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Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie scrollen an einem Montagmorgen durch Ihren Posteingang. Löschen. Löschen. Löschen. Moment – was ist das? Jemand versucht Ihnen günstige Whirlpools zu verkaufen. Sie haben weder einen Pool besessen noch jemals Interesse an Whirlpools gezeigt. Löschen.

Schmerzhaft, oder? 

Als Vermarkter und Mensch mit einer E-Mail-Adresse kenne ich beide Seiten dieses digitalen Facepalm-Moments. Früher war ich derjenige, der Postfächer mit der „Gießkannen-Methode“ überflutet hat – bis ich merkte, wie sehr das nervt.

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Folgendes ist wichtig: E-Mail-Marketing ist nicht tot. Nicht einmal annähernd. Aber diese generischen Massenmails – ja, die sollten verschwinden.

Diese Lektion habe ich auf die harte Tour gelernt. 

Nach Jahren des Testens (und ehrlich gesagt auch spektakulärer Fehlversuche) habe ich neun E-Commerce-E-Mail-Kampagnen identifiziert, die Kunden tatsächlich neugierig machen, statt sie auf „Abmelden“ klicken zu lassen

Es geht um E-Mails, die die Zeit Ihrer Kundschaft respektieren und Ihre Produkte dennoch präsent halten.

Kein Blabla, kein Unternehmensjargon, nur praxiserprobte Strategien, mit denen Ihre Kundinnen und Kunden sich sogar auf Ihre Nachrichten freuen.

Und das alles in kürzester Zeit (vielleicht 20 Minuten).

Wir befinden uns in einer Zeit, in der man kaum noch verlieren kann, solange man seiner Liste täglich konsistente E-Mails schickt, auf die sie sich freuen, die sie gerne lesen und aus denen sie gerne kaufen.

ben-settle

Ben Settle

Unternehmer und E-Mail-Spezialist

Warum E-Commerce-E-Mail-Marketing wichtig ist

Screenshot, warum E-Commerce-E-Mail-Marketing wichtig ist

Sie wissen längst, dass E-Mail-Marketing funktioniert. Sie würden sich nicht nach Kampagnen-Strategien umsehen, wenn das nicht der Fall wäre. 

Doch bevor wir uns ins Detail erfolgreicher Kampagnen stürzen, sollten wir uns nochmal vor Augen führen, warum wir so viel Zeit in diese Abläufe investieren:

1. E-Mails haben die größte Reichweite

Klar, TikTok ist angesagt. Instagram wirkt glänzend. Und Meta schmeißt mit Werbe-Features nur so um sich, dass uns schwindelig wird. 

Aber Ihr wertvollstes Werkzeug im Social-Marketing-Koffer bleibt Ihre E-Mail-Liste basierend auf Einwilligung. 

Ganz zu schweigen von der exzellenten Rendite von $36 für jeden investierten Dollar. 

Warum? Weil E-Mails nicht von wechselnden Algorithmen abhängig sind und direkt im Posteingang landen – bei Menschen, die sich freiwillig für Ihren wertvollen Content und abgestimmte Nachrichten angemeldet haben. 

2. E-Mail ist der direkte Draht zum Kauf

Auch wenn Websites oft den direktesten Kaufprozess bieten, liebe ich am E-Mail-Marketing besonders die einzigartig kraftvolle Kombination aus sofortiger Kaufmöglichkeit und konstanter Kundenbindung. 

Manche Leute entscheiden sich vielleicht schon vor drei Wochen zum Kauf, aber genau die heutige E-Mail bringt sie dazu, endlich zu bestellen. 

Im Gegensatz dazu bietet Social Media eine fragmentiertere Customer Journey – mit sehr unterschiedlichen Kaufwegen je nach Feature und Plattform, was es erschwert, Interessenten konsequent zum Abschluss zu führen.

3. E-Mails sind anpassbar

E-Mail-Marketing ermöglicht unübertroffene Präzision in der Ansprache individueller Kundenreisen dank ausgefeilter Automationsflüsse – und zwar auf eine Weise, die für jeden Empfänger ganz persönlich wirkt. 

Dieses Maß an verhaltensbasiertem Reagieren ist über andere Kanäle einfach nicht erreichbar. 

4. E-Mails sind messbar

Die Social-Analytics haben große Fortschritte gemacht, aber die Analyse-Tools für E-Mail liegen immer noch weit vor allem, was Sie für Social Media nutzen können. 

Mit E-Mail-Tracking können Sie Öffnungsraten, Klickraten und Conversions messen. Außerdem lässt sich mit E-Mails das A/B-Testen verschiedener Betreffzeilen, Inhalte und Visuals in Echtzeit ganz einfach durchführen – und so die Conversionrate maximieren. 

Kriti Dugar

💡Hinweis der Autorin

Die neuen Funktionen von Apple’s iOS 15 werden die Messung von E-Mails beeinflussen. Nutzer werden die Möglichkeit haben, das Öffnen von E-Mails vor E-Mail-Plattformen, die Pixel-Tracking verwenden, zu “verbergen”.

 

Das bedeutet, dass Marketing-Automatisierungssoftware wie MailChimp, HubSpot, Constant Contact und ähnliche Plattformen weniger genau beim Tracking von E-Mail-Öffnungen sein werden.

 

Aber das bedeutet nur, dass Sie sich anpassen und schnell lernen müssen, um vorne zu bleiben!

Die wahre Kraft des E-Mail-Marketings liegt nicht nur in diesen einzelnen Stärken – sondern darin, wie sie zusammen ein Marketing-Ökosystem erschaffen, das mehr ist als die Summe seiner Teile. 

Kombinieren Sie die unvergleichliche Reichweite, das direkte Umsatzpotenzial, ausgeklügelte Personalisierung und datengesteuerte Optimierung – dann erkennen Sie, warum es sich lohnt, diesen Abläufen jede einzelne Minute zu widmen.

Wie Eddie Shleyner sagt:

Es geht darum, die Kunst zu beherrschen, an einem spannenden Punkt einzusteigen, am Ende zu einer klaren Handlung aufzufordern und all diese Verbindungen unterwegs völlig natürlich wirken zu lassen.

Wie zwei Stunden Arbeit an einer E-Mail-Kampagne 400 Verkäufe brachten

Ein Auszug aus einem Blog von Ben Settle über „Wie man eine E-Mail-Kampagne schreibt, ohne sich das Gehirn zu verknoten“

„Im Juni habe ich für eines von Sean D’Souzas Produkten geworben. Ich habe nicht tagelang vor einem Whiteboard gesessen oder so, um eine Abfolge auszutüfteln. 

Ich habe einfach darüber nachgedacht, was meine Liste und mein Markt wollen bzw. womit sie kämpfen, wobei das Produkt helfen könnte, ließ den Bonus, den ich anbot (einen Vortrag, den er vor fast 10 Jahren auf einem von Ken McCarthys System Seminars gehalten hat) transkribieren, zog viele interessante Informationen heraus und packte sie, nach meinem einfachen System, in über ein Dutzend E-Mails.

Das Ergebnis?

Knapp 400 Verkäufe, mit einer eher kleinen Liste, zu einem Preis von $49,95 pro E-Book.

Investierte Zeit?

Vielleicht ein paar Stunden, maximal.

Klar, ich hätte auch irgendeine komplizierte, verschlungene, auf dem Marketing-Seminar-Bühne toll aussehende Sequenz ausarbeiten können.

Aber wozu?

Unterm Strich: 

E-Mail ist schnell, einfach und unkompliziert, wenn Sie wissen, was Sie tun.

Es ist langsam, mühsam und frustrierend, wenn Sie es nicht wissen.“

Wichtige Arten von E-Mail-Kampagnen im E-Commerce

Sie haben sich ein Publikum aufgebaut, das Ihnen so vertraut, dass es Sie in seinen Posteingang einlädt – jetzt ist es an der Zeit, dieses Vertrauen richtig zu nutzen. 

