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Möchten Sie mehr online verkaufen? Hier ein Tipp: Seien Sie dort, wo Ihre Kunden sind. Social Commerce hebt die Bequemlichkeit des Online-Shoppings auf ein neues Level, indem Konsumenten direkt über soziale Medien einkaufen können.

Es ist eine äußerst effektive Möglichkeit, das Online-Einkaufserlebnis für Ihre Kunden zu verbessern, die Markenbekanntheit zu steigern und mit bestehenden Fans eine Community aufzubauen.

In diesem Artikel erkläre ich, was Social Commerce ist, und teile mit Ihnen, welche Trends und Best Practices Sie dieses Jahr im Auge behalten sollten.

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Los geht’s.

Was ist Social Commerce?

Social Commerce bezeichnet die Vermarktung von Unternehmen sowie deren Produkten und Dienstleistungen über soziale Netzwerke wie Snapchat, TikTok, Facebook, Instagram, Twitter und Pinterest.

Kunden können direkt über ihre bevorzugten Social-Media-Kanäle einkaufen, was Unternehmen erlaubt, ihren Produktkatalog zu präsentieren und den E-Commerce-Umsatz durch Instagram Shopping und Facebook Shops zu steigern. Prüfen Sie die besten Social-Commerce-Plattformen für eine nahtlose Integration.

Social Commerce nutzt Trends beim sozialen E-Commerce und zielt darauf ab, mit Konsumenten durch Likes, Shares, Retweets und Snaps zu interagieren. Social Commerce bietet Marken die Möglichkeit, mit Online-Shoppern über Werbung, Expertenberatung zu Produkten sowie Kundenservice in Kontakt zu treten.

Wie verändert Social Commerce die E-Commerce-Branche?

Früher fand E-Commerce hauptsächlich über die Webseiten von Marken statt, und soziale Medien wurden vor allem für Werbung und zur Weiterleitung der Kunden auf die Webseite genutzt, um dort einen Einkauf zu tätigen.

Doch durch jüngste Entwicklungen auf Social-Media-Plattformen ist es Unternehmen möglich geworden, ihr Schaufenster zu erweitern und neue Produkte direkt über einkaufbare Beiträge und In-App-Käufe potenziellen Kunden anzubieten.

Laut Statista beliefen sich die über soziale Medien erzielten weltweiten Umsätze im Jahr 2022 auf 992 Milliarden US-Dollar. Bis 2026 soll diese Zahl auf 2,9 Billionen US-Dollar anwachsen. Das macht deutlich, dass Social Commerce eine effektive Methode ist, das Kundenerlebnis zu verbessern und den Online-Umsatz zu steigern.

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6 Best Practices für Social Commerce

Soziale Medien entwickeln sich rasant weiter. Daher ist es wichtig, Social-Commerce-Trends im Auge zu behalten, die Ihnen helfen können, sich mit den Social-Media-Nutzern Ihrer Zielgruppe zu verbinden und an sie zu verkaufen. Im Folgenden habe ich einige Trends und bewährte Methoden aufgelistet, die Sie dieses Jahr beachten sollten:

1. Impulskäufe vereinfachen

Der Hauptvorteil von Social Commerce ist die Bequemlichkeit. Einkaufbare Beiträge und In-App-Käufe bedeuten, dass Konsumenten ein interessantes Produkt sehen, darauf klicken und es kaufen können, ohne jemals die App zu verlassen.

Während konventionelles E-Commerce oftmals mehrere Schritte bis zum Checkout erfordert, ermutigt Social Commerce Nutzer, Spontankäufe direkt auszuführen.

Wie genau der Kaufprozess gestaltet ist, hängt davon ab, auf welcher Social-Media-Plattform Sie verkaufen. Zu den Optionen zählen Produkt-Pins, eine Shop-Registerkarte, ein "Jetzt kaufen"-Button oder ein Kauf-Button.

Gesponserte Beiträge sind eine hervorragende Ergänzung Ihrer Social-Commerce-Strategie, da sie dazu beitragen, mehr Kunden zu Ihrem Produktkatalog zu führen. Algorithmen zeigen Anzeigen mit direkten Links zu Artikeln, die den Nutzer interessieren. Die Verwendung relevanter Hashtags und ein gutes Verständnis Ihrer Zielgruppe sind hier entscheidend, damit der Algorithmus weiß, wohin Ihr Content geleitet werden soll.

2. Die Sprache der Influencer sprechen

Influencer-Marketing ermöglicht es Marken, sich die Reichweite einer beliebten Social-Media-Persönlichkeit zu leihen und deren Follower direkt anzusprechen. Solche Partnerschaften können bezahlte Beiträge, Livestreams und nutzergenerierte Inhalte (UGC) umfassen. Ein Social-Media-Influencer wird meist als jemand mit mehr als 100.000 Followern eingestuft, während ein Mikro-Influencer zwischen 10.000 und 100.000 Follower hat.

