Im Jahr 2021 erzielte der E-Commerce in den Vereinigten Staaten Umsätze in Höhe von 870 Milliarden Dollar, was das Design von E-Commerce-Websites zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor macht. Mit einem eigenen Onlineshop auf Ihrer Website können Sie Produkte direkt verkaufen, bessere SEO-Ergebnisse erzielen und eine stärkere Marke aufbauen.
Wir haben diesen Leitfaden zusammengestellt, damit Sie Ihr Online-Geschäft aufbauen können, ohne sich überfordert zu fühlen. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, welche Art von Website Sie erstellen sollten, und erfahren Sie, was die besten E-Commerce-Webdesign-Experten zum Ausgleich von Design und Funktionalität sagen.
Wie beginnen Sie mit dem Design Ihrer E-Commerce-Website?
Schauen Sie sich zunächst Beispiele von Websites aus Ihrer Branche an. Teilen Sie Ihrem Webdesigner mit, was Ihnen an den einzelnen Seiten gefällt oder missfällt. Wenn Ihnen keine der gefundenen Seiten zusagt, stöbern Sie zur Inspiration durch einige Webdesign-Vorlagen. Auch in den sozialen Medien finden Sie viele Beispiele für gelungene Designs.
Wenn Sie eine Grundidee für das Design haben, arbeiten Sie mit dem Designer zusammen, um es umzusetzen. Möglicherweise sind mehrere Überarbeitungsrunden nötig, bis das Design Ihren Markenwerten entspricht. Sobald Sie ein Design-Mockup haben, können Sie über die Funktionalität nachdenken.
Welche Art von E-Commerce-Website sollten Sie erstellen?
Überlegen Sie zunächst, welche Art von Website Sie erstellen möchten und welche Tools Sie für den Betrieb benötigen. Für eine E-Commerce-Seite haben Sie mehrere Optionen. Sie können beispielsweise WooCommerce mit WordPress-Plugins nutzen oder in BigCommerce investieren, um zusätzliche Marketing- und Sicherheitsfunktionen zu erhalten.
Nachdem Sie Ihre Tools ausgewählt haben, stellen Sie sich die Frage, ob Sie eine Marken-Website oder einen Marktplatz erstellen möchten.
Marken-Website
Auf einer Marken-Website werden Produkte nur eines Unternehmens präsentiert. Das ist für die meisten Unternehmen die beste Form eines E-Commerce-Auftritts. Sofern Sie keine Affiliate-Partner oder Sponsoren haben, deren Produkte Sie anbieten müssen, ist eine Marken-Website der optimale Weg, um Ihre Marke konsistent zu präsentieren und die volle Kontrolle über Ihre Unternehmensidentität zu behalten.

Marktplatz
Eine weitere Möglichkeit für das Design ist die Erstellung von einem Marktplatz oder einer Plattform, auf der mehrere Unternehmen ihre Produkte anbieten. Walmart ist ein bekanntes Beispiel für eine Marke mit eigenem Marktplatz.
Wenn Sie Walmart.com besuchen und nach Produkten suchen, können Sie Ihre Suchergebnisse nach Anbieter filtern. Zur Auswahl stehen zum Beispiel Walmart, Pro Sellers und Marketplace Sellers Fulfilled by Walmart. Es wirkt zunächst vielleicht unlogisch, fremde Produkte über die eigene E-Commerce-Seite anzubieten. Doch ist das eine gute Möglichkeit, mehr Besucher zu gewinnen und den Umsatz zu steigern.