Statt also allen dieselbe Botschaft zu senden, wählen wir die richtige Kampagnenart, für die richtige Person, genau zum passenden Zeitpunkt ihrer Reise

Wir schauen uns jeden wichtigen Kampagnentyp an, den Sie in Ihrem Repertoire haben sollten – vom Moment, in dem jemand Ihre Liste abonniert, bis zu dem Punkt, an dem er zum Markenbotschafter wird. 

Für jede Kampagne erfahren Sie das strategische Warum, das taktische Wie und bekommen echte Beispiele von Marken, die es richtig machen.

Legen wir los. 

1. Willkommens-E-Mails

Der erste Eindruck ist schwer zu revidieren.

Um neue Abonnenten oder potenzielle Kunden zu begrüßen, die ein Konto in Ihrem Online-Shop eröffnet haben – ist eine gute Willkommens-E-Mail Gold wert. 

Auch wenn man denkt, die erste E-Mail kann bereits zu Verkäufen führen – ist sie AUCH dafür gedacht, dem Kunden zu zeigen, wer Sie sind, warum er bei Ihnen kaufen – oder sich überhaupt mit Ihren Inhalten beschäftigen sollte. 

Wie Sarah Wilson, Ecommerce-Direktorin bei ban.do sagt: Wir wollen, dass sie sich mit der Marke verbunden fühlen und nicht nur einfach Produkte von uns kaufen."

Obwohl es kein universelles Format gibt, gibt es mehrere Schlüsselelemente, die Ihre Willkommens-E-Mail hervorheben können, darunter:

  • Teilen Sie die Unternehmenswerte. Verbraucher lieben Marken mit klaren Werten. Wenn Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft oder vegane Tests für Ihre Marke wichtig sind, sollten Sie diese Aspekte betonen, um Unterstützung und Begeisterung zu gewinnen. 
  • Rabatte anbieten. Niemand sagt zu einem guten Rabatt Nein. Bedanken Sie sich für die Übermittlung der E-Mail-Adresse und schaffen Sie einen zusätzlichen Anreiz fürs Einkaufen. 
  • Inhalte empfehlen. Geben Sie Ihren Kunden Impulse für die nächsten Schritte. Bieten Sie Links zu kuratierten Inhalten, Social-Media-Kanälen oder Apps, um mehr Kontext zu Ihren Produkten zu vermitteln.
  • Glaubwürdigkeit aufbauen. Teilen Sie Testimonials oder andere Formen von sozialem Nachweis, um Ihre Produkte in der Praxis zu zeigen. Besonders bei Beauty-, Lebensmittel- und Gesundheitsprodukten können auch Zertifikate und Zulassungen das Vertrauen in eine neue Marke stärken. 

Beispiel: Die Willkommens-E-Mail-Kampagne von Unit 1

Schauen wir uns das anhand eines Beispiels genauer an:

Ich LIEBE das kleine Wortspiel in der ersten Zeile! 

Der Aufbau der E-Mail ist besonders clever – sie beginnt mit Designskizzen, bevor die fertigen Produkte vorgestellt werden. Das sorgt dafür, dass man nicht überfordert wird. 

Ein großes Plus für diesen visuell geprägten Ansatz und das intime Gefühl von Einblicken hinter die Kulissen. 

FAZIT

  • Was mir gefällt. Die Design-Philosophie kommt durch sorgfältig ausgewählte Bilder und minimalen Text sehr gut zur Geltung. Gleichzeitig bietet die Empfehlung von Inhalten dem neuen Kunden eine Auswahl an Optionen, von denen er vorher vielleicht nichts wusste. 
  • Was du übernehmen solltest. Wenn Sie mehrere Produkte präsentieren und dennoch die Aufmerksamkeit der Kunden halten wollen, nehmen Sie sich ein Beispiel an UNIT1: Nutzen Sie hochwertige Bilder und lassen Sie die Optik für sich sprechen. 
  • Was verbessert werden könnte. So eindrucksvoll das visuelle Konzept ist, das Fehlen eines speziellen Angebots für den Erstkauf und einer klaren Handlungsaufforderung (CTA) zum Shoppen ist eine verpasste Chance, die anfängliche Begeisterung in eine Aktion umzuwandeln! Und auch wenn die Blicke hinter die Kulissen das Vertrauen stärken, wäre vielleicht ein Gesicht (oder zwei) von Nutzer:innen oder Gründer:innen eine schöne Ergänzung gewesen.

2. Werbe-E-Mails

Seien wir ehrlich – Werbe-E-Mails haben oft einen schlechten Ruf. 

Sie gelten als die aufdringlichen Verkäufer:innen der digitalen Welt. Und wenn Sie so sind wie ich, dann nutzen Sie die Zeit auf dem Weg zur Arbeit, um sie ungelesen als gelesen zu markieren, statt sie tatsächlich zu lesen oder sich abzumelden. 

Aber warum verschicken Unternehmen immer noch E-Mails? Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und lesen Sie diesen Kommentar auf Reddit. 

reddit comment about promo email frequency
Ein interessanter Kommentar auf Reddit darüber, warum sie E-Mails immer noch mögen; Quelle: Reddit

Denn auch wenn sich viele E-Mails als störend empfinden, bleiben Sie dennoch im Gedächtnis. Außerdem will niemand Rabatte verpassen, um ein gutes Angebot zu bekommen!

Was gehört zu einer überzeugenden Werbe-E-Mail, damit sie aus der Flut von Nachrichten in den Postfächern Ihrer Kunden herausragt?

  • Strategische Segmentierung und Personalisierung. Nutzen Sie Kundendaten, um hochrelevante Angebote auf Basis früherer Käufe, Browserverlauf usw. zu erstellen. Dies kann FOMO und Impulskäufe auslösen, da Menschen versuchen, angesagte Artikel zu ergattern, bevor sie ausverkauft sind. 
  • Wählen Sie den umgekehrten Pyramidenschnitt. An den Anfang Ihrer E-Mail gehört ein aussagekräftiges Bild oder eine Überschrift, die sofort die Aufmerksamkeit Ihres Lesers fängt. Direkt darunter folgt ein kurzer Textabschnitt oder ein weiteres Bild, das schmaler als das Hauptelement darüber ist. Danach platzieren Sie Ihren Haupt-CTA, um die Aufmerksamkeit direkt einzufangen. 
  • Integration von sozialem Nachweis. Ich glaube, der einzige Weg, wie man mich (und 95 % der anderen wie mich) zum Kauf bewegt, ist, Bewertungen, Erfahrungsberichte oder nutzergenerierte Inhalte zu Werbeaktionen hinzuzufügen.
  • Dringlichkeit erzeugen. Starten Sie zeitlich begrenzte Angebote, die exklusiv wirken statt aufdringlich. Sie möchten, dass Ihre Kunden während der Aktionszeit kaufen, ohne sich gedrängt zu fühlen. 

Beispiel: Die Promo-E-Mail-Kampagne von Magic Molecule

Schauen wir uns das in Aktion an!

Magic Molecule trifft genau das, wovon jeder Marketer träumt – den Scroll-Stopp mit einem Bild, bei dem man zweimal hinschaut. Ihre charakteristischen Flaschen ragen in einen traumhaften Himmel. 

Es ist auffällig, dramatisch und absolut wirkungsvoll.

Vom aufmerksamkeitsstarken Hero-Bild über die Sale-Ankündigung bis hin zu den vielfältigen Vorteilen – diese E-Mail ist ein Meisterbeispiel für erzählerisches Storytelling in der Verkaufsförderung, um Nutzen und Dringlichkeit zu kommunizieren.

