlich.

So gelingt SMS-Marketing:

  • Unwiderstehliche Angebote senden. Nutzen Sie SMS für exklusive Deals oder zeitlich begrenzte Rabattaktionen, die zum schnellen Handeln motivieren. Nachrichten wie „24-Stunden-Blitzrabatt – 20 % auf alles!“ sind kaum zu übersehen.
  • Die richtigen Tools einsetzen. Plattformen wie Attentive oder Text Magic machen es leicht, individuelle SMS zu automatisieren und persönlich zu versenden.
  • Zeitpunkt beachten. Spammen Sie Kunden nicht zu ungelegenen Zeiten zu. Setzen Sie auf Zeitfenster mit hoher Interaktion wie den späten Vormittag oder frühen Abend, wenn Nutzer am empfänglichsten sind.

Beispiel: NudeStix ist ein Profi im SMS-Marketing. Mit pünktlichen, personalisierten Angeboten halten sie ihre Kundschaft informiert, ohne sie mit E-Mails zu überfluten.

nudestix text message on customers screenshot
Frances Du

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Kombinieren Sie SMS mit E-Mail und Retargeting für eine echte Multichannel-Strategie. Ein SMS-Reminder nach einer Warenkorb-Erinnerung per Mail ist oft der entscheidende Anstoß zur Kaufentscheidung.

SMS-Marketing ist direkt, günstig und wirkungsvoll. Richtig eingesetzt, bleiben Sie mit Ihren Kunden im Dialog und steigern konstant Ihre Umsätze.

Schritt 5: Verfolge und skaliere deine E-Commerce-Marke

Du hast deinen Shop eingerichtet, ihn für Conversions optimiert und die ersten Verkäufe erzielt. Jetzt kommt der entscheidende Teil: Deine Fortschritte zu verfolgen und deine Abläufe zu skalieren.

Wachstum passiert nicht zufällig – es geschieht, wenn du datenbasierte Entscheidungen triffst und deine Prozesse kontinuierlich verbesserst.

Vom Verstehen, was funktioniert (und was nicht), bis hin zur Identifizierung von Wachstumsmöglichkeiten: Verfolgen und Skalieren sind das, was ein florierendes E-Commerce-Unternehmen von einem unterscheidet, das stehen bleibt.

23. Messe die Performance mit Google Analytics wie ein Profi

Daten steuern Entscheidungen, und Google Analytics ist deine Geheimwaffe, um klüger zu entscheiden. Das kannst du damit tun:

Das verrät dir Google Analytics:

  • Traffic-Einblicke. Finde heraus, woher deine Besucher kommen – organische Suche, Social Media, E-Mail oder Werbung.
  • Seiten-Performance. Sieh, welche Seiten am meisten Besucher anziehen und wo die Leute abspringen.
  • Nutzerverhalten. Verstehe, wie Kunden durch deine Seite navigieren und erkenne Hürden auf dem Weg zum Checkout.

So legst du los:

  1. Richte dein Konto ein. Es ist kostenlos und dauert nur wenige Minuten. Verbinde einfach deine Website mit Google Analytics, um Daten zu tracken.
  2. Konzentriere dich auf das Wesentliche. Überwache Kennzahlen wie Conversion-Rate, Absprungrate und Traffic-Quellen. Verliere dich nicht im Datendschungel – bleib bei dem, was zählt.
  3. Regelmäßig überprüfen. Nimm dir wöchentlich Zeit, deine Daten durchzugehen. Erkenne Trends, finde Probleme und passe deine Strategie entsprechend an.

Nutze die Erkenntnisse deiner Daten, um zu experimentieren. Hat zum Beispiel eine Produktseite eine hohe Absprungrate, teste Änderungen am Layout, den Bildern oder den Texten, um das Engagement zu verbessern. Kleine, auf Daten gestützte Optimierungen können große Wirkung zeigen.

Die Performance deiner Seite zu tracken ist der Schlüssel, um zu wachsen, zu skalieren und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu bleiben.

24. Testen, optimieren und wiederholen – für den Erfolg

Dein E-Commerce-Shop ist kein „Einmal einrichten und vergessen“-Projekt – er bleibt immer im Wandel. Die erfolgreichsten Marken testen, analysieren und optimieren ständig, um der Konkurrenz voraus zu sein und den sich verändernden Kundenwünschen gerecht zu werden.

So bleibst du vorne:

  • A/B-Teste alles. Von der Gestaltung der Produktseiten bis zu den Farben der CTA-Buttons – teste verschiedene Elemente, um zu erkennen, was bei deiner Zielgruppe ankommt.
  • Analysiere die Daten. Nutze Tools wie Google Analytics und Heatmaps, um zu verstehen, wie Kunden mit deiner Seite interagieren, und erkenne Verbesserungsmöglichkeiten.
  • Nimm schrittweise Änderungen vor. Überarbeite nicht die ganze Seite auf einmal. Teste kleine Optimierungen, messe die Resultate und arbeite dich Schritt für Schritt vor.
Frances Du

Profi-Tipp

Der Markt verändert sich rasant – dein Shop sollte es auch. Probiere immer neue Ideen aus, damit du die Erwartungen deiner Kunden erfüllst und wettbewerbsfähig bleibst.