Wie sieht gutes E-Commerce-Webdesign aus? 6 Best Practices & Beispiele
Wenn Sie zufriedene Stammkunden wollen, die Ihr Unternehmen gerne weiterempfehlen, sollte Ihre E-Commerce-Website einige Grundprinzipien erfüllen.
Eine großartige E-Commerce-Website ist:
1. Mit Blick auf den Käufer gestaltet
Haben Sie schon einmal eine E-Commerce-Seite besucht, auf der es fast unmöglich war, das Gewünschte zu finden und schnell zur Kasse zu gelangen? Erinnern Sie sich, wie Sie sich dabei gefühlt haben – und stellen Sie sich vor, auch Ihre Kunden könnten diese Erfahrung machen.
Jede Entscheidung im Design und in der Entwicklung sollte mit Blick auf aktuelle und potenzielle Kunden getroffen werden – von der Farbwahl bis zur Anzahl an Produktseiten. Die Startseite sollte klar zeigen, worum es auf Ihrer Seite geht, und den Besuchern helfen, schnell das zu finden, was sie suchen.
Wenn Sie bereit sind, eine benutzerfreundliche Website zu erstellen, die Ergebnisse liefert, probieren Sie Folgendes aus:
- Haben Sie keine Angst, helle Farben zu verwenden, aber nur, wenn sie zum Farbschema Ihrer Marke passen. Wählen Sie Farben, die Ihr Logo und andere Markenmaterialien ergänzen.
- Stellen Sie sicher, dass die Startseite einen großartigen ersten Eindruck macht. Die Schriftarten der Seite, Animationen und andere Designelemente sollten zu Ihrem Branding passen und Ihre Inhalte sowie Produktfotos unterstützen, statt sie zu überstrahlen.
- Verwenden Sie einheitliche Formatierungen auf allen Seiten des gleichen Typs. Es ist für Kundinnen und Kunden schwierig, das zu finden, was sie suchen, wenn jede Seite anders aussieht. Wenn Sie beispielsweise verschiedene Versionen einer Landingpage für lokale Suchmaschinenoptimierung haben, stellen Sie sicher, dass diese alle der gleichen Struktur folgen.
- Platzieren Sie einen Call-to-Action (CTA) möglichst weit oben auf jeder Seite. Manche Kundinnen und Kunden verlassen Ihre Website lieber, als bis ganz nach unten zu scrollen, um einen Rückruf anzufordern oder sich für Ihren Newsletter anzumelden. Ein CTA weiter oben auf der Seite steigert Ihre Conversion-Rate.
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2. Einfach zu navigieren mit Suchleiste
Die Navigation der Website ist ein wichtiger Teil der Nutzererfahrung. Wenn Nutzerinnen und Nutzer in Ihrem Online-Shop nicht finden, was sie suchen, kaufen sie bei Ihren Mitbewerbern. Um das Auffinden bestimmter Produkte zu erleichtern, fügen Sie auf jeder Seite der Website eine Suchleiste hinzu.

Auch Ihr E-Commerce-Unternehmen profitiert von einem benutzerfreundlichen Navigationsmenü. Ein gutes Menü bietet folgende Vorteile:
- Es ist für Nutzerinnen und Nutzer leichter, Produkte zu finden und Kaufvorgänge abzuschließen.
- Sie können Nutzerströme einfacher nachverfolgen und so bestimmen, welche Produktkategorien am beliebtesten sind.
- Die Elemente Ihres Navigationsmenüs beeinflussen, wie Besucher Ihre Marke wahrnehmen.
Um die Funktionalität Ihrer E-Commerce-Seite zu verbessern, sorgen Sie für beschreibende Bezeichnungen im Menü. „Rote Weihnachtskugeln“, „Blaue Weihnachtskugeln“ und „Grüne Weihnachtskugeln“ sind besser als „Kugeln“ oder „Weihnachtsdekoration“, da sie Ihren Kundinnen und Kunden genau vermitteln, was sie beim Klicken auf den jeweiligen Link erwartet.
3. Vollgepackt mit Funktionen
Messaging, Typografie, Weißraum und das gesamte Shopdesign sind wichtig, bringen allein aber nur begrenzte Ergebnisse. Um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, braucht Ihr Online-Shop zahlreiche Funktionen, die Nutzer binden. Zusätzlich zu Suchleiste und benutzerfreundlichem Navigationsmenü sollte Ihre E-Commerce-Plattform Folgendes bieten:
- Videos, die zeigen, wie Ihre Produkte funktionieren
- Kundenbewertungen, Erfahrungsberichte und andere Formen von sozialem Nachweis
- Bestellverfolgung
- Filterfunktionen, mit denen Kundinnen und Kunden ihre Produktsuche nach Größe, Farbe und anderen Merkmalen eingrenzen können
- Mehrere Möglichkeiten, Unterstützung anzufordern