FAZIT

  • Was mir gefällt. Die deutliche Hervorhebung des Rabatts ist großartig! Außerdem gefällt mir das dezente „Wir haben die Reisegrößen bereits AUSVERKAUFT“-Hinweis – erzeugt Dringlichkeit, ohne zu drängen. Und die vertrauensfördernden Icons unten (30-Tage-Garantie, kostenloser Versand, FDA-geprüft) geben zögerlichen Käufern den letzten Schubs.
  • Was Sie übernehmen sollten. Magic Molecule überzeugt auf ganzer Linie – starke Optik, klarer Wert und strategische Dringlichkeit. Der „JETZT SPAREN“-CTA ist besonders clever, denn er fokussiert den Vorteil und nicht das generische „Jetzt shoppen“, das man überall sieht.
  • Was verbessert werden könnte. Ich finde, Ästhetik ist ebenso wichtig wie der Text. Aktuell wirkt der mittlere Teil durch den grauen Hintergrund und die unnötige Flaschenillustration etwas fade. Zudem scheint hier eine echte Chance verpasst worden zu sein, das visuelle Momentum beizubehalten und reale Anwendungsmomente zu zeigen.

💡Elanor Parker, Head of Growth bei Quizgecko sagt:

Im B2C-Bereich kommt es auf perfektes Timing an. Wenn Rabatte zu früh kommen, verliert Ihr Angebot an Dringlichkeit und Ihr Produkt an Wertigkeit. 

Stattdessen können Sie über Ihre Marketingkanäle Ihr Angebot im Voraus ankündigen – durch Teaser-Kampagnen oder exklusive Vorab-Mailings für VIPs – damit die Kunden wissen, was kommt und entsprechend planen können. 

Auch wenn Ihnen so ein paar Vollpreisverkäufe entgehen, verhindert dieser Ansatz, dass die Kunden ihr gesamtes Budget bei der Konkurrenz lassen.

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3. E-Mails bei abgebrochenem Warenkorb

Wenn Sie nach einer einzigen E-Mail-Serie suchen, um Ihren Umsatz zu steigern – dann sind Sie hier goldrichtig. 

Warenkorbabbruch-Flows bringen den höchsten durchschnittlichen RPR ($3,65) und die höchste Conversion-Rate (3,33 %) aller Flows.

Warum? Weil hinter jedem abgebrochenen Warenkorb eine Geschichte steckt. Vielleicht wurde Ihr Kunde durch einen Anruf abgelenkt. Vielleicht wollte er erst sein Budget prüfen. Oder er hat einfach kalte Füße bekommen. 

Ihre Aufgabe ist es nicht, mit Nachdruck zu verkaufen – sondern es den Kunden so einfach wie möglich zu machen, dort weiterzumachen, wo sie aufgehört haben.

Was sind die wichtigsten Komponenten einer guten Warenkorbabbruch-E-Mail

  • Perfektes Timing. Schmieden Sie das Eisen, solange es heiß ist. Senden Sie Ihre erste Rückgewinnungs-E-Mail innerhalb weniger Stunden nach dem Warenkorbabbruch, wenn die Kaufabsicht noch frisch ist. Ihr Kunde war interessiert genug, um Artikel in den Warenkorb zu legen – eine zeitnahe Erinnerung kann dabei helfen, den Kauf abzuschließen.
  • Starke Personalisierung. Fügen Sie Kundennamen ein, zeigen Sie die Produkte, die sich der Kunde angesehen hat, etwaige aktuelle Rabatte und vor allem einen direkten Link zum Kauf. Bei begrenztem Lagerbestand sollten Sie dies unbedingt hervorheben, um Dringlichkeit zu erzeugen. 
  • Gezielte Anreize. Gehen Sie in Ihren E-Mails auf typische Gründe für den Abbruch ein. Weisen Sie auf Schwellen für kostenlosen Versand hin, stellen Sie Ihr Rückgaberecht heraus oder bieten Sie ggf. markenkonforme, zeitlich begrenzte Rabatte an.
  • Vertrauenssignale. Wenn Käufer ihre Warenkörbe stehen lassen, liegt das oft an Unsicherheiten – sie vergleichen Preise auf anderen Seiten, stöbern ohne sofortige Kaufabsicht oder zweifeln an der Produktqualität. Arbeiten Sie diesen Bedenken mit gezielten Vertrauensaufbau-Elementen entgegen: Zeigen Sie Kundenbewertungen, heben Sie Ihre Wettbewerbsvorteile hervor und bieten Sie Zufriedenheitsgarantien an, um den Käufern das nötige Vertrauen für den Abschluss ihres Einkaufs zu geben. 

Um das in die Praxis umzusetzen, werfen Sie einen Blick auf unsere Top 10 Lösungen gegen Warenkorbabbrüche und starten Sie bereit in Ihr nächstes Quartal:

Beispiel: prAnas E-Mail-Kampagne zum Warenkorbabbruch

Diese E-Mail von prAna ist ein großartiges Beispiel dafür, wie man Schaufensterbummler daran erinnert, ihren Kauf abzuschließen.

FAZIT

  • Was mir gefällt. Das visuelle Storytelling von prAna leistet in dieser E-Mail definitiv die Hauptarbeit. Sie beginnt mit vielfältiger Repräsentation (nicht nur bei den Models, sondern auch bei Styling und Farben). Besonders gelungen finde ich, dass das Banner für kostenlosen Versand strategisch platziert wurde, um Kaufschranken abzubauen, bevor der abgebrochene Warenkorbkauf erneut angeregt wird.
  •  Das sollten Sie übernehmen. Der Aufbau der E-Mail ist ziemlich clever. Es geht direkt zur Sache! Starten Sie mit dem liegen gebliebenen Artikel (um den Shopping-Flow aufrechtzuerhalten). Weiten Sie auf Alternativen aus (für Vergleichskäufer) und schließen Sie schließlich mit einem Lifestyle-Kontext (das „OOO Edit“ für inspirationssuchende Besucher) ab. Natürlich ist auch die Erinnerung an den kostenlosen Versand ein effektives Mittel, um Hürden abzubauen. 
  • Das könnte besser sein. Auch wenn das Konzept durchdacht ist, kommt die Umsetzung meiner Meinung nach etwas zurückhaltend daher. Der Text lässt emotionale Bindung vermissen und die CTAs könnten überzeugender sein. Für eine Marke, die auf nachhaltiger Abenteuerkleidung aufbaut, bleibt die Botschaft überraschend oberflächlich. Im heutigen überfüllten Posteingang müssen Schlichtheit und Klarheit unbedingt mit Erinnerungswert und Engagement ausgewogen werden. Stimmen Sie zu?
Kriti Dugar

💡Tipp der Autorin/des Autors

Wie viele E-Mails tatsächlich geschickt werden sollten, hängt von Branche, Produktsortiment und Unternehmenszielen ab – oft reichen drei.

 

Die erste E-Mail nach 2–4 Stunden, eine Nachfass-Mail nach 24 Stunden (mit Rabatt) und eine abschließende Nachricht nach 48 Stunden (mit alternativen Produktempfehlungen oder Gründen/Bewertungen).

4. Transaktions-E-Mails

Transaktions-E-Mails sind automatisierte Antworten, die durch bestimmte Kundenaktionen ausgelöst werden – denken Sie an Bestellbestätigungen, Versandupdates, Zurücksetzen von Passwörtern oder Anmeldebestätigungen für Abonnements. 

Aber sie bieten auch die Chance, aus einer routinemäßigen Interaktion einen bleibenden Markenerlebnis-Moment zu machen. Nutzen Sie jede einzelne – aber nie auf Kosten ihres eigentlichen Zwecks: nämlich zu informieren und zu beruhigen.

Wie gestaltet man eine richtig gute Transaktions-E-Mail?

  • Informationshierarchie ist entscheidend. Strukturieren Sie Ihre E-Mails wie eine Pyramide – die wichtigsten Informationen stehen ganz oben (Bestellnummer, Sendungsverfolgung, Kontoaktualisierungen), unterstützende Details in der Mitte und zusätzliche Ressourcen am Ende. Gestalten Sie es so, dass Kunden unmöglich übersehen können, warum sie da sind.
  • Bieten Sie Ressourcen an. Fügen Sie relevante FAQs, Produktpflegeanleitungen oder Aufbauanleitungen hinzu – diese sollten jedoch stets hinter der Hauptbotschaft stehen. Denken Sie daran: Weder ein frustrierter noch ein begeisterter Kunde sollte erst nach Hilfe suchen müssen.