Optimiere gezielt mit den richtigen Tools. Hier sind unsere Favoriten für die beste E-Commerce-Analyse-Software:

25. Erweitere deine Reichweite mit neuen Vertriebskanälen

Warum dich auf nur ein Verkaufskanal beschränken? Wenn du deine Vertriebskanäle diversifizierst, erreichst du mehr Kunden, steigerst die Markenbekanntheit und verbesserst deinen Umsatz. Hier einige Ideen, wie du das anstellst:

  • Bewirb deine Social-Media-Kanäle. Nutze deinen Online-Shop, um Besucher zu TikTok, Instagram, Pinterest oder dorthin zu führen, wo deine Zielgruppe aktiv ist. Füge klare CTAs ein wie „Folge uns für exklusive Angebote!“ oder „Nimm jede Woche an unseren Live-Chats teil.“
  • Mache aus Social Media ein Verkaufstool. Plattformen wie Instagram und TikTok erlauben es, direkt über Shopping-Posts zu verkaufen – so werden aus Followern Kunden.
  • Probiere Marktplätze aus. Wenn es zu deiner Strategie passt, erweitere auf Amazon, Etsy oder eBay, um neue Zielgruppen zu erschließen.
Frances Du

Profi-Tipp

Social Media ist nicht nur Spaß – setzt du es strategisch ein, wird es zur Verkaufsmacht. Poste Inhalte mit Mehrwert, etwa Rezepte auf Pinterest oder Live-Q&As auf Instagram, und ermögliche deinen Followern, direkt aus deinen Posts heraus zu shoppen.

26. Optimiere deinen Shop für die Mobile-First-Welt

Mehr als die Hälfte des gesamten E-Commerce-Traffics kommt von mobilen Geräten. Wenn dein Shop nicht mobilfreundlich ist, verschenkst du einen riesigen Teil des Marktes.

So gelingt dir mobile Optimierung:

  • Responsives Design ist Pflicht. Deine Seite muss auf jedem Bildschirm einwandfrei aussehen und funktionieren. Teste jede Seite – Produktseiten, Checkout und sogar Popups – auf Mobilfreundlichkeit.
  • Geschwindigkeit zählt. Mobile Nutzer warten nicht. Komprimiere Bilder, minimiere Skripte und nutze Tools wie den PageSpeed Insights von Google, damit deine Seite rasch lädt.
  • Vereinfachte Navigation. Mach es mobilen Käufern leicht, mit klaren Navigationsleisten, übersichtlichen Kategorien und einer einfach bedienbaren Suchfunktion sogar auf kleinen Bildschirmen das Gesuchte zu finden.
  • Für Touch optimieren. Buttons, Links und CTAs sollten groß genug sein, um bequem angetippt werden zu können.
Frances Du

Profi-Tipp

Teste deinen Shop auf mehreren Geräten. Vielleicht sieht er auf deinem iPhone toll aus – aber wie wirkt er auf Android oder Tablet? Decke alles ab und sorge für ein nahtloses Erlebnis für alle mobilen Nutzer.

Dein Fahrplan für den E-Commerce-Erfolg

Du hast das Produkt, die Plattform und jetzt die Schritt-für-Schritt-Anleitung, um ein E-Commerce-Imperium aufzubauen, das deine Konkurrenz erzittern lässt.

Von der Minimierung der Warenkorbabbrüche bis hin zum Aufbau eines Mobile-First-Shops, der begeistert, liefert dieses Playbook alle Tools, um aus Besuchern Käufer und aus Käufern begeisterte Fans zu machen.

Hier ist der Punkt: Du musst nicht alles auf einmal machen.

Starte mit den Strategien, die gerade am besten zu deinem Stand passen. Vielleicht ist es die Feinabstimmung deiner Produktseiten, der Start von Retargeting-Anzeigen oder endlich das Testen des Abo-Modells, das du schon lange im Kopf hast. Egal, womit du beginnst, mach es richtig, teste es regelmäßig und optimiere so lange, bis es perfekt ist.

Und nicht vergessen: Es geht nicht nur um den Verkauf.

Es geht um das Erlebnis. Ein unvergesslicher Unboxing-Moment. Ein Service-Erlebnis, das ein Lächeln hinterlässt. Ein Produkt, das so gut ist, dass Kunden es jedem weiterempfehlen. Jeder Kontaktpunkt zählt, und wenn alles passt, kommen nicht nur deine Kunden zurück – sie bringen auch ihre Freunde mit.

E-Commerce ist ein Langstreckenlauf. Teste, optimiere, wachse. Im Zweifel: Schau nochmal in diesen Leitfaden (wir sind immer für dich da). Willst du noch weiter wachsen? Dann lies unseren Guide zum Skalieren deiner E-Commerce-Marke mit smarten Marketing-Strategien.

Also, ran an die Arbeit. Dein nächster großer Erfolg wartet schon.

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