Diese Funktionen schaffen Vertrauen, erleichtern die Nutzung Ihrer Seite und zeigen Kundinnen und Kunden, dass Ihre Marke ihr Vertrauen verdient. Zusätzliche Funktionen helfen Ihnen außerdem, die Conversion-Rates zu steigern und den durchschnittlichen Kundenlebenszeitwert zu maximieren.
4. Mobil-optimiert
Im April 2021 besaßen 85 % aller Amerikaner ein Smartphone, was das Online-Shopping zu einer bedeutenden Einnahmequelle für Start-ups, kleine Unternehmen und große Konzerne macht. Shopify berichtet außerdem, dass fast 70 % der Nutzer auf mobile Shopping-Apps zurückgreifen, um gezielt zu finden, was sie brauchen.
Da so viele Menschen mobile Endgeräte zum Kauf von digitalen und physischen Produkten verwenden, muss Ihre Website auf dem Handy genauso gut funktionieren wie auf einem Desktop- oder Laptop-Computer. Dieses Konzept nennt man responsives Design.
Damit Ihre Zielgruppe Ihre Seite einfach auf einem Smartphone oder Tablet navigieren kann, sollten Sie auf Folgendes achten:
- Flexibilität: Texte, Produktbilder, Videos und andere Elemente der Seite müssen auf kleinen Bildschirmen korrekt angezeigt werden. Arbeiten Sie mit Ihrem Entwickler zusammen, um ein responsives Design mit Schwerpunkt auf Flexibilität zu entwickeln.
- Checkout-Prozess: Die Anzeige von Produktinformationen ist nur eine von vielen Funktionen einer E-Commerce-Seite. Stellen Sie sicher, dass Nutzer Produkte in den Warenkorb legen und problemlos zur Kasse gehen können, ohne auf Fehler zu stoßen.
- Konsistenz: Achten Sie darauf, dass Ihre Website auf mobilen Geräten genauso aussieht wie auf Desktop- und Laptop-Computern. Diese Konsistenz ist entscheidend für einen einheitlichen Markenauftritt.
- Navigation: Machen Sie es den Nutzern leicht, sich mobil durch die Seite zu bewegen.
5. Gefüllt mit überzeugenden Texten und Produktbeschreibungen
Wären Sie begeistert, wenn Sie auf ein Produkt mit der Beschreibung „10er-Pack, rot, Marke Craftsman“ stoßen würden? Wohl kaum. Überzeugende Texte und Produktbeschreibungen sind entscheidend, um Kunden für Ihr Angebot zu begeistern und sie vom Kauf zu überzeugen.
Hier ein Beispiel:
„Halten Sie Ihren besten Freund gesund mit Lord Barkington Haustier-Leckerlis. Jede leckere Belohnung ist reich an Protein, damit Ihr Hund satt bleibt und übermäßiges Fressen verhindert wird. In sechs Geschmacksrichtungen erhältlich, bestehen diese Snacks zum Großteil aus Huhn als Hauptzutat – so werden schädliche Füllstoffe in der Ernährung Ihres Lieblings vermieden.“
Das obige Beispiel listet nicht einfach nur Produkteigenschaften auf. Der Text vermittelt dem Leser, dass das Produkt hochwertige Zutaten enthält und hilft, Gesundheitsprobleme durch übermäßiges Fressen oder bedenkliche Inhaltsstoffe zu vermeiden.

6. Gefüllt mit hochwertigen Fotos Ihrer Produkte
Jetzt ist nicht die Zeit, einfach ein paar Schnappschüsse mit dem Handy zu machen und online zu stellen. Für das bestmögliche E-Commerce-Webdesign sollten Sie einen professionellen Fotografen beauftragen, der unter optimalen Lichtverhältnissen hochwertige Produktbilder anfertigt.

Lassen Sie den Fotografen Ihre Produkte aus verschiedenen Winkeln aufnehmen, um alle Besonderheiten zu zeigen und Ihren Kunden einen weiteren Kaufanreiz zu geben.
Erzielen Sie Wirkung mit dem richtigen Webdesign für Ihren Onlineshop
Nachdem wir die Grundlagen des E-Commerce-Webdesigns behandelt haben, ist es vielleicht an der Zeit, die passenden Tools für die Einrichtung Ihres Online-Geschäfts ins Auge zu fassen.
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