Beispiel: Transaktions-E-Mail-Kampagne von Hers

Schauen wir uns ein Beispiel für eine gelungene Transaktions-E-Mail an:

Ich LIEBE, wie Hers mit der Eröffnungszeile die Begeisterung für den Start einer Wellnessreise einfängt – selbstbewusst, motivierend und komplett im Markenton.

LEARNINGS

  • Was mir gefällt. Während die meisten Transaktionsmails nur Bestellungen bestätigen, geht Hers einen Schritt weiter und bekräftigt das Ziel, gesund zu bleiben. Dadurch freut sich der Kunde tatsächlich auf die E-Mail. Die App-Empfehlung wirkt natürlich, nicht aufgesetzt; die Textauswahl wie „Healthcare ist Self-Care“, „It is so on“ und „Get ahead of your health goals“ positioniert die gesamte Erfahrung deutlich höherwertig.
  • Was Sie übernehmen sollten. Kluge Marken wissen, dass Auftragsbestätigungen nahezu 100 % Öffnungsrate haben – Hers nutzt dies, motiviert mit „Way to start a healthy habit“ gleich zu Beginn und liefert dann die Transaktionsdetails, solange die Aufmerksamkeit am höchsten ist. Anschließend wird diese Aufmerksamkeit genutzt, um App-Downloads zu fördern – dort geschieht echte Kundenbindung. Mit gut kuratierten Inhalten steigern sie die Vorfreude des Kunden, während er auf seine Bestellung wartet.
  • Was verbessert werden könnte. Obwohl die E-Mail in der Positionierung überzeugt, werden einige praktische Chancen verpasst: Es fehlt zum Beispiel eine geschätzte Lieferzeit (wichtig für Erstkäufer) und Cross-Selling-Vorschläge (Peeling für die Kopfhaut passt hervorragend dazu...).

5. Cross-Selling- und Upselling-E-Mails

William Stern, Geschäftsführer bei Cardiff sagt:

Die klassische McDonald’s-Frage – „Möchten Sie Pommes dazu?“ – ist eine Milliardendollar-Frage.

Eine einfache Frage, die den Umsatz ankurbelt. 

Was ist Ihr Pendant dazu? Wie können Sie unkomplizierte Upsells schaffen, die für Ihre Kunden natürlich und wertvoll wirken?

Manchmal reicht schon ein kleiner Anstoß, um einen riesigen Unterschied zu machen.

Im digitalen Umfeld sind Cross-Selling- und Upselling-E-Mails Ihre virtuellen Verkaufsberater, die Produkte empfehlen, die den ursprünglichen Kauf Ihrer Kundschaft optimal ergänzen und so den durchschnittlichen Bestellwert (AOV) und Customer Lifetime Value (CLV) erhöhen. 

Was zeichnet großartige Upselling- und Cross-Selling-Mails aus? 

  • Perfektes Timing und Kontext. Die besten Upselling-Mails sind nicht zufällig – sie werden gezielt durch bestimmte Handlungen oder Zeitpunkte Ihrer Kunden ausgelöst. Hat jemand gerade eine Kaffeemaschine gekauft? Warten Sie ein paar Tage und schlagen Sie dann edle Kaffeebohnen vor. 
  • Sozialer Beweis. Erzählen Sie Ihren Kunden nicht nur, warum sie ein Upgrade brauchen – zeigen Sie es! Fügen Sie echte Bewertungen von Kunden ein, die das Bundle oder die Premium-Version gekauft haben und welchen Mehrwert sie darin fanden. 
  • Value-first-Botschaft. Formulieren Sie Ihre Empfehlungen mit Fokus auf den Kundennutzen, nicht auf ihre Umsatzziele. Statt „Mehr kaufen!“ lieber „Runden Sie Ihren Look ab“ oder „Verbessern Sie Ihr Erlebnis“. Jede Empfehlung sollte ein Problem lösen oder einen Wunsch erfüllen.
  • Intelligente Produktbündelung. Schaffen Sie unwiderstehliche Produktkombinationen mit Sinn und Logik. Jemand kauft eine Spielekonsole? Bieten Sie ein Bundle mit unentbehrlichem Zubehör zum Sonderpreis an. Wichtig ist, dass das Bündel attraktiver ist als Einzelprodukte.
  • Setzt Dringlichkeit gezielt ein. Fügen Sie hochwertige Bilder und auffällige CTA-Buttons für den Kauf ein. Es gilt jedoch, Dringlichkeit zu erzeugen, ohne zu aufdringlich zu wirken. Ihre Kunden sollen das Gefühl haben, ein tolles Angebot zu bekommen – nicht, später übervorteilt worden zu sein. 

Richtig umgesetzt generieren Cross-Selling- und Upselling-E-Mails nicht nur mehr Umsatz – sie sorgen für zufriedenere Kunden, die bei jedem Kauf mehr Wert erfahren.

Beispiel: Dollar Shave Clubs Upsell-E-Mail-Kampagne

Dollar Shave Clubs Upsell-E-Mail ist ein brillantes Beispiel dafür, wie man den durchschnittlichen Bestellwert steigern kann, ohne aufdringlich zu sein. 

Sobald man die Mail öffnet, weiß man genau, was mit der Bestellung passiert – Versand am 9.10., alles klar. Aber dann kommt der clevere Teil: „NOCH ETWAS DAZUPACKEN?“ 

Es ist locker, freundlich und vor allem fühlt es sich hilfreich an – nicht verkäuferisch.

FAZIT

  • Was ich mag. Alles an dieser E-Mail versteht die Psychologie nach dem Kauf. Die Produktempfehlungen sind perfekt bepreist (4–10 $) – gerade so niedrig, dass man nicht weiter darüber nachdenken muss, sie hinzuzufügen. Das „Füge etwas hinzu, bevor wir versenden“ schafft genau das richtige Maß an Dringlichkeit ohne Druck.
  • Was du übernehmen solltest. Mir gefällt der strukturierte Ansatz – von sofortigen Add-ons bis hin zu übergreifenden Badezimmer-Essentials. Alle vorgeschlagenen Artikel braucht man sowieso für eine vollständige Rasur (ursprünglicher Kauf) – für den Kunden ist es damit ein Selbstläufer. 
  • Was noch besser sein könnte. Das Produkt-Raster hält die auffälligen Produkte beisammen, während die schlichteren unten platziert sind – was die E-Mail insgesamt etwas langweilig macht. Außerdem nehmen zwei ähnliche Feuchttücher-Produkte Platz ein, auf dem ein weiteres ergänzendes Produkt vorgestellt werden könnte. Im Großen und Ganzen ist diese E-Mail aber ziemlich gelungen. Hut ab!
Kriti Dugar

💡Expertentipp

Nutzen Sie Kundenlebenszyklus-Momente wie Abonnementverlängerungen, Produktjubiläen, Nachfüllzyklen oder Nutzungserfolge (je nach Produkt), um ein personalisiertes und einprägsames Erlebnis für Bestandskunden zu schaffen.

6. Re-Engagement-Kampagnen

Wenn Kunden aufhören, Ihre E-Mails zu öffnen oder sich mit Ihrer Marke zu beschäftigen, bedeutet das nicht, dass die Beziehung vorbei ist. 

Re-Engagement-E-Mails sind Ihre strategischen E-Commerce-Marketingtools, um mit Kunden wieder Kontakt aufzunehmen, die keine E-Mails mehr öffnen oder nicht mehr einkaufen. 

Sie sind Ihre Möglichkeit, zu sagen „Hey, wir haben bemerkt, dass du dich rar gemacht hast“, aber anstatt klammernd zu wirken – erinnern Sie den Kunden daran, warum er sich ursprünglich in Ihre Marke verliebt hat.