45 % der Gen-Z-Konsumenten lassen sich durch die Transparenz und Vertrauenswürdigkeit einer Marke zum Kauf motivieren. Die Zusammenarbeit mit Influencern ist daher eine effektive Möglichkeit, die Authentizität Ihrer Marke zu steigern (und den Coolness-Faktor zu erhöhen) sowie sozialen Nachweis zu liefern, warum Kunden bei Ihnen einkaufen sollten.

Im Jahr 2021 wurden in den USA 4 Milliarden US-Dollar für Influencer-Marketing ausgegeben. Instagram ist die beliebteste Plattform für Influencer-Marketing (und die beste Plattform, um Millennials zu erreichen), aber TikTok und Facebook sind starke Wettbewerber.

3. Mitmachen und netzwerken

Menschen sind in den sozialen Medien, um mit anderen zu interagieren. Deshalb muss auch Ihr Unternehmen sozial sein. Marken, die vom Social Commerce profitieren wollen, sollten ihren Kund:innen rund um die Uhr Zugang zum Kundenservice per Telefon oder, idealerweise per Chat, bieten. 

Messenger-Optionen erhöhen das Wohlbefinden eines Käufers bei einem möglichen Kauf, da immer ein Verkaufsberater zur Verfügung steht, falls Fragen auftreten. Eine durchdachte Social-Media-Kundensupport-Strategie ist für Ihren Unternehmenserfolg im Online-Verkauf entscheidend. Direktnachrichten sind ein guter Anfang, aber auch die Interaktion in den Kommentaren ist wichtig.

4. Bewerben und Anreize schaffen

Oftmals plant das Social-Media-Team seine Werbeaktionen getrennt von den Teams für Content, Marketing und Vertrieb. Doch Sie holen mehr aus den sozialen Medien heraus, wenn Sie diese mit Ihren Marketingaktivitäten verbinden und Social Media gezielt zur Erreichung Ihrer Marketingziele nutzen.

Social Shopping muss die Vorteile eines stationären Geschäfts bieten. Bieten Sie Käufer:innen Aktionen, Rabatte, Treuepunkte und Gutscheincodes. Influencer-Kampagnen sind eine hervorragende Möglichkeit, Anreize zu schaffen, und Livestream-Demos über Live-Shopping oder andere Kanäle bieten eine weitere Gelegenheit für Promotions.

5. Cross-Posting

Da es im Social Commerce darauf ankommt, dort zu sein, wo Ihre Kund:innen sind, ist es entscheidend, auf allen Plattformen präsent zu sein, auf denen sich Ihre Zielgruppe aufhält. Das klingt zwar zeitaufwändig, ist aber tatsächlich relativ einfach, da sich Inhalte über verschiedene soziale Kanäle hinweg wiederverwenden lassen.

Innerhalb der Meta-Plattformen gibt es die Möglichkeit, denselben Inhalt sowohl auf Ihrer Facebook-Seite als auch auf Instagram zu posten. Viele Drittanbieter-E-Commerce-Plattformen mit Social-Media-Funktionen ermöglichen es Ihnen zudem, auf einer Vielzahl anderer Plattformen gleichzeitig zu posten. Diese Tools helfen Ihnen nicht nur, Ihre Social-Commerce-Abläufe zu optimieren, sondern liefern Ihnen auch Echtzeitdaten dazu, wie Ihre Beiträge performen.

Stimmen Sie Ihr Team mit einer Marketing-Planungssoftware ab, damit der Fokus auf der Steigerung des E-Commerce liegt – und nicht auf der Team-Organisation.

6. Machen Sie Ihr Unternehmen leicht auffindbar

Stellen Sie sicher, dass alle Ihre Social-Shopping-Kanäle einen Standortfinder bieten, der auf Ihr Ladengeschäft (sofern vorhanden) und Ihre Website verweist. Nicht jede:r Käufer:in ist bereit, etwas zu kaufen, das nur in den sozialen Medien gesehen wurde. Manche möchten Ihr Geschäft persönlich aufsuchen oder Ihren Online-Shop besuchen.

Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre Bio zu füllen und alle Informationen bereitzustellen, die ein:e potenzielle:r Kund:in benötigt, um Ihre Marke auch in der realen Welt weiter zu erkunden.

Social Commerce wird sich weiterentwickeln

Der Social-Commerce-Markt wird sich weiter verändern, während neue soziale Netzwerke entstehen und ältere Plattformen sich weiterentwickeln, um den Nutzeranforderungen gerecht zu werden. Das Wachstum der sozialen Medien wird an dieser Stelle nur weiter zunehmen. Es wäre geschäftlich nachteilig, das Umsatzpotenzial in diesem Bereich zu ignorieren.

Die Mobile-E-Commerce-Trends, die mit Social Media verflochten sind, stellen einen wichtigen Marketingbereich dar, den es hervorzuheben und zur Anpassung an den ständigen Wandel von Technologie und Plattformen zu nutzen gilt. Maximieren Sie diese potenziellen Verbindungen zwischen Verkäufer:innen und Käufer:innen über soziale Netzwerke.

Bleiben Sie beim Social Commerce am Ball

Welches ist Ihrer Meinung nach die vielversprechendste Social-Commerce-Plattform? Wie nutzt Ihr E-Commerce-Unternehmen Social Commerce, um den Umsatz zu steigern?

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