Schlüsselelemente, um mit Re-Engagement-Kampagnen Herzen (und Umsatz) zurückzugewinnen: 

  • Wiederbelebung des Wertversprechens. Sagen Sie den Kunden nicht nur, dass Sie sie vermissen – zeigen Sie ihnen, warum sie auch Sie vermissen sollten. Heben Sie hervor, was es Neues gibt (Launches, neue Funktionen/Dienstleistungen), seit sie weg sind. Teilen Sie Kundenstories, die den Mehrwert betonen, den sie verpassen.
  • Relevante Anreize. Machen Sie das Angebot wertvoll und exklusiv. Schaffen Sie „Willkommen zurück“-Rabatte oder Early-Access zu neuen Produkten oder persönliche Empfehlungen basierend auf früheren Einkäufen. 
  • Klare CTA. Bei bereits inaktive Kunden können Sie es sich nicht leisten, subtil oder unklar zu bleiben. Der nächste Schritt muss offensichtlich und attraktiv sein. Bleiben Sie bei einer primären Aktion pro E-Mail – jetzt ist nicht der Zeitpunkt für viele Wahlmöglichkeiten oder komplizierte Entscheidungen.

Die besten Re-Engagement-E-Mails betteln nicht – sie erinnern, laden erneut ein und inspirieren neu. 

Manchmal braucht ein ruhender Kunde nur einen kleinen Anstoß und einen guten Grund, zurückzukommen.

Beispiel: Roamans Re-Engagement-E-Mail-Kampagne

Schauen wir uns an, wie Roaman’s das macht: 

Diese Roaman's Win-Back-Mail ist ein klassisches Beispiel dafür, dass manchmal der direkteste Ansatz im E-Mail-Marketing am besten funktioniert. 

Das deutliche „WIR VERMISSEN DICH!“ zusammen mit einem großzügigen 40%-Rabatt schneidet direkt durch den Posteingang – keine ausgefallenen Tricks nötig.

FAZIT

  • Was mir gefällt. Die Stärke der E-Mail liegt in ihrem vielschichtigen Wertversprechen. Sie haben einen vollständigen Rückweg geschaffen: ein sofortiges, hochwertiges Angebot (40 % Rabatt), Kreditkarten-Belohnungen ($10 Bonus) und neue Inhalte (Bereich „JUST ARRIVED“). Die Formulierung „einmaliges exklusives Angebot“? Der perfekte FOMO-Auslöser für inaktive Kunden.
  • Was Sie übernehmen sollten. Klare Botschaft + starkes Angebot + Dringlichkeit = effektives Win-Back. Achten Sie darauf, wie sie auf Schuldzuweisungen verzichten und stattdessen auf positive Kommunikation und greifbaren Mehrwert setzen.
  • Was verbessert werden könnte. Die Strategie ist zwar solide, aber die Umsetzung wirkt abgehoben. Das generische Model-Foto ist eine verpasste Chance, relevante Produkte basierend auf vergangenen Käufen zu zeigen. Warum nicht daran erinnern, was die Kundschaft ursprünglich an Roaman's geliebt hat? Auch das Layout wirkt altmodisch – ein moderneres, stimmigeres Design könnte die Fashion-Kompetenz besser widerspiegeln.
Kriti Dugar

💡Expertentipp

Wenn Ihre Kunden sich auch nach Reaktivierungsmaßnahmen nicht mit Ihrer Marke beschäftigen, ist es am besten, sie von der Abonnentenliste zu streichen.

 

Wie Greg Zakowicz, Director of Content bei Omnisend sagt,Mailings an stark inaktive Kontakte SCHADEN Ihrer Zustellbarkeit. Wenn Sie es weiter tun, sehen Sie was passiert. Leben Sie wie Elsa und lassen Sie sie los.”

7. Kundenbindungs- und Empfehlungsprogramm-E-Mails 

Treueprogramme belohnen Kunden für wiederholte Käufe und Engagement, während Empfehlungsprogramme sie dazu anregen, Ihre Marke anderen weiterzuempfehlen. 

Gemeinsam schaffen sie ein kraftvolles Ökosystem aus Wertschätzung und organischem Wachstum.

Richtig umgesetzt, steigern Kundenbindungs- und Empfehlungs-E-Mails Ihren Umsatz und bauen eine Community von Kundinnen und Kunden auf, die sich wertgeschätzt fühlen und bereitwillig ihre positiven Erfahrungen teilen.

Sephora-Vizepräsidentin für Loyalität, Allegra Stanley, erklärt:

Unsere Sichtweise auf Kundentreue ist: Unsere Kundschaft steht im Mittelpunkt unseres Handelns.

Wir lassen uns davon leiten, was unsere Kunden lieben und wovon sie mehr wollen. 

Es geht also nicht darum, was ihre Loyalität uns beweist, sondern was wir bieten können, um die bedeutungsvollste und verbundenste Erfahrung mit unseren Marken zu schaffen.

Wichtige Bestandteile von Treue- und Empfehlungs-E-Mails: 

  • Klar strukturierte Programme. Ihre E-Mails müssen eindeutig erklären, wie Kunden von der Teilnahme profitieren. Zeigen Sie exklusive Mitglieder-Vorteile oder Empfehlungsprämien. Je verständlicher das Programm ist, desto wahrscheinlicher nehmen die Kunden teil.
  • Starke Anreize. Geldprämien, exklusive Rabatte, Vorabzugang zu Sales, kostenloser Versand oder VIP-Erlebnisse können effektiv sein – sie müssen jedoch zu den tatsächlichen Wünschen Ihrer Kundschaft passen. Für Empfehlungen empfehlen sich Belohnungen, die den Werbenden und den Geworbenen gleichermaßen zugutekommen.
  • Reibungslose Teilnahme. Machen Sie das Anmelden und Teilen so einfach wie möglich. Ein-Klick-Anmeldung, einfache Teilen-Buttons, leicht kopierbare Empfehlungs-Codes und eine transparente Übersicht über bereits verdiente Belohnungen. Jeder zusätzliche Schritt senkt die Teilnahmequote.
  • Regelmäßige Updates und Erinnerungen. Halten Sie Mitglieder durch regelmäßige Infos zum Status, Punkten oder verfügbaren Prämien bei Laune. Solche E-Mails sollten Vorfreude wecken: „Nur noch $20 bis zur nächsten Prämie!“ klingt motivierender als „Ihr aktueller Punktestand beträgt 280 Punkte.“

Beispiel: Harper Wildes Kampagne für das Treueprogramm

Sehen Sie sich diese brillante E-Mail von Harper Wilde als Beweis an:

Harper Wildes Treueprogramm-E-Mail beweist, dass selbst langweilige Punktesysteme mit cleverem Texten aufgewertet werden können. 

Diese einprägsame Held*innenbotschaft „Wir lieben Vorteile“, kombiniert mit vielfältigen, selbstbewussten Visuals, gibt sofort einen frischen Ton für das, was auch nur eine weitere Prämien-Erklärung hätte sein können.

FAZIT

  • Was mir gefällt. Der Text leistet hier echte Überzeugungsarbeit. Zeilen wie „Für deine Brüste, deinen Po und deinen Geldbeutel“ und „Siehst du, Mama, wir investieren“ greifen perfekt ihre Markenstimme auf und erklären zugleich den Mehrwert. Der Übergang von „Die Freundesgruppe“ zu „Der Inner Circle“ schafft ein Gefühl von exklusiver Community, das perfekt mit der Zielgruppe harmoniert.
  • Was du übernehmen solltest. Jedes Element – von der unkomplizierten „So funktioniert’s“-Sektion bis zu den abgestuften Prämien – ist glasklar, ohne nüchtern zu sein. Das kluge Detail: „Start shopping“ wurde zu „Start earning“ geändert — eine subtile, aber grundlegende Verschiebung von Ausgeben zu Gewinnen.
  • Was besser sein könnte. Es fällt schwer, hier Kritik zu üben – es ist umfassend, ohne zu überfordern, persönlichkeitsbetont, ohne aufgesetzt zu wirken, und für schnelle Übersicht optimiert. Wenn man kritisch sein möchte: Die unteren Navigationslinks könnten visuell etwas stärker ins Gesamtdesign eingebunden werden. Aber ehrlich? Das ist schon verdammt gut!

8. Neue Produkt-Launch-E-Mails

Die Kunst, ein neues Produkt einzuführen, besteht nicht nur darin, etwas Neues anzukündigen – es geht darum, Vorfreude, Spannung und Begehrlichkeit zu wecken. 

E-Mails zum Produktstart sind deine Bühne, um Innovationen so vorzustellen, dass Neugier in echte Verkäufe verwandelt wird. Damit sie erfolgreich sind, braucht es Folgendes:

  • Vor dem Launch Spannung aufbauen. Teile exklusive Einblicke hinter die Kulissen, Countdown-Timer oder Vorschauen, die Abonnent*innen das Gefühl geben, Insider zu sein.
  • Produktgeschichte und Vorteile. Stelle den Nutzen, nicht die Spezifikationen, in den Vordergrund. Statt „Unser neuer Mixer hat 10 Geschwindigkeitsstufen“, lieber „Bereite von seidigen Smoothies bis zu heißer Suppe alles mit perfekter Konsistenz zu – jedes Mal“.
  • Visuelle Stärke und soziale Beweise. Zeige dein Produkt, statt nur darüber zu schreiben. Verwende hochwertige Bilder aus verschiedenen Perspektiven, Demo-Videos oder Unboxing-Erlebnisse. Lass die Bilder sprechen, während dein Text den Wert verdeutlicht.
  • Strategische CTAs und nächste Schritte. Führe deine Empfänger*innen klar durch den Prozess. Ob „Warteliste beitreten“, „Jetzt vorbestellen“ oder „Frühzugang sichern“ – mache die Handlungsbuttons unübersehbar. Bei längeren E-Mails gern mehrere Calls-to-Action, aber sie sollten alle auf das gleiche Ziel einzahlen: Momentum für den Launch aufbauen.

Beispiel: Googles Produktstart-E-Mail-Kampagne

Ein Billionen-Dollar-Gigant ist ein super Anschauungsbeispiel: 

Anders als typische Produktmails – Google möchte, dass Technik sich so natürlich anfühlt wie ein sonniger Tag mit Freunden. 

Sobald man die E-Mail öffnet, vermittelt schon das locker arrangierte Foto von Freund*innen mit Geräten, dass keine langweilige Spezifikationsschlacht bevorsteht.

FAZIT

  • Was mir gefällt. Besonders beeindruckend ist, wie Technologieprodukte als Lifestyle-Accessoires dargestellt werden – diese „Sonnenuntergangs“-Bilder und Einsatzszenen im Alltag machen alles nahbarer und begehrenswerter.
  • Was du übernehmen solltest. Egal ob Schnäppchenjäger*in, Tech-Fan oder Lifestyle-Interessierte*r – hier findet jede*r etwas für sich. Durchgängige Designsprache und klare Abschnitte führen durch das gesamte Mailing.
  • Was besser sein könnte. Während die Content-Strategie stimmig ist, hapert's an der Umsetzung. Ein Raster-Layout könnte den reichhaltigen Inhalt kompakter transportieren – so wirkt es wie ein endloses Scrollen. Zudem gibt es zu viele Produktvarianten für verschiedene Altersgruppen – eine kuratierte Auswahl hätte mehr Wirkung.

9. Follow-up nach dem Kauf

Wenn ein Kunde einen Kauf tätigt, erwirbt er nicht nur ein Produkt – er investiert sein Vertrauen in deine Marke. 

Feedback-E-Mails nach dem Kauf sind deine Gelegenheit zu zeigen, dass dir dieses Vertrauen wichtig ist, während du gleichzeitig Feedback sammelst, das dir und deinem Unternehmen hilft, besser zu werden.

Was gehört in eine großartige Feedback-E-Mail?

  • Perfektes Timing. Passen Sie Ihr Timing an den natürlichen Nutzungszyklus Ihres Produkts an. Zu früh, und die Kunden haben Ihr Produkt noch nicht richtig erlebt. Zu spät, und die Erfahrung ist nicht mehr frisch. Bei einem Kleidungsstück könnte dieser Moment zum Beispiel nach dem ersten Tragen sein.
  • Persönliche und zielgerichtete Anfragen. Lassen Sie Ihre Bitte persönlich und zielgerichtet wirken. Erklären Sie, wie das Feedback der Kunden dazu beiträgt, Produkte oder Erlebnisse für alle Kunden zu verbessern. Kunden geben eher Feedback, wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Stimme tatsächlich etwas bewirkt.
  • Mehrere Feedback-Optionen. Unterschiedliche Kunden bevorzugen verschiedene Wege, um Feedback zu geben. Bieten Sie unterschiedliche Formate wie schnelle Sternebewertungen, ausführliche schriftliche Rezensionen oder sogar Foto-/Video-Beweise für Produkte an. 
  • Clevere Anreize. Ziehen Sie in Betracht, bedeutsame Belohnungen für detailliertes Feedback anzubieten – sei es Treuepunkte, ein kleiner Rabatt auf den nächsten Einkauf oder ein früher Zugang zu neuen Produkten. Die Anreize sollten jedoch maßvoll bleiben – Sie möchten ehrliches Feedback und keine reinen Prämienjäger.

Beispiel: E-Mail-Kampagne von Vuori zur Bewertungsanfrage

Sehen wir uns an, wie Smiles Davis gebeten wurde, seine neue Shorts zu bewerten: 

Die Bewertungsanfrage-E-Mail von Vuori ist ein perfektes Beispiel für minimalistisches Marketing, das überzeugt. Keine ausgefallenen Grafiken, keine überwältigende Auswahl, nur eine einfache und direkte Frage.

FAZIT

  • Was mir gefällt. Die Umsetzung ist erfreulich klar. Es wird genau gezeigt, was gekauft wurde, und ohne unnötige Elemente nach der Meinung gefragt. Der Ansatz „anderen Kunden wie dir helfen“ ist ein cleverer psychologischer Auslöser, wodurch das Feedback mehr wie ein Beitrag zur Gemeinschaft und weniger wie eine lästige Aufgabe wirkt.
  • Was Sie übernehmen sollten. Mir gefällt, wie sie alles entfernt haben, was Reibungsverluste verursachen könnte – keine langen Formulare, keine verpflichtenden schriftlichen Bewertungen, keine ablenkenden Werbeaktionen. Außerdem wurde das Timing optimal gewählt – die Anfrage kommt, während der Kauf noch frisch ist, aber bereits genug Zeit für die Nutzung vergangen ist.
  • Was besser sein könnte. Obwohl Einfachheit eine Stärke ist, wird hier die Chance verpasst, tiefere Interaktionen zu fördern. Wo ist der Raum für begeisterte Kundenbewertungen? Keine Möglichkeit, Fotos hochzuladen? In der heutigen, von sozialem Nachweis geprägten Welt sind detaillierte Rezensionen Gold wert. Und ein kleiner Anreiz für den nächsten Kauf wäre sicher nicht verkehrt – zum Beispiel ein kleiner Rabatt für eine ausführlichere Bewertung?

Die besten Tools für bessere E-Commerce-E-Mail-Kampagnen

Ihre E-Mail-Kampagnen sind nur so gut wie die Tools, die sie ermöglichen. 

Selbst die brillanteste Botschaft wird keine Wirkung erzielen, wenn sie nicht automatisiert, personalisiert und in großem Umfang ausgeliefert werden kann.

Vom Versenden perfekt getimter Erinnerungen an verlassene Warenkörbe bis hin zur Organisation komplexer Reaktivierungs-Abfolgen – mit der richtigen Plattform wird anspruchsvolles E-Mail-Marketing möglich. 

Hier sind unsere 10 besten E-Commerce-E-Mail-Plattformen für intelligenteres Marketing:

Best Practices für effektive E-Commerce-E-Mail-Kampagnen

Wenn Sie mehr aus Ihren E-Mail-Kampagnen herausholen möchten (und wer möchte das nicht), um Engagement und Conversions zu steigern – hierauf kommt es an: 

Bauen Sie eine hochwertige E-Mail-Liste auf und pflegen Sie diese

Starten Sie mit einer Basis engagierter Abonnenten. 

Regelmäßiges Bereinigen der Liste ist nicht nur gute Organisation—es ist entscheidend für hohe Zustellraten und Engagement

Entfernen Sie ungültige E-Mails, aktualisieren Sie geänderte Adressen und verfolgen Sie vor allem die Aktivitätsmuster der Abonnenten. 

Nutzen Sie das Double-Opt-In-Verfahren für neue Abonnenten

Das Single-Opt-In kann Ihre Liste zwar schneller wachsen lassen, doch das Double-Opt-In stellt sicher, dass Sie tatsächlich eine Liste wirklich interessierter Abonnenten aufbauen. 

Senden Sie eine Bestätigungs-E-Mail, in der Abonnenten ihr Interesse verifizieren müssen. Dieser zusätzliche Schritt mag wie eine Hürde wirken, reduziert aber Spam-Beschwerden erheblich und verbessert die gesamten Engagement-Raten.

Segmentieren Sie Ihre E-Mail-Liste effektiv

Teilen Sie Ihre Hauptliste in sinnvolle Gruppen auf, basierend auf Verhalten, Vorlieben und Engagement-Niveau. 

Wenn Sie gezielte Inhalte an bestimmte Segmente versenden, steigen die Engagement-Raten sprunghaft an. 

Nutzen Sie Kaufhistorie, Surfverhalten und Engagement-Muster, um Gruppen zu erstellen, die zu Ihrem Unternehmen passen. 

Dharmesh Patel von MailModo sagt: „Segmente sollten breit genug sein, um Wirkung zu zeigen, aber personalisiert genug, um anzusprechen, ohne zu eng zu werden.“

Personalisieren Sie Inhalte mit dynamischen Elementen

Moderne Personalisierung geht weit über die Verwendung von Vornamen hinaus. 

Nutzen Sie Kundendaten, um Inhalte, Angebote und Produktempfehlungen individuell anzupassen. Zeigen Sie unterschiedliche Inhalte je nach bisherigen Käufen, Surfverhalten und Engagement. 

Jedes Element Ihrer E-Mail sollte sich für den einzelnen Empfänger relevant anfühlen.

Verfassen Sie überzeugende Betreffzeilen und Vorschautexte

Versetzen Sie sich kurz in die Lage Ihres potenziellen Kunden: Warum sollte ihn Ihre E-Mail interessieren, wenn er dutzende mit der exakt gleichen Betreffzeile bekommt?

In einer Flut von Lookalikes schreiben Sie klare, ansprechende Betreffzeilen, die Neugier oder Dringlichkeit erzeugen, ohne Clickbait zu sein. 

Nutzen Sie Vorschautexte strategisch, um die Betreffzeile zu ergänzen und zusätzlichen Kontext zu geben, der zum Öffnen animiert. 

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Oder Sie entscheiden sich für etwas so Einfaches und doch Einzigartiges; Quelle: Reddit

Sorgen Sie für responsives, mobilfreundliches E-Mail-Design

Gestalten Sie Ihre E-Mails mit Fokus auf mobile Nutzer und stellen Sie dann sicher, dass sie auch auf dem Desktop optimal dargestellt werden. 

Testen Sie auf unterschiedlichen Geräten und E-Mail-Clients, um eine konsistente Nutzererfahrung zu gewährleisten. Sie können Testmails auch intern verschicken, um sicherzugehen, dass alles reibungslos läuft!

Verwenden Sie klare, handlungsorientierte CTAs

Jede E-Mail sollte einen klaren Zweck und einen offensichtlichen nächsten Schritt haben. 

Lassen Sie Ihre CTAs optisch hervorstechen und nutzen Sie handlungsorientierte Sprache, die zum Klicken animiert. Platzieren Sie diese prominent, und achten Sie darauf, dass sie auch auf mobilen Geräten leicht anklickbar sind.

Integrieren Sie Social Proof wie Kundenbewertungen

Integrieren Sie Kundenreferenzen, Bewertungen und nutzergenerierte Inhalte natürlich in Ihre E-Mails. 

Soziale Bewährtheit schafft Vertrauen und bestätigt Kaufentscheidungen. 

Helga Dosa, Gründerin von Brand Rated, einer führenden Plattform für Marken- und Produktbewertungen in den USA, sagt:

Wir stellen fest, dass 31 % der Verbraucher während der Pandemie mehr Produktbewertungen lesen, was zeigt, wie sehr Bewertungen die Kaufentscheidung beeinflussen.

Befolgen Sie Best Practices für E-Mail-Zustellbarkeit

Technische Exzellenz ist entscheidend. 

Halten Sie die richtigen Authentifizierungsprotokolle (SPF, DKIM, DMARC) ein, sorgen Sie für sauberes HTML und überwachen Sie Ihren Absender-Ruf. 

Regelmäßige Listenpflege und Überwachung des Engagements helfen, dass Ihre E-Mails im Posteingang und nicht im Spam-Ordner landen.

Wenn es um Vertrauensaufbau geht, schreit nichts so sehr „Ich kenne mich aus“ wie eine legitime E-Commerce-Marketing-Zertifizierung. Holen Sie sich Ihre noch heute.

So optimieren Sie E-Commerce-E-Mail-Kampagnen

Nachdem wir nun die Best Practices verstanden haben, verwandeln Sie Ihre E-Mail-Kampagnen von einfachen Rundschreiben in echte Conversion-Kraftpakete. 

Hier ist Ihre Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Optimierung, die echte Resultate liefert.

Schritt 1: Definieren Sie Ihre Kampagnenziele und wichtigsten Leistungskennzahlen

Setzen Sie spezifische, messbare Ziele, die mit Ihren Unternehmenszielen übereinstimmen. 

Ob Sie den Direktverkauf steigern, die Interaktion verbessern oder die Markenbekanntheit aufbauen möchten – Ihre Ziele sollten konkret und nachvollziehbar sein. 

Wählen Sie Kennzahlen, die Ihre Ziele direkt widerspiegeln, wie zum Beispiel: 

  • Umsatz pro E-Mail 
  • Conversion-Raten
  • Klickrate
  • Wachstum der Empfängerliste
  • Kundenlebenszeitwert

Diese Zahlen leiten Ihre Optimierungsmaßnahmen.

Schritt 2: Segmentieren Sie Ihr Publikum für gezieltes Targeting

Erstellen Sie zielgerichtete Segmente basierend auf Kundenverhalten wie Kaufmustern, Aktivitätsniveau, Browserverlauf und Kundenwert. 

Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um Botschaften zu verfassen, die bei jedem Segment Anklang finden. Je relevanter Ihre Inhalte sind, desto besser das Ergebnis.

Schritt 3: Nutzen Sie Automatisierung zur Optimierung Ihrer E-Mail-Prozesse

Richten Sie automatisierte Abläufe ein, die Ihre Kunden zielgerichtet durch ihre Reise begleiten. 

Von der Willkommensserie bis zur Rückgewinnung abgebrochener Warenkörbe – jede Automatisierung sollte persönlich und zur richtigen Zeit erfolgen. Konzentrieren Sie sich auf Schlüsselmomente wie: 

  • Erster Kauf 
  • Wiederholungskäufe
  • Reaktivierungskampagnen
  • VIP-Pflege

Lassen Sie die Automatisierung die alltäglichen Aufgaben übernehmen, damit Sie sich auf die Strategie konzentrieren können.

Schritt 4: Führen Sie A/B-Tests durch, um Ihre E-Mails zu verfeinern

Testen Sie systematisch und nach wissenschaftlichen Methoden. Fokussieren Sie sich immer auf ein Element – Betreffzeile, Design, CTA, Zeitpunkt oder Angebote. 

Geben Sie jedem Test ausreichend Zeit, um aussagekräftige Daten zu sammeln. Nutzen Sie die Erkenntnisse zur kontinuierlichen Optimierung Ihres Ansatzes.

Schritt 5: Optimieren Sie Versandzeitpunkte und Frequenz

Finden Sie die optimalen Versandzeiten und -frequenzen für Ihr Publikum. 

Analysieren Sie Öffnungsraten nach Tag und Uhrzeit, beobachten Sie Engagement-Muster und testen Sie verschiedene Frequenzen. Beachten Sie, dass Zeitpräferenzen je nach Segment variieren können. 

Was für eine Gruppe funktioniert, funktioniert vielleicht nicht für eine andere.

Schritt 6: Verwenden Sie dynamische Inhalte für ein personalisiertes Erlebnis

Nutzen Sie Kundendaten, um jede E-Mail individuell zu gestalten. 

Zeigen Sie Produktempfehlungen basierend auf dem Browserverlauf an, passen Sie Angebote an den Kundenwert an und individualisieren Sie Inhalte nach dem Engagement. 

Lassen Sie jede Mail so wirken, als sei sie persönlich für den Empfänger verfasst worden.

Schritt 7: Analysieren Sie die Ergebnisse und optimieren Sie kontinuierlich

Verankern Sie einen regelmäßigen Überprüfungsprozess für Ihre Kampagnen. 

Beobachten Sie die Performance, erkennen Sie Muster in erfolgreichen E-Mails und lernen Sie von weniger erfolgreichen Versuchen. Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um Ihre E-Commerce-Marketing-Strategie laufend zu verbessern. 

Kleine Verbesserungen summieren sich mit der Zeit zu bemerkenswerten Ergebnissen.

Sie denken, Ihr E-Mail-Marketing ist unschlagbar? Diese E-Commerce-E-Mail-Marketing-Fallstudien könnten Ihnen dennoch die ein oder andere Lehre bieten.

Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft gehören dem E-Mail-Marketing

Wir haben hier viel behandelt. 

Von Willkommenssequenzen, die Kunden zu VIPs machen, bis hin zu Rückgewinnungskampagnen, die alte Kontakte wiederbeleben – E-Mail-Marketing entwickelt sich schneller denn je weiter.

Das Fazit: Es geht immer darum, zur richtigen Zeit die richtige Botschaft an die passende Person zu senden.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Personalisierung ist nicht optional – sie ist unverzichtbar. Mit Plattformen wie Klaviyo und Omnisend können Sie hochrelevante Nachrichten für jedes Segment Ihrer Zielgruppe erstellen, die wirklich ankommen.
  • Automatisierung sorgt für Ergebnisse. Ob es darum geht, verlassene Warenkörbe zurückzugewinnen oder Nachfass-E-Mails nach dem Kauf zu versenden – die richtige Software verwandelt manuelle Aufgaben in umsatzsteigernde Workflows.
  • Testen und Optimieren ist entscheidend. Moderne E-Mail-Plattformen bieten leistungsstarke Analysen und A/B-Testing-Funktionen, mit denen Sie Ihren Ansatz anhand echter Daten immer weiter verbessern können.

Die Welt des E-Commerce dreht sich schnell – und Sie ebenfalls. Abonnieren Sie unseren Newsletter für die neuesten Einblicke für E-Commerce-Manager, verfasst von führenden Experten der Branche.

E-Mail-Kampagnen im E-Commerce: FAQs

Zum Schluss beantworten wir noch einige häufige Fragen samt passender Antworten.

Wie finde ich die richtige Versandfrequenz für meine E-Commerce-E-Mails?

Überwachen Sie die Engagement-Metriken genau. Starten Sie mit 2–3 E-Mails pro Woche und passen Sie die Frequenz anhand von Öffnungsraten, Abmeldungen und Nutzungsverhalten an.

Beachten Sie unterschiedliche Segmente – VIP-Kunden freuen sich vielleicht über häufigeren Kontakt, seltene Käufer benötigen weniger Kommunikation. Testen und verfolgen Sie kontinuierlich.

Welche Strategien helfen, das Warenkorbabbruch-Problem per E-Mail zu lösen?

Senden Sie die erste Erinnerungs-E-Mail innerhalb von 1–3 Stunden nach dem Warenkorbabbruch.

Setzen Sie auf eine dreiteilige E-Mail-Folge: hilfreiche Erinnerung, Social Proof und (falls notwendig) ein spezielles Angebot. Fokussieren Sie sich darauf, Kaufhindernisse auszuräumen, statt nur zu verkaufen.

Nutzen Sie klare Produktbilder und sorgen Sie für einen einfachen Rückweg zum Checkout.

Wie kann ich die Daten aus meinen E-Mail-Kampagnen für zukünftige Marketingaktionen nutzen?

Schauen Sie über die Basis-Metriken hinaus, um das Kundenverhalten zu verstehen. Beobachten Sie, welche Inhalte Engagement erzeugen, wann Versandzeiten optimal sind, welche Produkte beliebt sind und welche Trends sich im Lebenszyklus Ihrer Kunden zeigen.

Nutzen Sie diese Erkenntnisse für bessere künftige Kampagnen, Produktauswahl und zur Optimierung Ihrer gesamten Marketingstrategie.

Wie kann ich meine E-Mail-Kampagnen mit anderen Marketing-Kanälen verzahnen?

Schaffen Sie ein einheitliches Erlebnis, indem Sie E-Mails mit anderen Marketingmaßnahmen abstimmen. Synchronisieren Sie Inhalte über soziale Medien, Retargeting-Anzeigen und Aktionen im Ladengeschäft hinweg.

Teilen Sie Kundendaten zwischen den Kanälen, um eine konsistente Ansprache und Personalisierung zu gewährleisten. Sehen Sie E-Mail als Teil Ihres gesamtheitlichen Marketing-Ökosystems – nicht als isolierten Kanal.

Wie verhindere ich am besten, dass meine E-Mails im Spam-Ordner landen?

Konzentrieren Sie sich auf die technischen Grundlagen: richtige Authentifizierung (SPF, DKIM, DMARC), saubere Listen und engagierte Abonnenten.
Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Text und Bildern, vermeiden Sie Spam-Trigger-Wörter und sorgen Sie für konsistente Versandmuster. Überwachen Sie regelmäßig den Ruf Ihres Absenders und entfernen Sie inaktive Abonnenten regelmäßig.

Gute Zustellbarkeit resultiert sowohl aus technischer Exzellenz als auch hochwertigem Content.

Was ist der Unterschied zwischen Segmentierung und Personalisierung im E-Mail-Marketing?

Segmentierung gruppiert Kunden anhand gemeinsamer Merkmale, während Personalisierung die Inhalte innerhalb dieser Gruppen auf den einzelnen Empfänger zuschneidet.

Betrachten Sie Segmentierung als die Auswahl, wer welche Kampagne bekommt, und Personalisierung als das Individuelle, was jeder innerhalb dieser Kampagne sieht. Beides arbeitet zusammen, um relevantere und ansprechendere E-Mails zu schaffen.

Kriti Dugar

Kriti Dugar ist eine freiberufliche Content-Autorin mit Expertise im B2B-SaaS- und E-Commerce-Bereich. Sie hat mit verschiedenen Marken, Agenturen und Einzelunternehmern gearbeitet und legt besonderen Wert auf wertvolle, tiefgehende Einblicke (mittels Expertenzitaten, Statistiken und Praxisbeispielen), um die Stimme einer Marke hervorzuheben. Ihr einfaches Motto: Für Menschen schreiben, für Bots optimieren :)